Ausgang des Prozesses weiter offen
NFL: Commanders-Star nach Verkehrskontrolle in Ohio verhaftet
- Veröffentlicht: 09.01.2026
- 15:08 Uhr
- Malte Ahrens
Die Saison der Washington Commanders verlief nicht wie erhofft. Für Cornerback Marshon Lattimore wurde es nach dem letzten Regular-Season-Game noch schlimmer.
Die NFL rückt immer wieder in die Schlagzeilen, wenn Spieler abseits des Platzes negativ auffallen. Der aktuelle Fall geht um Washington Commanders Cornerback Marshon Lattimore.
Der 29-Jährige wurde in einem Vorort seiner Geburtsstadt Cleveland nach einer Verkehrskontrolle festgenommen. Wie "ESPN" berichtet, soll er eine Waffe versteckt getragen haben.
Dafür wurde er anschließend mit auf die Polizeiwache genommen und inhaftiert. Wenig später wurde er freigelassen. Der Fall wird weiter untersucht.
Dem Polizeibericht ist zu entnehmen, dass eine 9-Millimeter-Waffe als Beweisstück gilt und es eine zweite mögliche Anklage wegen unsachgemäßer Handhabung von Schusswaffen in einem Kraftfahrzeug geben kann.
Washington Commanders äußern sich zurückhaltend
Die Commanders äußerten sich bereits zu dem Vorfall: "Wir wurden über die Festnahme informiert und sammeln weitere Informationen. Wir haben die NFL informiert und geben derzeit keinen weiteren Kommentar ab."
Lattimore hat bereits eine kriminelle Vergangenheit. Im März 2021 wurde er ebenfalls in Cleveland festgenommen und aufgrund des Erwerbs einer gestohlenen Schusswaffe angeklagt.
Lattimore bekannte sich schuldig und wurde zu einer einjährigen Bewährungsstrafe und einer 180‑tagelangen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Video: Miami Dolphins - Harbaugh heißer Kandidat
Externer Inhalt
Entlassung würde den Commanders viel Geld sparen
Lattimore wurde 2017 von den New Orleans Saints in der ersten Runde gedraftet und erst in der vergangenen Saison zu den Commanders getradet. Seit seinem Rookie-Year hat er es viermal in den Pro Bowl geschafft.
Für Washington kommt er in anderthalb Saisons auf 14 Spiele, da er sich im November einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Sollte es durch das Verfahren zu einer Entlassung kommen, würde die Franchise aus der US-Hauptstadt 18,5 Millionen US-Dollar im Cap Space einsparen.