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NFL: AFC-Top-Seed steht fest - Philadelphia Eagles können Patzer der Chicago Bears nicht ausnutzen
- Aktualisiert: 05.01.2026
- 12:07 Uhr
- ran
Die Philadelphia Eagles können einen Patzer der Chicago Bears nicht ausnutzen. Die Las Vegas Raiders sichern sich den First Overall Pick und durchbrechen zusätzlich ihre Horror-Serie. ran fasst die Spiele von Week 18 zusammen.
Baltimore Ravens @ Pittsburgh Steelers 24:26
Der letzte Playoff-Platz in der AFC geht an die Steelers. Das Team um Aaron Rodgers gewann das Endspiel gegen die Ravens auch, weil Baltimores Kicker Tyler Loop einen Field-Goal-Versuch aus 44 Yards rechts neben die Stangen setzte.
Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Ravens kamen besser in die Partie und führten zu Beginn des zweiten Viertels mit 10:0, Pittsburgh fand aber zurück ins Spiel und erzielte 13 Punkte in Folge. Im letzten Viertel wurde es dann dramatisch.
Zunächst fand Ravens-Quarterback Lamar Jackson Zay Flowers für 50 Yards in der Endzone, die Steelers konterten mit einem Touchdown-Run von Kenneth Gainwell. Baltimores Antwort war ein tiefer Pass von Jackson auf Flowers, dieses Mal über 64 Yards zum Touchdown.
Mit 2:20 Minuten auf der Uhr bekam Pittsburgh den Ball beim Stand von 20:24 zurück. Rodgers führte sein Team über das Feld, sein Pass auf Calvin Austin in die Endzone brachte den Steelers die Führung – und letztlich auch den Sieg.
Der "Gunslinger" warf für 294 Yards inklusive Touchdown, zudem lief er für 20 Yards. Jaylen Warren kam mit 14 Carries 66 Yards weit, Gainwell lieferte zehn Yards über den Boden und fing acht Bälle für 64 Yards.
Jackson kam auf 238 Passing Yards für drei Touchdowns bei einer Interception. Besonders das Zusammenspiel mit Flowers funktionierte, der Receiver sammelte mit vier Pässen 138 Yards. Derrick Henry kam mit 20 Rushes auf 126 Yards.
Tennessee Titans @ Jacksonville Jaguars 7:41
Die Jaguars sichern sich den Titel in der AFC South.
Im zweiten Viertel machte Jacksonville frühzeitig alles klar mit zwei Touchdown-Pässen von Quarterback Trevor Lawrence und einem Interception Return Touchdown von Safety Antonio Johnson über 59 Yards, während den Titans kein Zähler in diesem Abschnitt gelang.
Lawrence brachte 22 von 30 Pässen an den Mann für insgesamt 255 Passing Yards und drei Scores. Bester Receiver war Parker Washington mit fünf Catches für 87 Yards und einem Touchdown.
Titans-Playmaker Cam Ward landete im ersten Drive der Partie unglücklich auf seiner rechten Schulter, als er in die Endzone hechtete und einen Touchdown erzielte. Der Rookie verließ das Feld und kehrte nicht mehr zurück.
Backup-QB Brandon Allen übernahm und kam auf 17 erfolgreiche Pässe bei 30 Versuchen für 72 Yards und eine Interception. Mehr als die ersten Punkte der Partie brachte Tennessee nicht mehr aufs Scoreboard.
Externer Inhalt
Indianapolis Colts @ Houston Texans 30:38
Die Texans sichern sich durch den Sieg Platz fünf in der AFC. Und das, obwohl einige Starter im Laufe der Partie gebenched wurden, da sich die "Jags" im Parallelspiel den Division-Sieg nicht nehmen ließen.
In einer Partie, in der es hin und her ging, konnte Houston zwölf Sekunden vor Schluss mit einem Field Goal von Kicker Ka'imi Fairbairn aus 43 Yards mit 32:30 in Führung gehen und dann im letzten Spielzug noch einen Fumble Return Touchdown von Defensive Tackle Tommy Togiai über 17 Yards zum Endstand erzielen.
Quarterback C.J. Stroud kam auf 14 von 23 erfolgreiche Passversuche für 169 Yards und einen Touchdown. Backup Davis Mills brachte drei von neun Pässen für 36 Yards an.
Nach dem kurzweiligen Comeback von Philip Rivers, der seine Schuhe wieder an den Nagel hängt, durfte zum Abschluss der Regular Season Rookie-Quarterback Riley Leonard (21/34 Pässe, 270 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception) für die Colts starten. Wide Receiver Alec Pierce fing vier Pässe für 132 Yards und zwei TDs.
Dallas Cowboys @ New York Giants 17:34
Die Giants fuhren einen Sieg gegen einen Division-Rivalen ein. So weit, so gut.
Mit Blick auf den Draft 2026 bedeutet dies jedoch schlechte Nachrichten, denn "Big Blue" hätte bei einer Niederlage im schlechtesten Fall den 2. Pick und sogar noch Chancen auf den First Overall Pick gehabt. Durch den Win rutschte man jedoch aus den Top 4.
Quarterback Jaxson Dart brachte 22 von 32 Pässen an den Mann für 230 Passing Yards und zwei Touchdowns. Running Back Tyrone Tracy Jr. war nicht zu bremsen, lief bei 18 Rushes für 103 Yards und fing acht Pässe für 56 Yards und einen Touchdown. Receiver Gunner Olszewski fing ebenfalls acht Pässe für 102 Yards.
Während die New Yorker in allen Vierteln scorten, gelangen den Cowboys nur im ersten und im letzten Abschnitt Punkte. Bei Quarterback Dak Prescott waren sieben von elf Passen erfolgreich für 70 Yards. In der zweiten Halbzeit wurde er für Joe Milton III (7/13 Pässe, 73 Yards, eine Interception) gebenched. Die beiden Running Backs Jaydon Blue und Phil Mafah liefen jeweils in die Endzone.
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Cleveland Browns @ Cincinnati Bengals 20:18
Doppelter Grund zur Freude für die Browns. Kicker Andre Szmyt verwandelte mit ablaufender Uhr ein Field Goal aus 43 Yards zum Sieg.
Browns Defensive End Myles Garrett musste zuvor lange Zeit warten, brach im vierten Viertel dann aber doch noch den Sack-Rekord innerhalb einer Saison. Mit seinem insgesamt 23 Sacks überholte er Michael Strahan (2001) und T.J. Watt (2021), die jeweils 22,5 erzielt haben.
Für Clevelands Touchdowns sorgte die Defense vor der Pause mit einem 97-Yard-Interception Return-TD durch Linebacker Devin Bush Ende des ersten Viertels sowie einem Fumble-Return-TD durch Cornerback Sam Webb über 47 Yards direkt im anschließenden Drive. Rookie-Playmaker Shedeur Sanders fand bei der Hälfte seiner Passversuche (11 von 22) einen Receiver für insgesamt 111 Yards.
Bengals-Star-Quarterback Joe Burrow (29/39 Pässe, 236 Yards, 3 TDs, 1 INT) wehrte sich gegen die drohende Pleite, am Ende fehlten Cincinnati aber die bei ihren beiden Touchdowns vor der Pause verpassten Extrapunkte. Die Kicks von Evan McPherson wurden geblockt bzw. gingen rechts vorbei. Die Two-Point-Conversion zum Ausgleich Ende des vierten Viertels scheiterte ebenfalls.
New Orleans Saints @ Atlanta Falcons 17:19
Die Tampa Bay Buccaneers blickten nach ihrem Sieg über die Carolina Panthers gebannt auf diese Partie. Bei einer Niederlage oder einem Unentschieden der Falcons gegen die Saints hätten die "Bucs" die NFC South gewonnen.
Atlanta setzte sich jedoch knapp durch und somit stehen drei Teams mit 8-9-Bilanz an der Spitze der Division. Grund zum Jubeln haben damit jedoch die Panthers, die erstmals seit 2015 wieder ganz oben stehen und die Playoffs erreichen.
Falcons-Quarterback Kirk Cousins gelangen 18 Pässe bei 32 Versuchen für 180 Passing Yards, ein Touchdown und eine Interception. Receiver Drake London fing vier Pässe für 78 Yards und einen TD. Star-Running Back Bijan Robinson erlief bei 15 Rushes nur 33 Yards.
Bei den Saints versuchte Tyler Shough viel (23/35 Pässe, 259 Passing Yards, 1 TD, 1 INT), fand sechs verschiedene Spieler für mindestens 23 Yards und erlief sogar einen Touchdown selbst.
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Green Bay Packers @ Minnesota Vikings 3:16
Für beide Teams ging es in diesem Spiel um nichts mehr. Die Packers hatten Platz sieben in der NFC bereits fix und damit verbunden die Playoff-Teilnahme. Für die Vikings bestanden keine Chancen mehr auf die Postseason.
Der eigentliche Starter Green Bays, Jordan Love, hat das Concussion Protocol durchlaufen, nahm aber auf der Bank Platz. Backup Malik Willis fehlte mit Schulter- und Oberschenkelproblemen. Deshalb ließ Green Bay die Nummer drei Under Center starten mit Clayton Tune.
Zudem wurden auch weitere Starter geschont. Entsprechend wenig gelang den "Cheeseheads". Tune kam auf sechs von elf angebrachte Pässe für 34 Yards. Für Minnesota legte J.J. McCarthy 14 von 23 erfolgreiche Pässe auf für 182 Yards.
Bei den Vikings erzielte Fullback C.J. Ham mit einem 1-Yard-Rush den einzigen Touchdown der Partie. Kicker Will Reichard erzielte drei Field Goals, das weiteste aus 43 Yards. Den Packers gelangen einzig im vierten Viertel Punkte durch ein Field Goal von Kicker Brandon McManus aus 24 Yards mit ablaufender Uhr.
Arizona Cardinals @ Los Angeles Rams 20:37
Die Rams haben sich den 5. Platz in der NFC gesichert.
Los Angeles führte mit 16:6 zur Halbzeit, aber den Cardinals gelangen im dritten Viertel zwei Touchdowns zur 20:16-Führung. Davon ließen sich die Rams jedoch nicht irritieren, fanden selbst noch drei Mal in die Endzone und ließen keine Punkte für Arizona mehr zu.
Rams-QB Matthew Stafford brachte 25 von 40 Pässen für 259 Yards und vier Touchdowns an den Mann. Seine Lieblingsziele waren Tight End Tyler Higbee mit fünf Catches für 91 Yards und einem TD sowie Wide Receiver Puka Nacua mit zehn Catches für 76 Yards und einem Score.
Bei den Cardinals erzielte Jacoby Brissett bei 22 von 31 angebrachten Pässen 243 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Bester Receiver des Teams war Michael Wilson mit fünf Catches für 99 Yards und einem Touchdown.
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Los Angeles Chargers @ Denver Broncos 3:19
Die Broncos sichern sich den ersten Platz in der AFC.
Die Defense spielte dabei groß auf und erlaubte den Chargers einzig im zweiten Viertel Punkte, als Kicker Cameron Dicker ein Field Goal aus 30 Yards versenkte.
Entsprechend konnte es die Offense ruhig angehen lassen. Quarterback Bo Nix kam auf 14 von 23 erfolgreiche Zuspiele für 141 Yards. Den einzigen Touchdown der Partie erzielte das Team aus Denver im ersten Viertel bei einem Interception Return durch Cornerback Ja'Quan McMillian über 45 Yards. Kicker Will Lutz versenkte alle seine vier Field-Goal-Versuche, das längste aus 41 Yards.
Für die Chargers startete in einer für die Postseason unbedeutenden Partie erstmals Trey Lance anstelle von Justin Herbert und kam auf 20 von 44 erfolgreiche Pässe, 136 Yards und eine Interception.
Kansas City Chiefs @ Las Vegas Raiders 12:14
Durch den Sieg der Giants gegen die Cowboys hatten die Raiders bereits vorzeitig den First Overall Pick im Draft 2026 sicher.
Nachdem das Team von Head Coach Pete Carroll zuvor zehn Spiele in Serie verloren hatte, gewann das Team aus Las Vegas zum Abschluss einer Horror-Saison.
In einer Partie ohne einen einzigen Touchdown auf beiden Seiten entschied ein Field Goal von Raiders-Kicker Daniel Carlson aus 60 Yards das Spiel.
Chris Oladokun war in Abwesenheit des verletzten Patrick Mahomes der Starter bei den Chiefs, wurde jedoch in der zweiten Halbzeit für Shane Buechele gebenched, nachdem er elf seiner 17 Passversuche für 58 Yards angebracht, sich aber auch zwei Fumbles geleistet hatte. Buechele seinerseits vollendete sieben seiner 14 Passversuche für 88 Yards.
Tight End Travis Kelce verbuchte in seinem womöglich letzten NFL-Spiel drei Catches für zwölf Yards, als schnellster TE der Geschichte durchbrach er dabei die Schallmauer von 13.000 Yards (in 192 Spielen).
Bei den Raiders kam Aiden O'Connell auf zehn von 22 angebrachte Pässe für 102 Yards. Running Back Ashton Jeanty kam bei 26 Rushes auf 87 Yards.
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Miami Dolphins @ New England Patriots 10:38
Durch den Sieg der Broncos reicht der Patriots-Erfolg über die Dolphins nicht für die Spitzenposition in der AFC.
New England bot dennoch eine starke Leistung. Überragender Mann war Running Back Rhamondre Stevenson mit sieben Rushes für 131 Yards, zwei Touchdowns über den Lauf und zwei Catches für 22 Yards und einen weiteren Score.
Quarterback Drake Maye warf bei 14 von 18 erfolgreichen Pässen für 191 Yards und einen Touchdown.
Bei den Dolphins durfte Backup-QB Quinn Ewers anstatt Tua Tagovailoa starten. Ihm gelangen 16 von 23 angebrachte Pässe für 137 Yards und einen Touchdown, den Receiver Malik Washington fangen konnte. Allerdings unterlief Ewers auch eine Interception.
Detroit Lions @ Chicago Bears 19:16
Die Bears haben Platz zwei in der NFC gesichert, obwohl sie gegen die Lions verloren haben.
Drei Viertel lang blieb das Team von Head Coach Ben Johnson ohne Punkt. Im letzten Abschnitt kam es sogar noch zur großen Aufholjagd, als Quarterback Caleb Williams (20/33 Pässe, 212 Yards, 2 TDs, 1 INT) Receiver Jahdae Walker und Tight End Colston Loveland für Touchdowns fand.
Bei den Lions sollten ebenfalls nicht viele Punkte auf dem Scoreboard landen. Kicker Jake Bates verwandelte vier von fünf Field Goals, das längste aus 42 Yards. Playmaker Jared Goff (27/42 Pässe, 331 Yards, 1 TD, 1 INT) fand einzig Running Back Jahmyr Gibbs für einen Touchdown. Der deutsch-amerikanische Star-Receiver Amon-Ra St. Brown fing elf Zuspiele für 139 Yards.
NFL: Aaron Rodgers eiskalt - Touchdown-Pass rettet Steelers
Washington Commanders @ Philadelphia Eagles 24:17
Die Eagles sahen zwischenzeitlich wie der Gewinner gegen die Commanders als auch im Rennen um den 2. Platz in der NFC aus, dann drehte sich jedoch die Partie im vierten Viertel.
In Abwesenheit von Jayden Daniels und Marcus Mariota lief Josh Johnson (14/22 Pässe, 131 Yards, 1 TD, 1 INT) für Washington Under Center auf. Bei den Eagles durfte Tanner McKee (21/40 Pässe, 241 Yards, 1 TD, 1 INT) erstmals in dieser Saison starten, weil Jalen Hurts geschont wurde.
"Philly" gelangen keine Punkte mehr im Schlussabschnitt, während die Commanders selbst zwei Touchdowns erzielten per Pass auf Tight End John Bates und Johnson selbst per Lauf.
New York Jets @ Buffalo Bills 8:35
Josh Allen verlängerte seine Serie von aufeinanderfolgenden Starts auf 122 Spiele in der Regular Season und 135 Spiele einschließlich der Playoffs - die längste aktive Serie in der NFL. Nach einem Play hatte der amtierende MVP dann aber bereits Feierabend.
Da es in Week 18 um nichts mehr für die Bills ging, übernahm Backup Mitchell Trubisky, während auch einige weitere Starter Zeit zum Durchatmen bekommen sollten. Running Back James Cook III etwa kam auch nur auf zwei Rushes für 15 Yards.
Dies sollte aber nichts daran ändern, dass die Jets eine ordentliche Packung kassierten. Trubisky (22/29 Pässe, 259 Yards, 4 TDs) tobte sich ordentlich aus und verteilte munter Touchdown-Pässe an seine Receiver. Zusätzlich lief Running Back Ray Davis bei 21 Rushes für 151 Yards.
"Gang Green" gelangen erst im letzten Viertel die ersten Punkte, als Playmaker Brady Cook (11/22 Pässe, 60 Yards, 1 TD) Fullback Andrew Beck für einen 2-Yard-Touchdown fand und auch die Two-Point-Conversion erfolgreich war.