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NFL: Cleveland Browns geben Joe Flacco ab - was heißt das das für Rookie Shedeur Sanders?

  • Aktualisiert: 09.10.2025
  • 08:54 Uhr
  • Franziska Wendler

Der Quarterback-Kader der Cleveland Browns verändert sich durch den Abgang von Joe Flacco. Was bedeutet dies für Shedeur Sanders?

Von Franziska Wendler

Die Quarterback-Situation bei den Cleveland Browns hat sich mal wieder grundlegend geändert. Eine Woche, nachdem Head Coach Kevin Stefanski Routinier Joe Flacco zugunsten von Rookie Dillon Gabriel auf die Bank gesetzt hat, wurde Flacco zu den Cincinnati Bengals getradet.

Die Cincinnati Bengals waren nach der Verletzung von Joe Burrow und eher dürftigen Leistungen von Jake Browning auf der Suche nach einer Verstärkung. Der 40-Jährige kommt für einen Fünftrundenpick nach Cincinnati, wo Brett Rypien gehen muss, um Platz für den Neuankömmling zu machen. Zudem wandert ein Sechstrundenpick von Cleveland nach Cincinnati.

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Ein Deal, welcher in vielerlei Hinsicht Auswirkungen auf die beiden AFC-North-Teams haben wird. Wie aber wirkt sich der Trade auf Quarterback-Rookie Shedeur Sanders aus?

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Shedeur Sanders rückt auf

Als Erstrundenpick gehandelt, erlebte Sanders im Draft einen durchaus prominenten Absturz und fiel bis in die fünfte Runde, ehe er an Position 144 von den Browns ausgewählt wurde.

Hinter Flacco und dem vor ihm gedrafteten Gabriel ging es für Sanders zunächst als Spielmacher Nummer drei in die Saison. Klar ist schon jetzt: Durch den Abgang des Routiniers rückt Sanders im Depth Chart aller Voraussicht nach eine Position nach oben und ist nun der Backup von Starting-QB Gabriel. Die beiden Rookies sind aktuell die einzigen Spielmacher im 53-Mann-Kader der Browns.

Das bedeutet: Verletzt sich Gabriel oder hat Probleme, debütiert Sanders in der besten Football-Liga der Welt.

Noch vor dem Trade schien es unwahrscheinlich, dass Sanders in der laufenden Saison zum Einsatz kommen könnte. Nun haben sich die Chancen dafür drastisch erhöht, da Stefanski nicht mehr auf Flacco zurückgreifen kann.

Spannend zu sehen sein, wird nun, ob die Browns noch einmal auf der wichtigsten Position im Football nachlegen, mit zwei Rookies ist das Team schließlich maximal unerfahren. Dies wäre derweil durchaus einfach möglich. So steht Bailey Zappe, der bereits in neun NFL-Spielen als Starter auf dem Feld stand, aktuell im Practice Squad. Er könnte befördert werden.

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Mehr Trainingseinheiten

Mit dem Aufstieg in die zweite Reihe gehen in der Regel auch mehr Trainingseinheiten einher, die für die Entwicklung eines Spielers von großem Wert sind.

Bislang erhielten Flacco und Dillon als Starter und Backup den Löwenanteil der Spielzeit im Training, um sich jeweils auf das nächste Spiel vorzubereiten.

NFL-Transactions: New England Patriots verpflichten deutschen Spieler

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<em><strong>Lorenz Metz (New England Patriots)</strong><br>Neue Heimat für den deutschen Offensive Lineman Lorenz Metz. Vom Practice Squad der Tampa Bay Buccaneers wird der gebürtige Bayer ins Practice Squad des sechsmaligen Champions New England Patriots aufgenommen. Die Maßnahme ist wohl eine Reaktion auf die Probleme der Offensive Line im ersten Playoff-Spiel gegen die Chargers (16:3). Metz könnte bereits in der Divisional Round gegen die Texans aktiviert werden.</em>
© Imagn Images

Lorenz Metz (New England Patriots)
Neue Heimat für den deutschen Offensive Lineman Lorenz Metz. Vom Practice Squad der Tampa Bay Buccaneers wird der gebürtige Bayer ins Practice Squad des sechsmaligen Champions New England Patriots aufgenommen. Die Maßnahme ist wohl eine Reaktion auf die Probleme der Offensive Line im ersten Playoff-Spiel gegen die Chargers (16:3). Metz könnte bereits in der Divisional Round gegen die Texans aktiviert werden.

<strong>Lenny Krieg (New York Jets)</strong><br>Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.
© Imagn Images

Lenny Krieg (New York Jets)
Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.

<strong>Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)</strong><br>An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.
© Icon Sportswire

Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)
An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.

<strong>Travis Jones (Baltimore Ravens)</strong><br>In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.
© Icon Sportswire

Travis Jones (Baltimore Ravens)
In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.

<strong>Luke Wattenberg (Denver Broncos)</strong><br>Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen.
© Icon Sportswire

Luke Wattenberg (Denver Broncos)
Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen.

<strong>Aidan Hutchinson (Detroit Lions)</strong><br>Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert.
© Imagn Images

Aidan Hutchinson (Detroit Lions)
Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert.

Für Sanders dürfte sich nun die Möglichkeit bieten, seine Fähigkeiten zu verbessern und eine bessere Beziehung zu den Receivern im Team aufzubauen. Durchaus wichtig, sollte er erstmalig zum Einsatz kommen.

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Ein Vertrauensbeweis

Es mag nur ein Randaspekt sein, dennoch zeigt der Flacco-Trade, dass die Führung der Browns den sich im Kader befindlichen Spielmachern vertraut – und dazu gehört auch Sanders.

Hätten sie Bedenken gehabt, zwei Rookies einzusetzen, hätten sie Flacco behalten können, anstatt einen mittelmäßigen Pick am dritten Tag des NFL Drafts zu erwerben.

Den ersten Härtetest für das Rookie-Duo gibt es übrigens am kommenden Sonntag. In Woche sechs warten ab 19 Uhr (im Liveticker auf ran.de) die Pittsburgh Steelers um Superstar Aaron Rodgers.

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