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3. Liga

Manuel Riemann - Comeback bei Alemannia Aachen: Keeper erklärt besondere Rückkehr

  • Aktualisiert: 23.02.2026
  • 13:07 Uhr
  • Andreas Reiners

Ende Januar hatte Drittligist Alemannia Aachen den umstrittenen Torhüter Manuel Riemann verpflichtet. Jetzt feierte er sein Debüt. Der nächste Einsatz folgt bald.

Von Andreas Reiners und Kai Esser

Geplant war das Comeback nicht. Beziehungsweise anders.

Manuel Riemann sollte im Landespokal-Viertelfinale am Donnerstag bei Fortuna Köln sein Debüt für Drittligist Alemannia Aachen feiern.

Doch weil sich Stammkeeper Fotios Pseftis gegen den SC Verl in der Schlussphase verletzte, durfte Riemann schon vorher ran.

Und feierte mit den Aachenern beim 3:1 den ersten Heimsieg vor eigenem Publikum seit Anfang November.

Kein Wunder, dass der 37-Jährige nach dem Sieg bester Laune war. Auch wenn er nur gute zehn Minuten auf dem Platz stand.

"Vor meiner Einwechslung war es schlecht, danach waren wir überragend", scherzte er im ran-Gespräch zu seiner Rückkehr auf den Platz.

Und befand, dass es an der Zeit war, die Heimmisere zu beenden: "Das ist ja für das Stadion ein Trauerspiel."

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Alemannia Aachen: Fans feiern Riemann

Von den Fans wurde Riemann bei seiner Einwechslung gefeiert. Der Keeper war Ende Januar verpflichtet worden, nachdem die Leihe von Jan Olschowsky durch Borussia Mönchengladbach beendet wurde und der 24-Jährige nach Gladbach zurückkehrte.

Mit Riemann wollte die Alemannia aber nicht einfach nur personellen Ersatz, sondern auch Erfahrung und Mentalität. Jemanden, der Abstiegskampf kennt und annimmt. Und vorangeht. Und auch mal dazwischenhaut.

"Es macht Spaß, es ist ein großes Stadion, es ist ein großer Verein", erklärte Riemann seinen Schritt in die Drittklassigkeit:

"Ohne irgendeinem Verein zu nahe treten zu wollen - ich hätte es auch nicht für jeden Klub nochmal gemacht. Aber dieser Traditionsverein macht Bock."

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Riemann lange vereinslos

Riemann war zuletzt über ein halbes Jahr lang vereinslos und bringt die Erfahrung aus insgesamt 464 Spielen im deutschen Profifußball mit.

Auch die 3. Liga kennt der Schlussmann, aus seiner Zeit beim VfL Osnabrück. Über den SV Sandhausen kam er 2015 zum VfL Bochu,m wo er fast zehn Jahre unter Vertrag stand.

Bundesweit schrieb er vor allem Schlagzeilen, als er sich im Abstiegskampf in der Saison 2023/24 mit seinem damaligen Klub überwarf und aus dem Kader geschmissen wurde.

Im November 2024 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung, Riemann kehrte zurück. Im Januar 2025 wechselte er nach Paderborn, wo im Sommer schon wieder Schluss war. Seitdem suchte er nach einer neuen Herausforderung.

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Riemann: Emotionaler Typ mit Ecken und Kanten

Riemann ist ein emotionaler Typ mit Ecken und Kanten, in Bochum war er Liebling der Fans.

Aachens Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi betonte bei der Verpflichtung, Riemann "bringt genau die Ruhe und Stabilität mit, die wir in der Rückrunde benötigen". Er zeigte sich überzeugt, "dass er unsere Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit verstärken wird."

Nach 25 Spieltagen hat Aachen 32 Punkte und damit acht Zähler mehr als Erzgebirge Aue auf dem ersten Abstiegsplatz. Und mit Riemann einen Keeper, der langsam auf Betriebstemperatur kommt. Am Donnerstag gibt es die nächste Bewährungschance im Pokal. Essenziell ist aber das Tagesgeschäft in der 3. Liga.

"Wichtig wird sein, dass wir weiterhin so eine Einheit sind mit der Mannschaft und den Fans", sagte Riemann. "Und ich glaube, dann schaffen wir es, zu Hause eine Macht zu werden."

Damit es auch was wird mit dem Klassenerhalt.

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