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Bundesliga

FC Bayern München: Klub-Legende Javi Martínez flieht vor dem Iran-Krieg - und gibt emotionale Einblicke

  • Aktualisiert: 09.03.2026
  • 15:06 Uhr
  • ran.de

Der frühere Bayern-Spieler Javi Martínez floh mit seiner Familie vor dem Krieg im Nahen Osten. Dies gestaltete sich allerdings kompliziert.

Der langjährige Bayern-Spieler Javi Martínez ist mit seiner Familie dem Nahost-Krieg entflohen.

Der 37-Jährige wurde samt der Familie am Samstag auf Initiative der spanischen Botschaft aus Katar in seine Heimat ausgeflogen. In den Tagen zuvor ist dies noch nicht möglich gewesen. Der Flugverkehr in Katar und Umgebung ist aufgrund des Kriegs stark eingeschränkt.

"Aline und ich haben uns in Katar grundsätzlich sicher gefühlt, weil die katarische Regierung viel dafür tut", sagte der vierfache Vater gegenüber der "Bild." "Unsere Kinder hatten allerdings große Angst. Immer wenn der Alarm ging und der Lärm der Bomben zu hören war, rannten sie zu uns, umarmten uns und weinten. Deswegen haben wir entschieden, dass die Ausreise für uns momentan das Beste ist."

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Das Wichtigste in Kürze

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Dies war aufgrund des eingeschränkten Luftverkehrs allerdings nicht möglich, bis die spanische Botschaft im Emirat eine Lösung fand.

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Martínez will bald nach Katar zurück

"Am Samstag kam um 3 Uhr in der Früh eine Freundin zu uns und sagte, dass die Botschaft für die spanischen Staatsbürger in Doha zwei Flüge organisiert habe – den ersten schon am Samstag gegen 8 Uhr. Wir sind erstmal richtig erschrocken, als um diese Uhrzeit jemand bei uns klingelte. Aber wir trafen schnell die Entscheidung, den Flug zu nehmen", berichtet Martínez.

"Wir mussten also mitten in der Nacht schnellstmöglich die Plätze im Flieger reservieren, unsere Koffer packen und die Kinder wecken. Das war ein echtes Abenteuer."

Sobald der Luftraum über Katar wieder geöffnet ist, möchte Martínez allerdings zurückkehren. Der Trainingsbetrieb bei seinem Verein Qatar SC in der 2. Liga von Katar läuft nämlich weiter.

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