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American Football

NFL: Aaron Rodgers, Kirk Cousins, Tua Tagovailoa - zu welchen Teams würden die Quarterbacks passen?

  • Veröffentlicht: 01.03.2026
  • 21:53 Uhr
  • Christian Stüwe

Auch in diesem Sommer sind einige NFL-Teams auf der Suche nach Quarterback-Veteranen. ran zeigt, wo Spieler wie Aaron Rodgers, Kirk Cousins, Joe Flacco oder Daniel Jones landen könnten.

Die NFL ist eine Quarterback-Liga, in einem hart umkämpften und teilweise überhitzten Markt sind ständig Teams auf der Suche nach der perfekten Lösung auf der Spielmacher-Position.

Während manche Teams hoffen, im NFL-Draft den neuen Franchise-Quarterback zu finden, schauen sich andere nach einem Routinier um. Um die Zeit während eines Neuaufbaus zu überbrücken, einem jungen Kollegen als Mentor beizustehen - oder einfach, um einem ansonsten ambitionierten Team das fehlende Puzzleteil hinzuzufügen.

Auch in dieser Offseason sind einige spannende Namen auf dem Markt oder könnten noch auf den Markt kommen. ran hat sich angeschaut, wo erfahrene Quarterbacks wie Aaron Rodgers, Kirk Cousins, Tua Tagovailoa oder Jimmy Garoppolo landen könnten.

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Inhalt

Aaron Rodgers

Seit Jahren sorgt "A-Rod" in der Offseason für Schlagzeilen, auch in diesem Jahr ist er eine der heißesten Personalien. Die große Frage ist, ob der 42-Jährige weitermacht oder die Schuhe an den Nagel hängt und nach einer langen Karriere in den Sonnenuntergang reitet.

Sollte sich Rodgers gegen die Football-Rente entscheiden, wären die Pittsburgh Steelers die erste Adresse für eine Weiterbeschäftigung. Die Franchise würde gerne in eine zweite Saison mit Rodgers gehen, der Quarterback könnte wieder mit Head Coach Mike McCarthy zusammenarbeiten, unter dem er viele Jahre erfolgreich bei den Green Bay Packers spielte.

Rodgers hat in den letzten Jahren aber schon häufiger mit seinen Entscheidungen überrascht. Weshalb auch ein Engagement bei den Minnesota Vikings nicht völlig abwegig erscheint. Die Vikings sind anscheinend von ihrem 2024-Top-Pick J.J. McCarthy nicht mehr voll überzeugt und deshalb auf der Suche nach einer neuen QB-Lösung.

In Minneapolis könnte Rodgers mit Stars wie Receiver Justin Jefferson zusammenspielen, vielleicht wären die Vikings mit "A-Rod" in Topform sogar ein Super-Bowl-Contender. Und mit Brett Favre ist bekanntlich schon einmal ein legendärer Packers-QB den Weg zum Nordrivalen gegangen.

Nicht weniger spektakulär wäre ein Engagement von Rodgers bei den Las Vegas Raiders, worüber auch bereits spekuliert wurde. Die Franchise aus der Zockermetropole und der exzentrische Superstar-QB – das wäre auf den ersten Blick ein Match.

Sehr wahrscheinlich werden die Raiders aber Fernando Mendoza in die Wüstenstadt lotsen und ihm direkt die Zukunft in Las Vegas anvertrauen. Eine Backup-Rolle dürfte für Rodgers nicht mehr in Frage kommen.

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Tua Tagovailoa

Tua Tagovailoa hat nach einer schwierigen Saison 2025 inklusive vieler Interceptions und einer Verbannung auf die Ersatzbank wohl keine Zukunft mehr bei den Miami Dolphins. General Manager Jon-Eric Sullivan schloss zuletzt einen Trade nicht aus. Auch der Spieler selbst zeigte sich offen für einen Neustart an einem anderen Standort.

Ob die Dolphins einen Trade-Partner finden, ist aber die andere Frage – denn Tua besitzt einen bestens dotierten Vertrag. Da eine Entlassung vor dem 1. Juni die Dolphins ein "Dead Cap"-Investment von rund 99 Millionen Dollar kosten würde, dürften sie bereit sein, für einen Trade ziemlich viel zu tun und könnten womöglich auch einen Teil des Gehalts des Quarterbacks weiterzahlen.

Was wiederum Tagovailoa für einige Teams sehr interessant machen könnte, die auf QB-Suche sind. Bei den Minnesota Vikings beispielsweise könnte Tua mit McCarthy in einen direkten Konkurrenzkampf treten und von den herausragenden Offensiv-Anspielstationen Jefferson, Jordan Addison und T.J. Hockenson profitieren.

Wie bei den Vikings ist auch bei den Atlanta Falcons die QB-Situation ungewiss, da sich Michael Penix jr. noch von den Folgen eines Kreuzbandrisses erholt. Head Coach Kevin Stefanski gilt als Spezialist darin, sein Spielsystem auf verschiedene Quarterbacks abzustimmen. Vielleicht könnte Stefanski auch Tua helfen, sein volles Potenzial endlich zu entfalten.

Auch die Arizona Cardinals könnten Interesse haben, falls die Franchise den Neustart-Button drückt und sich von Kyler Murray trennt. Sogar über einen direkten Tausch von Tagovailoa und Murray wurde bereits spekuliert.

Kirk Cousins

Die Atlanta Falcons sind auch deshalb auf QB-Suche, weil sie Kirk Cousins zum 11. März, dem ersten Tag des neuen NFL-Jahres, entlassen werden. Aber auch für "Captain Kirk" dürfte es in diesem Sommer einen Markt geben.

Interesse könnten zum Beispiel die Minnesota Vikings haben. Hier spielte der 37-Jährige von 2018 bis 2023, er kennt die Franchise und das Teams bestens und könnte sofort helfen, falls es mit McCarthy nicht weitergehen sollte. Falls die Vikings jedoch weiter mit McCarthy planen, könnte er dem jungen QB helfen, in Minneapolis in die Spur zu finden.

Auch bei den New York Jets wird Cousins gehandelt, um Justin Fields Konkurrenz zu machen. Oder bei den Miami Dolphins, sollte Tua Tagovailoa tatsächlich getradet oder gecuttet werden.

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Daniel Jones

Jones galt bei den New York Giants schon als gescheitert. In der vergangenen Saison spielte er bei Indianapolis Colts bis zu seinen Achillessehnenriss groß auf – und gilt plötzlich als eine der heißesten Personalien der NFL in diesem Sommer.

Die Colts wollen Jones unbedingt halten, vielversprechende Verhandlungen laufen bereits. Sollte aber irgendetwas schieflaufen und "Danny Dimes" tatsächlich auf den Mark kommen, dürfte er für fast alle Teams auf QB-Suche interessant werden, von den Steelers über die Vikings bis hin zu den Jets.

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Jimmy Garoppolo

Einst galt Garoppolo als großes Talent und potenzieller Nachfolger von Tom Brady in New England - stand später mit San Francisco als Starter im Super Bowl. Der ganz große Durchbruch blieb "Jimmy G" zwar verwehrt, aber als Journeyman und Backup hat sich Garoppolo eine solide NFL-Karriere aufgebaut.

Am 11. März wird der 34-Jährige Free Agent, nachdem sein Vertrag bei den Los Angeles Rams ausläuft. Und überall, wo eine zuverlässige Nummer zwei gesucht wird, ist Garoppolo ein Kandidat. Tatsächlich könnte seine Zukunft bei Arizona Cardinals liegen, Head Coach Mike LaFleur arbeitete mit dem Quarterback bereits bei den Rams zusammen und gilt als großer Fan. Sollte Kyler Murrays Zeit in Arizona ablaufen, könnten die Cardinals einen jungen Signal Caller draften und ihm Garoppolo zur Seite stellen.

Aber auch ein neuer Vertrag bei den Rams scheint möglich. Sollte Stafford weitermachen, könnte Head Coach Sean McVay auf die bewährte Kombination setzen. Oder schließt sich der Kreis und "Jimmy G" kehrt noch einmal zu den New England Patriots als Backup von Drake Maye zurück? Auch diese Gerüchte gibt es.

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Joe Flacco

Flacco ist im Januar 41 Jahre alt geworden, an ein Karriereende denkt er aber noch nicht. Als Bridge-QB oder Mentor steht Flacco in dieser Offseason weiter hoch im Kurs. Er wird unter anderem bei den Atlanta Falcons gehandelt, wo Michael Penix Jr. noch verletzt ist und darüber hinaus bei seinem weiteren Werdegang von der Erfahrung Flaccos profitieren könnte.

Auch über eine Rückkehr des Super-Bowl-Champions von 2012 zu den New York Jets wird spekuliert. Die Jets brauchen dringend Stabilität auf der wichtigsten Position - und Flacco genießt nach seinem Gastspiel vor sechs Jahren noch einen guten Ruf im "Big Apple". Er könnte sich schnell wieder einfinden und in New York für etwas mehr Ruhe sorgen.

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Russell Wilson

So richtig gut lief es für Wilson nach seinem Abschied aus Seattle nirgendwo mehr. Trotzdem könnte es für den 37-Jährigen in der NFL weitergehen.

Es gibt Gerüchte, dass die Kansas City Chiefs Wilson unter Vertrag nehmen könnten, falls Star-QB Patrick Mahomes nach seinem Kreuzbandriss bis zum Saisonstart noch nicht ganz fit sein sollte.

Was dafür sprechen könnte: Wilson hat in seiner Karriere mehr als 300 Millionen Dollar verdient. Er könnte also auch für relativ kleines Geld bei den Chiefs unterschreiben und eine sportlich reizvolle Aufgabe übernehmen.

Immerhin könnte er sich wohl für ein paar Spiele  zeigen und sich dann hinter einem der stärksten Quarterbacks der NFL als Backup einreihen - was wahrlich keine Schande wäre.

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