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NFL - Washington Commanders trennen sich von beiden Coordinators - News und Gerüchte im Ticker
- Aktualisiert: 06.01.2026
- 20:43 Uhr
- ran.de
Der Black Monday in der NFL ist vorüber, diverse Coaches sind ihren Job los. Welche Nachfolger werden gehandelt? ran begleitet das Geschehen im Ticker.
Vor keinem Tag fürchten sich die Trainer in der besten Football-Liga der Welt mehr. Am Tag nach dem Ende der Regular Season, dem Black Monday, werden traditionell unzählige Übungsleiter von ihren Aufgaben entbunden.
Auch in diesem Jahr! So musste unter anderem Star-Coach Pete Carroll seine Koffer packen. Wer sind potenzielle Nachfolger? Mit wem wird verhandelt? Und welche General Manager werden neu angestellt?
ran fasst Entlassungen, Neueinstellungen und die Gerüchte drumherum im Ticker zusammen.
Inhalt
- +++ 06. Januar, 19:00 Uhr: Commanders trennen sich von beiden Coordinators +++
- +++ 06. Januar, 15:24 Uhr: Cowboys feuern Eberflus +++
- +++ 06. Januar, 10:10 Uhr: Erste Vorstellungsgespräche für entlassene Coaches +++
- +++ 06. Januar, 07:30 Uhr: Falcons haben zwei Cheftrainer-Kandidaten im Blick +++
- +++ 06. Januar, 06:14 Uhr: Bengals halten wohl an Koordinatoren fest +++
- +++ 05. Januar, 18:01 Uhr: Cardinals feuern Head Coach Jonathan Gannon +++
- +++ 05. Januar, 17:18 Uhr: Raiders feuern Head Coach Pete Carroll +++
- +++ 05. Januar, 15:15 Uhr: Browns entlassen Stefanski und halten an Berry fest +++
- +++ 05. Januar, 06:47 Uhr: Falcons feuern Morris +++
+++ 06. Januar, 19:00 Uhr: Commanders trennen sich von beiden Coordinators +++
Großreinemachen bei den Washington Commanders.
Wie "ESPN"-Insider Adam Schefter berichtet, haben sich die Franchise und Offensive Coordinator Kliff Kingsbury nach einem Treffen mit Head Coach Dan Quinn einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt.
Gleichzeitig entließ das Team auch Defensive Coordinator Joe Whitt Jr. Nachdem Quinn nach Woche zehn das Defensive Playcalling übernommen hatte, war dieser Schritt bereits zu erwarten gewesen.
Externer Inhalt
+++ 06. Januar, 15:24 Uhr: Cowboys feuern Eberflus +++
Einen Tag nach dem Black Monday haben die Dallas Cowboys sich von Defensive Coordinator Matt Eberflus getrennt. Der ehemalige Head Coach der Chicago Bears war nur ein Jahr Koordinator in Dallas.
Die Cowboys waren in vielen Metriken eine der schlechtesten Defensiven in der vergangenen NFL-Saison, nach einem Zwischenhoch im Winter fiel die Einheit zuletzt wieder regelmäßig auseinander.
Damit wird Dallas 2026 zum vierten Mal in Serie einen neuen Defensive Coordinator zum Start einer Saison haben.
+++ 06. Januar, 10:10 Uhr: Erste Vorstellungsgespräche für entlassene Coaches +++
Bereits am 13. Oktober wurde Head Coach Brian Callahan bei den Tennessee Titans entlassen. Auf der Suche nach einem Nachfolger haben die Team-Bosse nun offenbar die ersten Vorstellungsgespräche vereinbart.
Laut Titans-Insider Paul Kuharsky wurde der bei den Browns entlassene Kevin Stefanski für kommenden Samstag zu einem Gespräch eingeladen, der bei den Falcons gefeuerte Raheem Morris für Sonntag.
Zudem haben die Titans wohl um Erlaubnis gebeten, folgende Koordinatoren zu interviewen: Matt Nagy (Offensive Coordinator der Chiefs), Lou Anarumo (Defensive Coordinator der Colts), Jesse Minter (Defensive Coordinator der Chargers) und Vance Joseph (Defensive Coordinator der Broncos).
+++ 06. Januar, 07:30 Uhr: Falcons haben zwei Cheftrainer-Kandidaten im Blick +++
Am Black Monday haben die Atlanta Falcons Head Coach Raheem Morris und General Manager Terry Fontenot entlassen. Laut "NFL Network" haben die Verantwortlichen der Franchise bereits zwei Kandidaten als mögliche Nachfolger im Blick.
Demnach haben die Falcons zum einen ein Gespräch mit dem Defensive Coordinator der Miami Dolphins, Anthony Weaver, angefragt. Zum anderen haben sie bei den Seattle Seahawks in Bezug auf Offensive Coordinator Klint Kubiak um ein Vorstellungsgespräch gebeten.
Bei den möglichen Interviews mit beiden Koordinatoren geht es jeweils um die frei gewordene Stelle als Cheftrainer.
+++ 06. Januar, 06:14 Uhr: Bengals halten wohl an Koordinatoren fest +++
Die Cincinnati Bengals haben in einem Statement am Black Monday bekannt gegeben, dass Head Coach Zac Taylor auch 2026 Hauptübungsleiter der Bengals sein wird. In der öffentlichen Wahrnehmung stand Taylor unter Druck, er verpasste zum dritten Mal in Serie die Playoffs.
Auf einer Medienrunde sagte er, dass er "nicht davon ausgehe, dass sich am Trainerstab etwas ändern werde." Das würde auch bedeuten, dass Defensive Coordinator Al Golden seinen Job behält.
Die Defense der Bengals war in mehreren Metriken die schlechteste der vergangenen Saison. Für Golden spricht, dass sich seine Einheit im Laufe der Saison gefangen hat.
+++ 05. Januar, 18:01 Uhr: Cardinals feuern Head Coach Jonathan Gannon +++
Und der nächste Head Coach muss dran glauben. Diesmal erwischt es etwas überraschend Jonathan Gannon bei den Arizona Cardinals. Am Wochenende wurde von den NFL-Insidern noch berichtet, dass er 2026 noch eine Chance bekommen würde.
Der 43-Jährige übernahm vor drei Jahren das Ruder bei den Cardinals, konnte diese aber nie wirklich in ruhige Gewässer steuern. Am Ende steht er bei einer Bilanz von 15 Siegen zu 36 Niederlagen. Wohl einer der Gründe, warum die Verantwortlichen nun doch die Reißleine zogen.
+++ 05. Januar, 17:18 Uhr: Raiders feuern Head Coach Pete Carroll +++
Paukenschlag bei den Las Vegas Raiders. Was eigentlich eine harmonische Übergangsphase werden sollte, endete im letzten Platz der NFL. Dies hat nun Konsequenzen: Trainer-Legende Pete Carroll muss nach nur einer Saison seine Koffer packen.
Der 74-jährige coachte zuvor über zehn Jahre lang die Seattle Seahawks, bevor es ihn in die Stadt der Sünde zog. Dieses Kapitel ist allerdings jetzt schon wieder beendet, wie das Team bekanntgab.
Die Suche nach einem neuen Coach soll unter anderem von Anteilseigner und NFL-Legende Tom Brady geführt werden.
+++ 05. Januar, 15:15 Uhr: Browns entlassen Stefanski und halten an Berry fest +++
Was sich bereits angedeutet hatte, ist nun offiziell: Kevin Stefanski ist das erste Traineropfer des Black Monday. Wie die Cleveland Browns bekanntgeben, muss der Head Coach nach sechs Jahren gehen. In einem Statement der Besitzer Dee und Jimmy Haslam heißt es: "Wir schätzen seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement für unsere Organisation sehr, aber unsere Ergebnisse der vergangenen beiden Saisons waren nicht zufriedenstellend, und wir sind der Meinung, dass ein Wechsel auf der Position des Head Coaches notwendig ist."
Cleveland verpasste zum zweiten Mal nacheinander die Playoffs. Gelangen 2024 lediglich drei Siege, waren es diesmal fünf. Allerdings führte Stefanski das seit Jahren notorisch erfolglose Team auch zweimal in die Playoffs, jeweils mit elf Siegen. Im Gegensatz zu ihm bleibt General Manager Andrew Berry im Amt.
Dieser betonte: "Dies war eine schwierige Entscheidung, und heute ist ein schwerer Tag für unsere Organisation, aufgrund des großen Einflusses, den Kevin hatte, und der tiefen, bedeutungsvollen Beziehungen, die er in unserem gesamten Gebäude aufgebaut hat."
Stefanski verabschiedete sich mit "mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit“. Weiter sagte der 43-Jährige, für den es die erste Head-Coach-Station in der Liga war: "Als ich im Januar 2020 ankam, haben mich und meine Familie diese Organisation, diese Stadt und die Browns-Fans mit offenen Armen empfangen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie gut wir behandelt wurden."
Die Besitzer blickten auch auf die kommenden Aufgaben und teilten mit: Unser gesamtes Augenmerk liegt darauf, ein Team aufzubauen, das unseren Fans den lang ersehnten Erfolg bringt. Wir werden weiterhin unermüdlich auf dieses Ziel hinarbeiten und alle notwendigen Ressourcen investieren, um ein erfolgreiches Football-Programm zu etablieren. Andrew wird unverzüglich mit der sorgfältigen Suche nach einem herausragenden neuen Head Coach und Anführer für unser Football-Team beginnen."
+++ 05. Januar, 06:47 Uhr: Falcons feuern Morris +++
Die Atlanta Falcons trennen sich nach zwei Saisons ohne Playoff-Teilnahme von Head Coach Raheem Morris. Das gab die Franchise kurz nach dem Saisonfinale gegen die New Orleans Saints bekannt. Auch General Manager Terry Fontenot muss seinen Posten räumen.
"Ich habe sowohl zu Raheem als auch zu Terry eine große persönliche Verbundenheit und schätze ihre harte Arbeit und ihr Engagement für die Falcons, aber ich glaube, dass wir für die Zukunft eine neue Führung in diesen Positionen brauchen", begründet Owner Arthur Blank die Entscheidung.
Morris hatte in beiden Saisons als Cheftrainer der Falcons jeweils eine 8-9-Bilanz erreicht - zu wenig für die Ansprüche in Atlanta. Auch ein beeindruckender Endspurt mit vier Siegen in Folge konnte seinen Job nicht mehr retten. Fontenot war insgesamt fünf Jahre GM der Falcons, eine Winning-Season gab es in dieser Zeit nicht.