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Entlassungswelle in der NFL: Vier Headcoaches müssen gehen
Entlassungswelle in der NFL: Nach dem Ende der regulären Saison müssen am "Black Monday" gleich mehrere Headcoaches ihren Platz in der US-amerikanischen Football-Profiliga räumen. Nach den Atlanta Falcons und den Cleveland Browns haben auch die Las Vegas Raiders und die Arizona Cardinals auf ihre schwache Saison reagiert.
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Für Jonathan Gannon ist nach drei Jahren in Arizona Schluss, Pete Carroll wurde in Las Vegas von seinen Aufgaben entbunden. Beide hatten mit einer 3:14-Bilanz enttäuscht. Wenige Stunden zuvor war auch das Aus von Kevin Stefanski in Cleveland sowie von Raheem Morris in Atlanta bekannt geworden.
Carroll hatte erst zu Saisonbeginn bei den Raiders übernommen, die Play-offs als Schlusslicht der AFC West aber krachend verpasst. "Wir schätzen ihn sehr und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute", sagte Raiders-Besitzer Mark Davis in einer Mitteilung. Demnach werden General Manager John Spytek und Miteigentümer und Quarterback-Legende Tom Brady nun alle Aktivitäten leiten, einschließlich der Suche nach einem Nachfolger.
Für Carroll (74), in dieser Saison der älteste Headcoach der Liga, könnte dies das jähe Ende einer langen Trainerkarriere sein. Seit 1973 coacht der US-Amerikaner auf College- und NFL-Ebene, ab 1994 als Headcoach. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er von 2010 bis 2023 mit den Seattle Seahawks. In 14 Saisons mit dem Team erreichte Carroll eine Bilanz von 137 Siegen bei 89 Niederlagen und einem Unentschieden. Der Höhepunkt war der Gewinn des Super Bowl im Jahr 2013.