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"Übergroßes Kind"

NFL: Baltimore Ravens "genervt" von Lamar Jackson - Wilde Trade-Gerüchte um AFC-Team

  • Aktualisiert: 28.12.2025
  • 17:46 Uhr
  • Kai Esser
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Bei den Baltimore Ravens geht es derzeit drunter und drüber. In der Lokalzeitung erschien nun eine Kolumne über Lamar Jackson - die erhebt schwere Vorwürfe gegen den zweifachen MVP. John Harbaugh reagiert umgehend.

Von Kai Esser

Eine Kolumne in der "Baltimore Sun" hat für großes Aufsehen in der NFL gesorgt: Autor Mike Preston wirft dem Quarterback der Baltimore Ravens, Lamar Jackson, kindisches Verhalten vor und spekuliert über wachsende Frustrationen innerhalb des Teams.

Der Autor beschreibt Jackson als "übergroßes Kind", zudem soll der zweifache MVP bis spät nachts Videospiele spielen. Jackson seien daher schon mehrfach in Meetings die Augen zugefallen.

Zudem behauptet der Kolumnist, die Ravens hätten ihren Trainingsplan angepasst, um Jackson entgegenzukommen: Statt morgens finden die Einheiten nun nachmittags statt. "Es gibt Team-Regeln und dann Regeln für Jackson", kritisiert Preston scharf.

Die Kolumne deutet auf eine zunehmende Ungeduld des Teams hin, insbesondere angesichts der enttäuschenden Playoff-Bilanz der Ravens. Seit 2018 nur drei Siege in Postseason-Spielen und kein Einzug ins AFC Championship Game. Preston sieht die Ravens und Jackson an einem Scheideweg. Das Team hätte möglicherweise "langsam keine Lust mehr" auf die Eigenheiten ihres Quarterbacks.

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Lamar Jackson: Mittwochs-Einheit oft nur limitiert

Die Vorwürfe basieren laut des Autors auf anonymen Quellen innerhalb des Teams und spiegeln eine breitere Frustration wider.

Jackson, der in acht Saisons mit Harbaugh vier AFC-North-Titel und zweimal den Top-Seed in der AFC holte, wird für seine unprofessionellen Gewohnheiten kritisiert, die das Team angeblich toleriert habe.

Seit seinem Comeback nach Verletzung hat der 28-Jährige stets die Trainingseinheit am Mittwoch - also die erste der Woche - entweder verpasst oder nur limitiert absolviert. Auch das soll innerhalb der Organisation zu Frustration geführt haben.

Zudem spekuliert der Text über einen möglichen Abgang von Jackson via Trade. Erst vor der Saison 2024 unterschrieb er einen frischen Fünfjahres-Vertrag in Baltimore. Preston nennt die Las Vegas Raiders und Miami Dolphins als mögliche Destinationen für den Spielmacher.

Gerade Miami soll sich Jackson demnach "sehr gut vorstellen" können. Allerdings haben die Dolphins aktuell große Probleme in Sachen Cap Space und könnten sich Jackson mutmaßlich nicht leisten.

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Baltimore Ravens - John Harbaugh reagiert deutlich: "Ich liebe Lamar"

John Harbaugh reagierte umgehend auf den Text. Nach dem Training am Mittwoch wies der Head Coach alle Gerüchte über einen Riss in der Beziehung zu Jackson zurück.

"Ich weiß nicht, woher das kommt. Ich habe das nie gesehen. Das ist nichts, was ich je miterlebt habe, und ich bin in jedem Meeting dabei", sagte Harbaugh.

Er betonte, anonymen Quellen keine Beachtung zu schenken, und lobte die Beziehung zu Jackson als "1A". "Ich liebe ihn. Habe ich immer, werde ich immer", erklärte Harbaugh. Er erwähnte zudem ein "großartiges Gespräch" mit Jackson am selben Morgen und verteidigte den Quarterback als "einen ultimativen Wettkämpfer".

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NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Divisional Round: Spitze neu besetzt

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<em><strong>NFL Power Ranking vor der Divisional Round</strong></em><br><em>Nur noch acht Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in der Divisional Round um den Einzug ins Finale ihrer Conference. Aber wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>der Divisional Round.</em></em>
© Icon Sportswire

NFL Power Ranking vor der Divisional Round
Nur noch acht Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in der Divisional Round um den Einzug ins Finale ihrer Conference. Aber wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor der Divisional Round.

<strong>Platz 8: Chicago Bears (Vorwoche: 10)</strong><br>Fan der Chicago Bears zu sein, ist nichts für schwache Nerven. Das Team schafft es regelmäßig im vierten Quarter für Comebacks zu sorgen, so auch in der Wild Card Round gegen die Green Bay Packers. Das sorgt für coole Geschichten und anders als mit Voodoo-Zauber ist es langsam nicht mehr zu erklären, aber deutlich weniger zuverlässig als einfach vier Quarter lang guten Football zu spielen. Deshalb stehen sie nur auf Platz acht.
© ZUMA Press Wire

Platz 8: Chicago Bears (Vorwoche: 10)
Fan der Chicago Bears zu sein, ist nichts für schwache Nerven. Das Team schafft es regelmäßig im vierten Quarter für Comebacks zu sorgen, so auch in der Wild Card Round gegen die Green Bay Packers. Das sorgt für coole Geschichten und anders als mit Voodoo-Zauber ist es langsam nicht mehr zu erklären, aber deutlich weniger zuverlässig als einfach vier Quarter lang guten Football zu spielen. Deshalb stehen sie nur auf Platz acht.

<strong>Platz 7: San Francisco 49ers (Vorwoche: 6)</strong><br>Es ist nicht überliefert, ob der Teambus der San Francisco 49ers mittlerweile ein Krankenwagen ist, aber wundern würde es uns nicht mehr. Mit Tight End George Kittle fällt der nächste Baustein lange aus, womöglich verpasst er sogar die ganze Saison 2026. Die 49ers haben dank einer Coaching-Meisterleistung von Head Coach Kyle Shanahan und Defensive Coordinator Robert Saleh zwar gegen die Philadelphia Eagles gewonnen, in die Divisional Round gehen sie jedoch trotzdem als klarer Außenseiter vor dem Duell mit den Seattle Seahawks.
© ZUMA Press Wire

Platz 7: San Francisco 49ers (Vorwoche: 6)
Es ist nicht überliefert, ob der Teambus der San Francisco 49ers mittlerweile ein Krankenwagen ist, aber wundern würde es uns nicht mehr. Mit Tight End George Kittle fällt der nächste Baustein lange aus, womöglich verpasst er sogar die ganze Saison 2026. Die 49ers haben dank einer Coaching-Meisterleistung von Head Coach Kyle Shanahan und Defensive Coordinator Robert Saleh zwar gegen die Philadelphia Eagles gewonnen, in die Divisional Round gehen sie jedoch trotzdem als klarer Außenseiter vor dem Duell mit den Seattle Seahawks.

<strong>Platz 6: Houston Texans (Vorwoche: 9)<br></strong>Ist es eine Planierraupe? Ist es ein Monster Truck? Nein, es ist der Pass Rush der Houston Texans. Will Anderson, Danielle Hunter und Sheldon Rankins beenden Aaron Rodgers' womöglich letztes NFL-Spiel mehr als unschön. Allerdings: Die Offense bereitet Sorge, Quarterback C.J. Stroud hatte große Probleme damit, gegen die Pittburgh Steelers den Ball zu beschützen. Mit einer durchschnittlichen Offense wären die Texans AFC-Favorit.
© ZUMA Press Wire

Platz 6: Houston Texans (Vorwoche: 9)
Ist es eine Planierraupe? Ist es ein Monster Truck? Nein, es ist der Pass Rush der Houston Texans. Will Anderson, Danielle Hunter und Sheldon Rankins beenden Aaron Rodgers' womöglich letztes NFL-Spiel mehr als unschön. Allerdings: Die Offense bereitet Sorge, Quarterback C.J. Stroud hatte große Probleme damit, gegen die Pittburgh Steelers den Ball zu beschützen. Mit einer durchschnittlichen Offense wären die Texans AFC-Favorit.

<strong>Platz 5: Los Angeles Rams (Vorwoche: 7)<br></strong>Die NFL findet nicht im Konjunktiv statt. Aber hätte Safety Nick Scott den Ball festgehalten, den Quarterback Matthew Stafford in völliger Verzweiflung im 4. Quarter genau auf ihn warf, wären die Los Angeles Rams überraschend gegen die Carolina Panthers ausgeschieden. Hat er aber nun einmal nicht. Die Rams sind trotzdem angreifbar, das zeigten sie nicht zuletzt in dieser Partie.
© USA TODAY Network

Platz 5: Los Angeles Rams (Vorwoche: 7)
Die NFL findet nicht im Konjunktiv statt. Aber hätte Safety Nick Scott den Ball festgehalten, den Quarterback Matthew Stafford in völliger Verzweiflung im 4. Quarter genau auf ihn warf, wären die Los Angeles Rams überraschend gegen die Carolina Panthers ausgeschieden. Hat er aber nun einmal nicht. Die Rams sind trotzdem angreifbar, das zeigten sie nicht zuletzt in dieser Partie.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Denver Broncos gehen ausgeruht in ihr erstes Playoff-Spiel. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Defense zuletzt etwas nachgelassen hat. Quarterback Bo Nix spielt ohnehin nur durchschnittlich, wenn überhaupt. Die Buffalo Bills werden gleich der größtmögliche Härtetest für die Broncos.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 5)
Die Denver Broncos gehen ausgeruht in ihr erstes Playoff-Spiel. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Defense zuletzt etwas nachgelassen hat. Quarterback Bo Nix spielt ohnehin nur durchschnittlich, wenn überhaupt. Die Buffalo Bills werden gleich der größtmögliche Härtetest für die Broncos.

<strong>Platz 3: New England Patriots (Vorwoche: 1)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Los Angeles Chargers. Positiv: Die Defense ist dank der Rückkehrer Harold Landry, Robert Spillane und Milton Williams nochmal auf einem höheren Niveau. Negativ: Quarterback Drake Maye war die Nervosität bei seinem ersten Playoff-Spiel anzusehen. DIe legte er zwar ab und lieferte in der 2. Halbzeit ein starkes Spiel, vorsichtig sind wir trotzdem erstmal.
© Imagn Images

Platz 3: New England Patriots (Vorwoche: 1)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Los Angeles Chargers. Positiv: Die Defense ist dank der Rückkehrer Harold Landry, Robert Spillane und Milton Williams nochmal auf einem höheren Niveau. Negativ: Quarterback Drake Maye war die Nervosität bei seinem ersten Playoff-Spiel anzusehen. DIe legte er zwar ab und lieferte in der 2. Halbzeit ein starkes Spiel, vorsichtig sind wir trotzdem erstmal.

<strong>Platz 2: Buffalo Bills (Vorwoche: 4)<br></strong>No Name Receiver? Eine schwache Defense gegen den Lauf? Kein eigenes Laufspiel? Alles egal. Star-Quarterback Josh Allen hat gegen die Jacksonville Jaguars wieder den Superman-Modus aktiviert und seine Buffalo Bills zum Sieg geführt. Wenn Allen 80 Prozent seiner Bälle anbringt, 300 Yards erwirtschaftet und drei Touchdowns dabei erzielt, dann ist an Buffalo kaum ein Vorbeikommen.
© ZUMA Press Wire

Platz 2: Buffalo Bills (Vorwoche: 4)
No Name Receiver? Eine schwache Defense gegen den Lauf? Kein eigenes Laufspiel? Alles egal. Star-Quarterback Josh Allen hat gegen die Jacksonville Jaguars wieder den Superman-Modus aktiviert und seine Buffalo Bills zum Sieg geführt. Wenn Allen 80 Prozent seiner Bälle anbringt, 300 Yards erwirtschaftet und drei Touchdowns dabei erzielt, dann ist an Buffalo kaum ein Vorbeikommen.

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2)<br></strong>Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht ganz klar schon seit Wochen auf Platz eins liegen ist - man muss es so hart sagen - Quarterback Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top besetzt, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football auf der nun einmal wichtigsten Position. Weil Maye ein wenig wacklig war, geht es trotzdem nun an den Platz an der Sonne.
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Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2)
Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht ganz klar schon seit Wochen auf Platz eins liegen ist - man muss es so hart sagen - Quarterback Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top besetzt, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football auf der nun einmal wichtigsten Position. Weil Maye ein wenig wacklig war, geht es trotzdem nun an den Platz an der Sonne.

Harbaugh unterstrich Jacksons Einsatz, trotz der Verletzung "wie verrückt" für eine Rückkehr zu kämpfen. Aktuell ist sein Einsatz im wichtigen Spiel gegen die Green Bay Packers wegen einer Rückenverletzung fraglich, die er sich im Spiel gegen die New England Patriots zugezogen hatte. Alles andere als ein Sieg würde das vorzeitige Ende der Playoff-Hoffnungen bedeuten.

Der 63-Jährige steht wegen fragwürdiger Coaching-Entscheidungen und ausbleibendem Erfolg in der Postseason in der Kritik.

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