American Football
Arizona Cardinals: Falsche Darstellung? Doch kein Kontakt zwischen Quarterback Kyler Murray und General Manager Monti Ossenfort
- Veröffentlicht: 25.02.2026
- 08:52 Uhr
- Mike Stiefelhagen
Vielsagend: Zwischen Quarterback Kyler Murray und den Arizona Cardinals herrscht offenbar Funkstille. Anders als erst behauptet.
Es war keine gute NFL-Saison der Arizona Cardinals. Head Coach Jonathan Gannon musste gehen, Mike LaFleur hat übernommen.
Mittendrin: General Manager Monti Ossenfort. Seit 2023 im Amt steht auch er voll in der Kritik. Die anstehende Saison ist vielleicht seine letzte Chance den Job zu retten.
Das wichtigste Puzzlestück: der Quarterback. Immerhin ist auch Kyler Murray nicht mehr unangefochten. Doch scheinbar gibt es hier bereits (wieder) Missverständnisse. Ossenfort erklärte rund um den Combine öffentlich, er befände sich mit Murray im Austausch.
Allerdings scheint das gar nicht zu stimmen.
Cardinals: Angeblich keine Kommunikation mit Murray
Auf die Frage, ob der sich der GM nach der Saison mit Murray zusammengesetz habe, antwortete er wortwörtlich: "Ja, ich hatte immer einen guten Austausch mit Kyler. Und ich würde sagen, die letzte Saison war nicht so, wie Kyler es sich gewünscht hat. Sie war nicht so, wie wir es uns als Gesamtorganisation gewünscht haben."
Er betonte weiter, dass es in vielerlei Hinsicht Verbesserungsbedarf gebe und dass dies für alle Positionen im Team gelte.
Eine vertraute Quelle von "ESPN" widerspricht dieser Darstellung. Angeblich haben beide seit dem Ende der Saison nicht miteinander gesprochen.
Murray spielte in der vergangenen Saison nur fünf Spiele, nachdem er sich in Woche 5 gegen die Tennessee Titans eine Fußverletzung zugezogen hatte. Kurz darauf wurde er auf die Injured Reserve-Liste gesetzt. Im Dezember teilte dann Trainer Gannon mit, dass Murray für den Rest der Saison nicht mehr eingesetzt werde.
Ossenfort spricht von "täglichem" Austausch
Seitdem wird Murrays Zukunft bei den Cardinals infrage gestellt. In etwa drei Wochen muss Arizona eine Entscheidung darüber treffen, ob Murray auch 2026 Quarterback des Teams sein wird.
Wenn es bis zur Deadline keine Änderung gibt, kassiert er eine garantierte Gehaltszahlung für 2027 in Höhe von 19,5 Millionen Dollar.
Ossenfort behauptete am Dienstag zudem, die Gespräche über Murrays Zukunft fänden "täglich" statt und dass "alle Optionen auf dem Tisch" seien. Er verwies darauf, dass Murray sowie die Quarterbacks Jacoby Brissett und Kedon Slovis alle für die Saison 2026 unter Vertrag stehen.
Zwischen sich "täglich" austauschen und "kein Kontakt seit Saisonende" liegen Welten.