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Auch Falcons unter Gewinnern

NFL: Kansas City Chiefs am Boden, Seahawks-Star lässt Kritiker verstummen - Gewinner und Verlierer der Regular Season

  • Aktualisiert: 07.01.2026
  • 16:48 Uhr
  • Kai Esser

Die Regular Season 2025 ist Geschichte, alle Spiele sind gespielt. Wie in jedem Jahr haben wieder einige Akteure aufgetrumpft - und manche völlig enttäuscht.

Von Kai Esser

Es war eine der spannendsten Regular Seasons der jüngeren NFL-Geschichte. Erneut haben es wieder etliche Teams in die Playoffs geschafft, die man vorher nicht auf dem Zettel hatte.

Im Gegenzug haben einige Teams die Erwartungen nicht erfüllt und verbuchen 2025 als Fehlschlag.

ran hat je fünf Gewinner und Verlierer der zurückliegenden Saison.

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NFL-Gewinner: Das MVP-Rennen zwischen Drake Maye und Matthew Stafford

Dass die New England Patriots und vor allem Drake Maye in der Saison 2025 besser dastehen würden, als sie es 2024 taten, war abzusehen. Dass sie jedoch einen so großen Sprung machen würden, das hätten auch die größten Optimisten nicht gedacht.

Der Quarterback im zweiten Jahr führte die Patriots zu 14 Siegen und damit der besten Bilanz der Liga, einzig der vierte Tiebreaker schiebt sie auf den zweiten Seed der AFC. Maye ist zudem Favorit auf die Auszeichnung des MVPs. Die Liga hat womöglich einen neuen Superstar-Quarterback.

Sein ärgster und wahrscheinlich einziger Konkurrent im MVP-Rennen? Matthew Stafford. Auch von dem war nicht erwartet worden, dass er eine so starke Saison für die Los Angeles Rams spielen würde. 46 Touchdown-Pässe sind ein Karrierehöchstwert für den Altmeister.

Auch deshalb wird er im MVP-Rennen heiß gehandelt. Es wäre wohl die letzte Auszeichnung, die dem Super-Bowl-Sieger von 2021 noch fehlen würde, um seinen Platz in der Hall of Fame endgültig abzusichern.

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Gewinner: Jaxon Smith-Njigba (Seattle Seahawks)

Ein weiterer Kandidat der Riege "Hätte man so nicht erwartet" ist Wide Receiver Jaxon Smith-Njigba von den Seattle Seahawks. Nach dem Abgang von DK Metcalf gab es ein paar Zweifel, ob "JSN" diese Rolle würde ausfüllen können.

Nicht nur hat er sie ausgefüllt, er hat die Erwartungen meilenweit übertroffen. Er war die zuverlässigste Anspielstation von Sam Darnold und die treibende Kraft dieser Offense. Zwar baute er in der zweiten Jahreshälfte etwas ab, der beste Receiver der Saison ist er trotzdem.

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Gewinner: Myles Garrett (Cleveland Browns)

Es war ein Rekord, der für mehr als 20 Jahre Bestand hatte: die meisten Sacks in einer Saison. Michael Strahan und T.J. Watt teilten sich diesen Bestwert mit 22,5. Nun hat Myles Garrett diesen Rekord gebrochen. Im letzten Spiel der Saison sackte er Joe Burrow und platzierte seinen Namen in den Geschichtsbüchern.

Es ist ein versöhnlicher Abschluss für ihn, denn Garrett musste sich viel Kritik gefallen lassen. Nachdem der First Overall Pick des Draft 2017 sagte, dass er an Titeln interessiert sei und nicht an Geld, unterschrieb er trotzdem einen Rekordvertrag bei den Cleveland Browns. Nun hat er wohl wenigstens den Titel des Defensive Player of the Year sicher.

Gewinner: Brian Schottenheimer (Dallas Cowboys)

Rückblick in die vergangene Offseason: Die Suche nach einem neuen Head Coach bei den Dallas Cowboys geriet beinahe schon zur Lachnummer. Am Ende beförderte Jerry Jones seinen Offensive Coordinator Brian Schottenheimer zum Hauptübungsleiter. Manche unkten, weil kein Anderer mehr da sei.

Allerdings: Das erwies sich als Glücksgriff. In Sachen Offense und in Sachen Game Management kann man den Cowboys in dieser Saison nichts vorwerfen. Einzig die Defense war zu schwach, um nachhaltig um die Playoffs mitspielen zu können. Das ist Priorität Nummer eins in der kommenden Offseason. Der Grundstein ist jedoch gelegt.

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Gewinner: Die Rookies der Atlanta Falcons

2025 war schlussendlich eine enttäuschende Saison für die Atlanta Falcons. Nicht umsonst musste Head Coach Raheem Morris gehen. Das lag jedoch nicht an der Rookie-Klasse der Falcons in dieser Saison, gerade in der Defense.

Die Pass Rusher Jalon Walker und James Pearce sowie Safety Xavier Watts waren die ersten drei Picks der Falcons im 2025er Draft und alle drei waren Treffer. Während Walker eine solide bis gute Saison spielte, haben Pearce und Watts jeweils Argumente für die Auszeichnung Defensive Rookie of the Year. Ersterer hatte die meisten Sacks im Team (10,5), Letzterer die meisten Interceptions (fünf).

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Verlierer: Die Kansas City Chiefs

Man hätte das Jahr 2025 für die Kansas City Chiefs nicht viel schlechter schreiben können, als es dann schlussendlich gelaufen ist. Die Chiefs verloren nicht nur nahezu alle knappen Spiele, gegen Ende des Jahres verloren sie auch Quarterback Patrick Mahomes mit einem Kreuzbandriss, der ihn Monate außer Gefecht setzen wird.

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NFL: Kelce-Abschied? Andy Reid spricht über die Zukunft des Superstars

Nicht nur das, die Chiefs haben Lücken überall im Kader, sollte Travis Kelce zurücktreten gar noch eine mehr. Die Mannen aus Kansas City haben keine einfache Offseason vor sich, so viel steht fest.

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Verlierer: Russell Wilson (New York Giants)

War es das nun endgültig mit der NFL-Karriere von Russell Wilson? Als Starter ging der 37-Jährige in die Saison der New York Giants. Nach wenigen Spielen wurde er bereits auf die Bank gesetzt und durch Jaxson Dart ersetzt.

Fraglich, ob er noch einmal ein neues Team findet. Sei es als Starter oder nur als Backup. Gut möglich, dass der letzte Snap von "Russ" bereits gespielt wurde.

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Verlierer: Tua Tagovailoa und Mike McDaniel (Miami Dolphins)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Tua Tagovailoa der effizienteste Quarterback der Liga und Mike McDaniel Kandidat für die Auszeichnung Coach of the Year war. Diese Zeiten wirken bei den Miami Dolphins aber längst wie aus der Zeit gefallen.

Tua wurde gebencht, mittlerweile hat Rookie Quinn Ewers übernommen. Zum Zeitpunkt der Entscheidung war Tua der Spieler mit den meisten Interceptions der Liga. Zwar darf McDaniel seinen Job vorerst behalten, er beginnt die Saison 2026 jedoch auf einem stark angewärmten Trainerstuhl.

Verlierer: Jayden Daniels (Washington Commanders)

Nach der überragenden Rookie-Saison von Jayden Daniels bei den Washington Commanders war die Erwartung, dass der zweite Pick des 2024er Drafts genau so weitermachen würde. Allerdings zeigten sich Probleme, vor denen Experten bereits vor dem Draft Sorge hatten, nun deutlich.

Daniels schaffte es nämlich nicht, nachhaltig gesund zu bleiben. Hier eine Knieverletzung, da war es der Oberschenkel, die Rippen machten Probleme und obendrein ein ausgekugelter Ellbogen. Ist Daniels' Körper für die NFL gemacht? Das dürfte sich 2026 zeigen, wenn er wieder bei 100 Prozent ist.

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Verlierer: Aaron Glenn (New York Jets)

Kaum ein Verlierer-Segment in dieser Saison kann ohne einen Protagonisten der New York Jets auskommen. Aaron Glenn kam als Defensive Coordinator der Detroit Lions in den Big Apple. Allerdings versagte vor allem seine Seite des Balls.

Nicht eine einzige Interception fingen die Jets in der ganzen Saison. Ein trauriger Negativrekord in der NFL. Seitdem diese Statistik erfasst wird, schaffte das noch kein Team. Auch nicht in kürzeren Saisons. Das Minimum waren zwei. Egal, wie es mit Glenn weitergeht: Sein Image ist beschädigt.

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