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Deadline Day 2026: Die größten Wechsel am letzten Tag der Winter-Transferperiode

  • Aktualisiert: 03.02.2026
  • 12:55 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Der Deadline Day ist durch! ran zeigt die größten Deals am letzten Tag der Winter-Transferperiode.

Von Mike Stiefelhagen

Nichts geht mehr!

Der Deadline Day der Winter-Transferperiode 2026 ist vorbei und die letzten Deals eingetütet. Zumindest in den meisten Teilen der europäischen Top-Ligen.

Wir blicken auf die größten Transfers und Geschichten am letzten Tag und ordnen sie ein.

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Brajan Gruda (RB Leipzig)

Der ehemalige Mainzer kommt in die Bundesliga zurück. Der Flügelspieler schließt sich auf Leihbasis RB Leipzig an und verlässt dafür Brighton & Hove Albion zur Rückrunde.

In 39 Premier League-Partien knipste Gruda zwei Mal und legte fünf Tore auf. Leipzig war dem Vernehmen nach schon 2024 an ihm interessiert. Scheinbar gibt es für die Leipziger aber keine Kaufoption für den 21-Jährigen, laut "Sky" sei eine  Zusammenarbeit über den Sommer hinaus aber nicht ausgeschlossen.

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Felipe Chavez (1. FC Köln)

Interessante Leihe! Der 1. FC Köln bedient sich beim FC Bayern München. Felipe Chavez wechselt auf Leihbasis in die Domstadt. Dabei handelten die Kölner sogar eine Kaufoption aus. Allerdings haben die Münchner offenbar eine Rückkaufoption im Deal verankert.

Der peruanische Mittelfeldspieler war laut FCB-Sportdirektor Christoph Freund sehr begehrt: "Felipe 'Pippo' Chavez ist ein junger Spieler, der bereits jetzt von vielen Top-Vereinen umworben wird, und wir haben beim FC Bayern mit ihm einen klaren Plan, um ihn zu entwickeln. Er soll jetzt beim 1. FC Köln regelmäßig Bundesliga-Einsätze sammeln und so den nächsten Schritt machen. Felipe ist ein richtig guter Fußballer mit einem außergewöhnlich starken linken Fuß und hat viel Potential für die Zukunft."

FC-Geschäftsführer Thomas Kessler betonte: "Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt an das Bundesliga-Niveau heranzuführen und ihm die Basis zu geben, sich dort dauerhaft zu etablieren".

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Aaron Anselmino (Racing Straßburg)

Wilde Tage für den 20-Jährigen. Am 25. Januar wurde Anselmino unter Tränen aus Dortmund zum FC Chelsea zurückbeordert. Dort blieb der Argentinier jedoch nicht lange in London, denn die "Blues" schickten ihn am Deadline Day weiter nach Frankreich.

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Bei Partner-Klub Racing Straßburg soll er mehr Verantwortung übernehmen und die Defensive Straßburgs verstärken. Anselmino kam beim BVB in der Hinrunde auf zehn Einsätze.

"Das Thema hat mich nicht wirklich überrascht", kommentierte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl bei "Sky" den erneuten Transfer.

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Bryan Zaragoza (AS Rom)

Und weiter geht es! Zaragoza hat bis 2029 einen Vertrag beim FC Bayern, der deutsche Rekordmeister hat jedoch weiter keine Verwendung für den Spanier.

Die Leihe zu Celta Vigo wurde abgebrochen und Zaragoza zur AS Rom verliehen. Laut "Sky" handelt sich bei dem Deal um eine Leihe mit Kaufpflicht.

"Bryan Zaragoza hat in den vergangenen 18 Monaten in seiner spanischen Heimat wertvolle Spielpraxis sammeln können und wird nun bei AS Rom die nächsten Schritte gehen. In Rom, einem Spitzenclub in Italien und in der Europa League, hat er auf internationalem Top-Niveau die Möglichkeit, um sich auch mit Blick auf sein großes Ziel, die WM im Sommer, bestmöglich vorzubereiten", erklärte Bayerns Sportdirektor Freund.

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Jeremy Jacquet (FC Liverpool)

Der Franzose verlässt Stade Rennes, um sich dem FC Liverpool anzuschließen. 63,8 Millionen Euro überweisen die Engländer dafür nach Frankreich. Der Deal wurde am Deadline Day eingetütet, doch der Innenverteidiger soll erst im Sommer seine Zelte auf der Insel aufschlagen.

Chelsea war wohl auch an Jacquet interessiert, sodass sich Liverpool offenbar unter Zugzwang sah. Der 20-Jährige stammt aus der Rennes-Jugend und ist französischer U21-Nationalspieler.

Jacquet ist damit der teuerste Verkauf in der Klubgeschichte und löste ManCity-Star Jeremy Doku ab. Der Belgier wechselte 2023 für 60 Millionen Euro zu den "Citizens".

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Ademola Lookman (Atletico Madrid)

Der Transfer ging scheinbar in letzter Sekunde über die Bühne! Lookman wechselt von Atalanta Bergamo zu Atletico Madrid. Die Ablöse beträgt offenbar 35 Millionen Euro, durch mögliche Boni könnte sie auf 40 Millionen Euro ansteigen.

Der ehemalige Leipziger erhält einen Kontrakt bis 2030. Durch diverse Klauseln verdient der Bundesliga-Klub an dem Deal wohl mit. Wie das Portal "Calcio e Finanza" berichtet, sollen die Sachsen rund 15 Prozent der Ablöse einstreichen, was 5,25 Millionen Euro entsprechen würde.

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Jorgen Strand Larsen (Crystal Palace)

Dieser Transfer sorgte in England für Staunen! Crystal Palace zahlt die vereinsinterne Rekordablöse von 55 Millionen Euro an die Wolverhampton Wanderers. Im Gegenzug erhalten sie den norwegischen Stürmer Larsen.

Dabei hat der 25-Jährige in der laufenden Premier-League-Saison erst ein Tor erzielt. Ein gewaltiger Preis für einen Ein-Tore-Stürmer. Die "Wolves" zahlten im Sommer erst 27 Millionen an Celta Vigo für die Dienste des eigentlichen Knipsers.

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Karim Benzema (Al-Hilal)

Einmal Al, immer Al. Benzema wechselt innerhalb Saudi-Arabiens. Er verlässt Al-Ittihad und geht zu Al-Hilal. Für den arabischen Schnapperpreis von 25 Millionen Euro.

Der Vertrag des 38-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, was dem Kaufpreis nochmal eine eigene Note verleiht. Der Ballon d'Or-Gewinner von 2022 konnte sich mit seinem vorigen Arbeitgeber offenbar nicht auf eine Verlängerung seines Vertrages einigen. Wie die "AS" berichtet, kam es zu einem "abrupten und überstürzten Bruch der Beziehungen".

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Ryan Naderi (Glasgow Rangers)

Rekord für den Klub, Rekord für die 3. Liga. Naderi wechselt für unglaubliche 5,5 Millionen Euro von Hansa Rostock nach Schottland. Genauer: zu den Glasgow Rangers. Durch mögliche Prämien könnten es laut "Sky" sogar sechs Millionen Euro werden.

Der 22-jährige Mittelstürmer kam im Sommer 2024 für 200.000 Euro von Borussia Mönchengladbach. Mit acht Toren und fünf Vorlagen in 18 Spielen gehört zu den Top-Scorern der Liga. Nach anderthalb Jahren winkt den Rostockern somit das 30-fache der gezahlten Ablöse.

Vor knapp einer Woche hat Glasgow wohl bereits drei Millionen Euro geboten. Hansa-Sportchef Amir Shapourzadeh konnte damals noch widerstehen. Naderi löst Victor Agali als Rostocker Rekordabgang ab, der in der Saison 2001/02 für rund fünf Millionen zum FC Schalke 04 gewechselt ist.

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3. Liga-Rekordhalter ist seit Januar 2024 Hendry Blank. Der Verteidiger wechselte damals für vier Millionen aus der zweiten Mannschaft des BVB zu Red Bull Salzburg.

Rostocks Vorstandsvorsitzender Ronald Maul betonte: "Das Angebot vom Rangers Football Club hat eine Dimension erreicht, die ein Drittligist nicht ablehnen kann. Bei aller wirtschaftlichen Bedeutung stand bei unseren Überlegungen aber immer auch der Spieler im Mittelpunkt. Ryan Naderi ist jung, talentiert und hat eine große Karriere vor sich. Er möchte die Chance nutzen, international zu spielen und sich bei einem Verein wie Rangers Football Club auf großer Bühne zu beweisen. Diesen Traum konnten und wollten wir ihm nicht verwehren. Wir wissen um sein Talent und seine Qualitäten, haben aber volles Vertrauen in unseren Kader."

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Schalke-Hektik

Intensiver letzter Tag der Transferperiode auf Schalke! Die "Königsblauen" verpflichteten Adil Aouchiche und Moussa N'Diaye. Aouchiche, der bei Paris Saint-Germain ausgebildet wurde, war zuletzt vom AFC Sunderland nach Schottland zum FC Aberdeen ausgeliehen. Jetzt gaben ihn die Engländer ablösefrei an die Schalker ab, für die er im offensiven Mittelfeld wirbeln soll.

Per Leihe kommt zudem N'Diaye nach Gelsenkirchen. Der senegalesische Linksverteidiger steht seit 2022 beim RSC Anderlecht in Belgien unter Vertrag und wird bis zum Saisonende für die Schalker auflaufen.

Zudem endete endlich das Heckmeck um Moussa Sylla. Der Stürmer verhandelte seit rund zwei Wochen mit dem MLS-Klub New York City FC. Der Deal schien ausgehandelt, der S04 sollte rund sechs Millionen Euro bekommen. Doch der Transfer platzte am letzten Tag. Die Amerikaner zogen plötzlich zurück, hatten trotz bestandenen Medizincheck offenbar sorgen um Syllas Fitnesszustand und wollten laut den Schalkern "aus nicht nachvollziehbaren Gründen" mehrfach nachverhandeln.

Somit bleibt Sylla erstmal Schalker. Er postete auf seinem Instagram-Kanal: "Ich komme nach Hause". Dadurch mussten die Schalker wohl einen anderen Deal für die Offensive platzen lassen.

Aufstiegsaspirant Schalke 04 hatte schon in den vergangenen Tagen mit den Verpflichtungen von Edin Dzeko, Dejan Ljubicic und Kevin Müller für Aufsehen gesorgt.

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Sterlings Berlin-Flirt

Raheem Sterling hat seinen Vertrag beim FC Chelsea aufgelöst und soll sich wohl vielen Vereinen in Europa angeboten haben. Unter anderem auch dem 1. FC Union Berlin, wie Sportchef Horst Heldt bei "Sky" bestätigte:

"In jeder Transferperiode wird man mit Namen konfrontiert, bei denen man sich die Augen reiben muss. In dem Fall ist es halt auch so, dass das am Ende nicht seriös gewesen ist und wir das auch nicht verfolgt haben. Wir machen heute nichts mehr. Uns werden Spieler vorgeschlagen, aber es gab keinen konkreten Vorschlag."

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