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NFL: Baltimore Ravens nicht in den Playoffs und Coach Harbaugh muss gehen - daran ist das Team gescheitert

  • Aktualisiert: 08.01.2026
  • 16:18 Uhr
  • Franziska Wendler

Die vor der Saison hoch gelobten Baltimore Ravens verpassen unglücklich die Playoffs. ran zeigt, woran es beim Team um Quarterback Lamar Jackson hapert.

Von Franziska Wendler

Als Baltimore-Ravens-Kicker Tyler Loop im entscheidenden Endspiel um das letzte verbliebene Playoff-Ticket in der AFC mit ablaufender Uhr sein Field Goal gegen die Pittsburgh Steelers daneben setzte, versanken Spieler, Fans und Verantwortliche der Franchise in ungläubiger Fassungslosigkeit.

Keine Playoffs.

Wirklich keine Teilnahme an der Postseason. Und das, obwohl das Team zu Saisonbeginn noch als Super-Bowl-Favorit gehandelt wurde. 14 anderen Franchises gelang also das, wovon man in Baltimore ursprünglich fest ausgegangen war.

Doch es kam anders.

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PITTSBURGH, PA - JANUARY 04: Pittsburgh Steelers quarterback Aaron Rodgers (8) throws a pass during the NFL, American Football Herren, USA football game between the Baltimore Ravens and Pittsburgh ...

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Nach dem missglückten Kick und der entsprechenden 24:26-Pleite gegen Pittsburgh schien schnell eine kuriose Theorie als Erklärung gefunden. So kursierte in den sozialen Netzwerken ein Clip, der einen Priester zeigt, der die entsprechende Endzone mit Weihwasser segnete.

Ein User kommentierte: "Dass die Steelers die Endzone, in der Tyler Loop sein spielentscheidendes Field Goal verfehlte, vor dem Spiel mit Weihwasser besprengt haben, bestätigt nur eines: Gott hasst die Baltimore Ravens."

Gewiss, ein Field Goal aus 44 Yards sollte für einen NFL-Kicker kein Ding der Unmöglichkeit sein. Dass es für die Ravens nicht gereicht hat, liegt allerdings an vielen anderen Faktoren.

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Ravens immer wieder Super-Bowl-Favorit

Wie ein wirklicher Super-Bowl-Favorit sah Baltimore eigentlich nur in den ersten drei Vierteln des Saison-Auftaktspiels gegen die Buffalo Bills aus. Die Ravens führten mit 40:25, auf der Uhr standen weniger als vier Minuten.

Doch dann ging alles dahin. Die Defense ließ einen Touchdown zu, Star-Running-Back Derrick Henry verlor den Ball durch einen Fumble, die Defense ließ einen weiteren Touchdown zu, die Offense musste nach einem Three-and-Out vom Feld und schließlich ließ die Defense noch ein Field Goal zu.

Aus einem sicher geglaubten Sieg wurde eine epische 40:41-Pleite, die unzählige Probleme offenlegte, die im weiteren Saisonverlauf immer wieder zu Tage treten würden.

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Ravens: Defense gelingen kaum Sacks und Big Plays

Speziell in den ersten Wochen bot sich immer wieder das gleiche Bild. Ein ums andere Spiel ging verloren, nach sechs Partien stand eine Bilanz von 1-5. Vor allem die Defensive zeigte wiederholt schwache Leistungen, konnte die gegnerischen Spieler kaum mit nennenswerten Aktionen stören.

Nach nur fünf Spielen hatte die Defense, die noch vor nicht allzu langer Zeit als eine der besten der Liga galt, satte 177 Punkte zugelassen – die elftmeisten in der NFL-Historie.

Problematisch dabei vor allem die Unfähigkeit des Teams, Big Plays zu verhindern. Nur die Bengals ließen in der Saison 2025 noch mehr Plays mit mindestens 20 Yards zu.

Dazu kommt: Auch in Sachen Sacks gelang nicht allzu viel. Nur zwei Teams rissen den gegnerischen Quarterback über die Saison hinweg noch seltener zu Boden.

Lamar Jackson immer wieder verletzt

Aber auch offensiv lief mitunter nicht viel zusammen. Angefangen bei Spielmacher Lamar Jackson, der sich bereits in Woche vier gegen die Chiefs eine Oberschenkelverletzung zuzog und in der Folge drei Spiele ausfiel. Doch auch nach seiner Rückkehr war der ehemalige MVP nicht mehr vollständig er selbst.

Immer wieder haperte es gesundheitlich. Knöchel, Zehen, Knie, Rücken – der Signal Caller stand quasi durchgehend wegen Verletzungen unterschiedlicher Art auf dem Injury Report. Wie sehr ihn diese am Ende auf dem Feld wirklich behinderten, wurde nie ganz klar.

NFL Power Ranking vor den Playoffs: Top-Seeds Denver Broncos und Seattle Seahawks nicht ganz vorne dabei

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<em><strong>NFL Power Ranking vor der Wild Card Round</strong></em><br><em>18 Teams haben Ferien, nur noch 14 sind übrig und kämpfen im Playoff-Turnier um den Einzug in den Super Bowl. Aber wer hat dabei die besten Karten?&nbsp;<strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor dem ersten Playoff-Spieltag.</em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor der Wild Card Round
18 Teams haben Ferien, nur noch 14 sind übrig und kämpfen im Playoff-Turnier um den Einzug in den Super Bowl. Aber wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor dem ersten Playoff-Spieltag.

<strong>Platz 14: Carolina Panthers (Vorwoche: 19)</strong><br>Die Panthers springen fünf Plätze nach oben - und damit auf den letzten Platz. Klingt paradox, ist aber so. Trotz Niederlage gegen die Tampa Bay Buccaneers mogelte sich Carolina in die Postseason, trotz negativer Bilanz. Sie gehen zwar als Außenseiter ins Rennen, aber die Rams haben sie in der Regular Season Zuhause geschlagen.
© 2024 Getty Images

Platz 14: Carolina Panthers (Vorwoche: 19)
Die Panthers springen fünf Plätze nach oben - und damit auf den letzten Platz. Klingt paradox, ist aber so. Trotz Niederlage gegen die Tampa Bay Buccaneers mogelte sich Carolina in die Postseason, trotz negativer Bilanz. Sie gehen zwar als Außenseiter ins Rennen, aber die Rams haben sie in der Regular Season Zuhause geschlagen.

<strong>Platz 13: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: 14)<br></strong>Ähnlich knapp haben sich die Pittsburgh Steelers in die Playoffs geschoben, ein verschossenes Field Goal des Kickers Tyler Loop von den Baltimore Ravens besorgte am Ende den Sieg in der AFC North. Davor gab es eine schwache Leistung gegen die Browns. Aber immerhin: DK Metcalf kommt zurück.
© IMAGO/Imagn Images

Platz 13: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: 14)
Ähnlich knapp haben sich die Pittsburgh Steelers in die Playoffs geschoben, ein verschossenes Field Goal des Kickers Tyler Loop von den Baltimore Ravens besorgte am Ende den Sieg in der AFC North. Davor gab es eine schwache Leistung gegen die Browns. Aber immerhin: DK Metcalf kommt zurück.

<strong>Platz 12: Green Bay Packers (Vorwoche: 13)<br></strong>Ja, die Green Bay Packers haben gegen die Minnesota Vikings nur ihre Backups spielen lassen. Dennoch geht niemand gerne mit drei Niederlagen in Serie in die Playoffs. Vor allem besorgniserregend: Jordan Love hat vor drei Wochen zuletzt ein Spiel gemacht. Am liebsten wollen Teams eingespielt in die Postseason gehen.
© Getty Images

Platz 12: Green Bay Packers (Vorwoche: 13)
Ja, die Green Bay Packers haben gegen die Minnesota Vikings nur ihre Backups spielen lassen. Dennoch geht niemand gerne mit drei Niederlagen in Serie in die Playoffs. Vor allem besorgniserregend: Jordan Love hat vor drei Wochen zuletzt ein Spiel gemacht. Am liebsten wollen Teams eingespielt in die Postseason gehen.

<strong>Platz 11: Los Angeles Chargers (Vorwoche: 11)<br></strong>Auch die Chargers verzichteten darauf, ihre Starter spielen zu lassen. Trotzdem haben es die Backups gegen die Denver Broncos gut gemacht. Spricht das nun für die zweite Garde der Chargers oder gegen die erste Garde der Broncos?
© USA TODAY Network

Platz 11: Los Angeles Chargers (Vorwoche: 11)
Auch die Chargers verzichteten darauf, ihre Starter spielen zu lassen. Trotzdem haben es die Backups gegen die Denver Broncos gut gemacht. Spricht das nun für die zweite Garde der Chargers oder gegen die erste Garde der Broncos?

<strong>Platz 10: Chicago Bears (Vorwoche: 7)</strong><br>Die Starter nicht geschont haben die Chicago Bears - umso besorgniserregender war die Performance gegen die Detroit Lions. Der Divisionsrivale aus Michigan schaffte es, das Laufspiel mehr oder minder kaltzustellen. Die Lions haben gezeigt, wie man gegen die Bears spielen muss, um zu gewinnen. Die Frage ist: Haben die Packers das Personal dazu?
© ZUMA Press Wire

Platz 10: Chicago Bears (Vorwoche: 7)
Die Starter nicht geschont haben die Chicago Bears - umso besorgniserregender war die Performance gegen die Detroit Lions. Der Divisionsrivale aus Michigan schaffte es, das Laufspiel mehr oder minder kaltzustellen. Die Lions haben gezeigt, wie man gegen die Bears spielen muss, um zu gewinnen. Die Frage ist: Haben die Packers das Personal dazu?

<strong>Platz 9: Houston Texans (Vorwoche: 9)<br></strong>Nächster Sieg für die Houston Texans, doch einer mit Beigeschmack: Beim 38:30 gegen die Indianapolis Colts hat die sonst so hochgelobte Defense kratergroße Lücken hinterlassen und Rookie Riley Leonard wie einen Pro Bowler aussehen lassen. Das ist nicht das, was sich Fans erhofft haben.
© ZUMA Press Wire

Platz 9: Houston Texans (Vorwoche: 9)
Nächster Sieg für die Houston Texans, doch einer mit Beigeschmack: Beim 38:30 gegen die Indianapolis Colts hat die sonst so hochgelobte Defense kratergroße Lücken hinterlassen und Rookie Riley Leonard wie einen Pro Bowler aussehen lassen. Das ist nicht das, was sich Fans erhofft haben.

<strong>Platz 8: Philadelphia Eagles (Vorwoche: 10)</strong><br>Auch die Eagles ließen Starter bei der Niederlage gegen die Commanders auf der Bank, weil der dritte Seed der NFC quasi fix war. Gegen die San Francisco 49ers könnte das ein Vorteil sein, gerade mit dem langsam wieder in Schwung kommenden Laufspiel.
© 2025 Getty Images

Platz 8: Philadelphia Eagles (Vorwoche: 10)
Auch die Eagles ließen Starter bei der Niederlage gegen die Commanders auf der Bank, weil der dritte Seed der NFC quasi fix war. Gegen die San Francisco 49ers könnte das ein Vorteil sein, gerade mit dem langsam wieder in Schwung kommenden Laufspiel.

<strong>Platz 7: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Vor einigen Wochen noch an Platz eins, jetzt nur noch Siebter. Die Los Angeles Rams haben sich über die vergangenen Wochen einige Fehler erlaubt. Zwar gewann LA am Ende klar gegen die Cardinals, mit allen Startern taten sie sich jedoch lange schwer. Dazu zwei vermeidbare Pleiten gegen die Falcons und Seahawks vorher. Wir haben berechtigte Zweifel am Team von Sean McVay.
© USA TODAY Network

Platz 7: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Vor einigen Wochen noch an Platz eins, jetzt nur noch Siebter. Die Los Angeles Rams haben sich über die vergangenen Wochen einige Fehler erlaubt. Zwar gewann LA am Ende klar gegen die Cardinals, mit allen Startern taten sie sich jedoch lange schwer. Dazu zwei vermeidbare Pleiten gegen die Falcons und Seahawks vorher. Wir haben berechtigte Zweifel am Team von Sean McVay.

<strong>Platz 6: San Francisco 49ers (Vorwoche: 3)</strong><br>Von drei auf sechs: Das liegt nicht einmal zwingend an der harmlosen Offense der 49ers gegen die Seattle Seahawks, sondern an den Verletzungen, die schlichtweg immer mehr werden. Die 49ers haben den wohl schwersten Pfad auf dem Weg zu einem möglichen Heim-Super-Bowl.
© ZUMA Press Wire

Platz 6: San Francisco 49ers (Vorwoche: 3)
Von drei auf sechs: Das liegt nicht einmal zwingend an der harmlosen Offense der 49ers gegen die Seattle Seahawks, sondern an den Verletzungen, die schlichtweg immer mehr werden. Die 49ers haben den wohl schwersten Pfad auf dem Weg zu einem möglichen Heim-Super-Bowl.

<strong>Platz 5: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Es ist regelrecht bemerkenswert, wie es die Denver Broncos Woche für Woche schaffen, sich dem Niveau des Gegners anzupassen. Sowohl positiv als auch negativ. Gegen die Backups der Chargers gab es nur einen vergleichsweise knappen Sieg. Wir haben Bedenken vor den Playoffs.
© Getty

Platz 5: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Es ist regelrecht bemerkenswert, wie es die Denver Broncos Woche für Woche schaffen, sich dem Niveau des Gegners anzupassen. Sowohl positiv als auch negativ. Gegen die Backups der Chargers gab es nur einen vergleichsweise knappen Sieg. Wir haben Bedenken vor den Playoffs.

<strong>Platz 4: Buffalo Bills (Vorwoche: 8)<br></strong>Die Backups der Buffalo Bills machten einen guten Job gegen die New York Jets. Was aber wirklich heraussticht: Auch ohne Josh Allen kann dieses Team Punkte erzielen, und zuvor gegen die Eagles zeigte die Defense, dass sie auch heroisch Punkte verhindern kann.
© ZUMA Press Wire

Platz 4: Buffalo Bills (Vorwoche: 8)
Die Backups der Buffalo Bills machten einen guten Job gegen die New York Jets. Was aber wirklich heraussticht: Auch ohne Josh Allen kann dieses Team Punkte erzielen, und zuvor gegen die Eagles zeigte die Defense, dass sie auch heroisch Punkte verhindern kann.

<strong>Platz 3: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: 6)<br></strong>Mit acht Siegen in Serie spazieren die Jacksonville Jaguars in die Playoffs, die Tennessee Titans waren nur ein Lieferant für Selbstvertrauen für das Team von Liam Coen. Die Partie gegen die Buffalo Bills wird ein wahres Highlight werden!
© Icon Sportswire

Platz 3: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: 6)
Mit acht Siegen in Serie spazieren die Jacksonville Jaguars in die Playoffs, die Tennessee Titans waren nur ein Lieferant für Selbstvertrauen für das Team von Liam Coen. Die Partie gegen die Buffalo Bills wird ein wahres Highlight werden!

<strong>Platz 2: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2)<br></strong>Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht auf Platz eins liegen, ist - man muss es so hart sagen - Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football und Quarterback ist nun einmal die wichtigste Position. Deshalb geht Platz eins ...
© Imagn Images

Platz 2: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2)
Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht auf Platz eins liegen, ist - man muss es so hart sagen - Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football und Quarterback ist nun einmal die wichtigste Position. Deshalb geht Platz eins ...

<strong>Platz 1: New England Patriots (Vorwoche: 1)<br></strong>... an den statistisch besten Quarterback der Regular Season, Drake Maye und die New England Patriots. Die haben gegen die Miami Dolphins einmal kurz die Muskeln spielen lassen und die Fins mit 38:10 abgefrühstückt. Nebenbei zeigten sich die Offensive Line sowie das Laufspiel deutlich verbessert. Dass man ein Spiel mit 129er Passer Rating von Maye als fast selbstverständlich ansieht und das kaum thematisiert, zeigt nur, wie gut er eigentlich ist.
© Imagn Images

Platz 1: New England Patriots (Vorwoche: 1)
... an den statistisch besten Quarterback der Regular Season, Drake Maye und die New England Patriots. Die haben gegen die Miami Dolphins einmal kurz die Muskeln spielen lassen und die Fins mit 38:10 abgefrühstückt. Nebenbei zeigten sich die Offensive Line sowie das Laufspiel deutlich verbessert. Dass man ein Spiel mit 129er Passer Rating von Maye als fast selbstverständlich ansieht und das kaum thematisiert, zeigt nur, wie gut er eigentlich ist.

Running Back Derrick Henry lieferte mit 1.598 Rushing Yards und 16 Rushing Touchdowns eigentlich eine bärenstarke Saison ab, bei ihm waren es derweil aber andere Kennzahlen, die zum Problem wurden.

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Fumbles von Derrick Henry als Problem

Ganz oben stehen dabei drei Fumbles - zwei davon in kritischen Spielen, die am Ende verloren gingen. Im drittletzten Saisonspiel, der bitteren 24:28-Pleite gegen die Patriots, kam Henry der Ball äußerst kostspielig abhanden.

"Es ist einfach wirklich peinlich", sagte Henry im Anschluss. "Es ist ein bisschen wie das ganze Jahr über: Man arbeitet hart daran, der beste Spieler zu sein, der man sein kann, konstant zu sein und den größten Erfolg zu haben, und manchmal läuft es einfach nicht so, wie man es sich vorstellt, was ärgerlich ist."

Schwierig aufseiten des Routiniers zudem: Während er noch im Jahr zuvor mit 23,9 Prozent eine der besten Quoten ligaweit in Sachen Tacklings ausweichen hatte, sank diese 2025 dramatisch auf 14 Prozent - der schlechteste Wert seiner Karriere.

Ravens verspielen immer wieder Führungen

Insgesamt vermochte es die Offense nicht, die gleiche Anzahl an starken Plays zu kreieren wie in früheren Zeiten. Selbst nach dem 23:10-Sieg gegen die schwachen Jets stellte Quarterback Lamar Jackson fest: "Wir müssen besser spielen."

Wie kein anderes NFL-Team kämpften die Ravens in dieser Saison – und auch schon in den Vorjahren – vor allem mit einem Problem: Effizienz und Stärke in den letzten 15 Minuten. Alleine in den vergangenen fünf Jahren verspielte das Team 16 Mal eine Führung im letzten Viertel. In der Saison 2025 verlor das Team fünf von sieben Spielen, die am Ende innerhalb eines Scores entschieden wurden.

Und dann wäre da noch das Trainerteam. 18 Spielzeiten lang stand Head Coach John Harbaugh in Baltimore an der Seitenlinie. Seine Bilanz in all der Zeit ist durchaus beachtlich. Zwölfmal erreicht das Team unter ihm die Playoffs, 2011 gelang der Super-Bowl-Sieg.

180 Siege bei 113 Niederlagen in der Regular Season, starke 61,4 Prozent der Spiele konnte er mit dem Team für sich entscheiden.

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Ravens: Schlechte Bilanz in den Playoffs

Doch all dies ändert nichts daran, dass es in den vergangenen Jahren vor allem in den entscheidenden Momenten mehr und mehr haperte. Man erinnere sich nur an die Saison 2019, als die Ravens dominierten, Lamar Jackson zum MVP und Harbaugh zum Coach of the Year ernannt wurden, das Team aber trotzdem gleich im ersten Playoff-Duell mit den Tennessee Titans überraschend ausschied.

Oder um es mit nackten Zahlen deutlich zu machen: Seit der Saison 2018 stehen in der Postseason drei Siege sechs Niederlagen gegenüber. Zu wenig für ein Team, das Jahr um Jahr als heißer Kandidat auf den Titel gehandelt wird.

Dass die Franchise der Ära Harbaugh mit dessen Aus nun ein Ende gesetzt hat, verwundert längst nicht mehr. Das Team braucht einen Neuanfang – und der hat nichts mit dem verschossenen Field Goal eines gewissen Tyler Loop zu tun.

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