- Anzeige -
- Anzeige -
NFL

NFL: Cincinnati Bengals müssen Joe Burrow auf die Bank verbannen - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 26.11.2025
  • 15:54 Uhr
  • Andreas Reiners
Article Image Media

Die Rückkehr von Joe Burrow lässt die Fans der Cincinnati Bengals von einem Playoff-Wunder träumen. Dabei sollte der Quarterback besser nicht mehr spielen. Ein Kommentar.

Von Andreas Reiners

Weniger als ein Prozent. Mickrig also. Quasi nicht vorhanden. Nahe Null.

So klein sind die rechnerischen Chancen der Cincinnati Bengals auf die Playoffs. Vor Week 12 steht das Team, das vor der Saison zu den Super-Bowl-Mitfavoriten gehörte, bei einer 3-7-Bilanz.

Anders ausgedrückt: Um es doch noch in die Postseason zu schaffen, müssten die Bengals die restlichen Spiele nahezu alle gewinnen.

Das sich nähernde Comeback von Quarterback Joe Burrow sorgt für die Prise Hoffnung, dass nach einer bislang so enttäuschenden Saison doch noch alles gut werden kann.

- Anzeige -
- Anzeige -

Das Wichtigste in Kürze

- Anzeige -
- Anzeige -

Joe Burrow: Gesundheit steht an erster Stelle

Dabei ist schon längst alles verloren. Und Burrow sollte nach seiner Zehenverletzung kein Spiel mehr bestreiten. Wofür es ein paar gute Gründe gibt.

Der Wichtigste zuerst: Burrows Gesundheit sollte an erster Stelle stehen. Nach seinem wochenlangen Ausfall ist es nicht nötig, den Spielmacher wieder auf das Feld zu treiben für einen Traum, der längst ausgeträumt ist.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor der Divisional Round: AFC-East-QBs dominieren weiter

1 / 9
<em><strong>NFL: Quarterback-Ranking vor der Divisional Round</strong><br>Die Regular Season der <a data-li-document-ref="83068" href="https://www.ran.de/sports/-83068">NFL</a> ist zu Ende, die Divisional Round steht an. Nur noch acht Starting Quarterbacks sind dabei. <strong>ran</strong> zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der heißen Phase der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistung der Wild Card Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.</em><br><a href="https://www.joyn.de/compilation/nfl?utm_medium=referral&amp;utm_source=www.ran.de&amp;utm_campaign=joynlinkout&amp;utm_content=textlink_general_joyn">Alle NFL-Highlights hier auf Joyn</a>
© Imagn Images

NFL: Quarterback-Ranking vor der Divisional Round
Die Regular Season der NFL ist zu Ende, die Divisional Round steht an. Nur noch acht Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der heißen Phase der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistung der Wild Card Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.

Alle NFL-Highlights hier auf Joyn

<strong>Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)</strong><br>Es hätte ein Tag zum Vergessen werden können für C.J. Stroud. Gegen die Pittsburgh Steelers unterliefen ihm neben einer dummen Interception auch noch satte fünf Fumbles. Zum Glück rettete ihn seine Defense, denn an Stroud und der Offense lag das 30:6 gegen die Steelers nicht.
© ZUMA Press Wire

Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)
Es hätte ein Tag zum Vergessen werden können für C.J. Stroud. Gegen die Pittsburgh Steelers unterliefen ihm neben einer dummen Interception auch noch satte fünf Fumbles. Zum Glück rettete ihn seine Defense, denn an Stroud und der Offense lag das 30:6 gegen die Steelers nicht.

<strong>Platz 7: Bo Nix (Denver Broncos)</strong><br>Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig - gerade mit Blick auf die Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.
© Getty Images

Platz 7: Bo Nix (Denver Broncos)
Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig - gerade mit Blick auf die Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.

<strong>Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks)</strong><br>Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz sechs.
© 2025 Getty Images

Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz sechs.

<strong>Platz 5: Caleb Williams (Chicago Bears)<br></strong>Wie gut könnte Caleb Williams sein, wenn er tatsächlich bereits schon in den ersten drei Vierteln eines Spiels guten Football spielen würde? Den Trend der Regular Season setzte er gegen die Green Bay Packers fort, Williams stellte ein geschichtsträchtiges Comeback auf die Beine. Aber haben er und die Bears es schon mal damit probiert, gar nicht erst in Rückstand zu geraten und historische Comebacks zu brauchen?
© UPI Photo

Platz 5: Caleb Williams (Chicago Bears)
Wie gut könnte Caleb Williams sein, wenn er tatsächlich bereits schon in den ersten drei Vierteln eines Spiels guten Football spielen würde? Den Trend der Regular Season setzte er gegen die Green Bay Packers fort, Williams stellte ein geschichtsträchtiges Comeback auf die Beine. Aber haben er und die Bears es schon mal damit probiert, gar nicht erst in Rückstand zu geraten und historische Comebacks zu brauchen?

<strong>Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)</strong><br>Gegen eine starke Defense der Philadelphia Eagles stand Brock Purdy seinen Mann. Sicher, zwei Interceptions sehen nicht gut aus und Hater würden sagen, dass Jauan Jennings den schönsten Wurf des Abends gemacht hat, allerdings bewies Purdy Nehmerqualitäten, als sein Team ihn am meisten brauchte. Vor die anderen QBs hinter ihm bringt ihn seine Erfahrung von einem Super Bowl und einem NFC Championship Game.
© Imagn Images

Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)
Gegen eine starke Defense der Philadelphia Eagles stand Brock Purdy seinen Mann. Sicher, zwei Interceptions sehen nicht gut aus und Hater würden sagen, dass Jauan Jennings den schönsten Wurf des Abends gemacht hat, allerdings bewies Purdy Nehmerqualitäten, als sein Team ihn am meisten brauchte. Vor die anderen QBs hinter ihm bringt ihn seine Erfahrung von einem Super Bowl und einem NFC Championship Game.

<strong>Platz 3: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)</strong><br>Ganz im Gegenteil bei Matthew Stafford: Mit drei Touchdowns und über 300 Yards sehen seine Statistiken top aus. Allerdings hatte er im Wild Card Game eine Phase, in der gar nichts gelang und er nur zwei von 13 Pässen anbrachte. Zudem ließ ein Safety der Carolina Panthers eine womöglich spielentscheidende Interception fallen. Besonders auffällig: Unter Druck lieferte er ein Passer Rating von 1,6 ab. Eins. Komma. Sechs. Er fällt.
© Newscom World

Platz 3: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Ganz im Gegenteil bei Matthew Stafford: Mit drei Touchdowns und über 300 Yards sehen seine Statistiken top aus. Allerdings hatte er im Wild Card Game eine Phase, in der gar nichts gelang und er nur zwei von 13 Pässen anbrachte. Zudem ließ ein Safety der Carolina Panthers eine womöglich spielentscheidende Interception fallen. Besonders auffällig: Unter Druck lieferte er ein Passer Rating von 1,6 ab. Eins. Komma. Sechs. Er fällt.

<strong>Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)<br></strong>Das Playoff-Debüt von Drake Maye lief ebenfalls schwierig, der Spielmacher der New England Patriots zeigte die wohl schwächste Halbzeit seiner Karriere. Allerdings: In der zweiten Hälfte riss er sich am Riemen und legte im Schlussviertel das perfekte Passer Rating von 158,3 auf. Auf ihn ist stets Verlass.
© Imagn Images

Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)
Das Playoff-Debüt von Drake Maye lief ebenfalls schwierig, der Spielmacher der New England Patriots zeigte die wohl schwächste Halbzeit seiner Karriere. Allerdings: In der zweiten Hälfte riss er sich am Riemen und legte im Schlussviertel das perfekte Passer Rating von 158,3 auf. Auf ihn ist stets Verlass.

<strong>Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Nicht nur die beste Quarterback-Leistung in der Wild Card Round kam von ihm, Josh Allen ist auch der beste verbliebene Quarterback im Turnier. Drei Touchdowns, über 300 Yards, 80 Prozent Passgenauigkeit gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars. Was will man mehr? Die einzige Frage ist, ob Allen sein Team noch drei weitere Male schultern und seiner Franchise den langersehnten ersten Super-Bowl-Titel bringen kann.
© Imagn Images

Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)
Nicht nur die beste Quarterback-Leistung in der Wild Card Round kam von ihm, Josh Allen ist auch der beste verbliebene Quarterback im Turnier. Drei Touchdowns, über 300 Yards, 80 Prozent Passgenauigkeit gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars. Was will man mehr? Die einzige Frage ist, ob Allen sein Team noch drei weitere Male schultern und seiner Franchise den langersehnten ersten Super-Bowl-Titel bringen kann.

Denn selbst mit einem Burrow in Topform von der ersten Sekunde an würden die Bengals das Ziel nicht mehr erreichen. Zu offenkundig sind die Probleme des Teams ganz unabhängig von ihrem Top-Quarterback. Dabei ist ohnehin fraglich, ob Burrow nach seiner Verletzungspause aus dem Stand bei 100 Prozent ist. Er fehlte dem Team seit Week 2. Ein Kaltstart ist immer ein Risiko. Bei der Ausgangsposition ist es ein völlig Verrücktes.

Vor allem ist es fraglich, ob Burrow die defensiven Unzulänglichkeiten überhaupt ausmerzen kann. Ersatzmann Joe Flacco ist das trotz teilweise starker Leistungen und mehrerer Spiele mit +30 Punkten zu selten gelungen.

Cincinnati Bengals: Strammes Restprogramm

Dazu kommt ein Restprogramm, das es mit Spielen gegen die New England Patriots, bei den Baltimore Ravens, bei den Buffalo Bills und erneut gegen die Ravens in sich hat.

Hinten raus wird es einfacher (Dolphins, Cardinals, Browns), doch wahrscheinlicher ist es, dass die Playoffs noch im November auch rechnerisch nicht mehr möglich sind.

Womit wir bei einem weiteren Punkt wären: Es wird zunehmend unwahrscheinlicher, dass die Bengals mit Head Coach Zac Taylor in die Saison 2026 gehen. Auch an anderen Stellen im Coaching Staff dürften Veränderungen vorgenommen werden.

- Anzeige -

Cincinnati Bengals: Zac Taylor auf dem Hot Seat

Es wäre eine Horror-Vorstellung, wenn ein Trainer, der sich schon jetzt auf dem Hot Seat den Hintern verbrennt, einen Quarterback aus lauter Verzweiflung einsetzt, um seinen Hintern zu retten – und sich Burrow erneut verletzt. Eine Konstellation, die eine Menge Brisanz beinhaltet.

Die Bengals sind seit ein paar Jahren ein Team, das zu deutlich unter den eigenen Möglichkeiten bleibt. Es wäre die dritte Saison in Folge ohne Playoff-Teilnahme. Angesichts der offensiven Qualität im Roster ein Unding.

Die Franchise wird daher die Konsequenzen ziehen (müssen), schließlich hat man sich mit zahlreichen Top-Verträgen weit aus dem Super-Bowl-Fenster gelehnt. Eine erneute und vor allem völlig unnötige Burrow-Verletzung kann man sich schlicht nicht leisten.

Denn nur mit einen vollständig gesunden Burrow, der nicht wie jetzt mit einer 3-7-Bürde ausgestattet wird, kann Cincy dem großen Wurf endlich mal wieder näherkommen. Bevor sich das Fenster wieder schließt.

Sonst besteht die Gefahr, dass die Playoff-Chancen auch in Zukunft mickrig bleiben.

Mehr News und Videos
AFC Wild Card Playoffs: Houston Texans v Pittsburgh Steelers
News

Vor Patriots-Duell: Historische Texans Defense im Check

  • 18.01.2026
  • 16:09 Uhr