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NFL: Die Gewinner und Verlierer der Conference Championship Games - Patriots mit großem Manko

  • Aktualisiert: 26.01.2026
  • 15:09 Uhr
  • Oliver Jensen

Die Conference Championship Games waren an Spannung kaum zu überbieten. ran zeigt die Gewinner und Verlierer der Showdowns in AFC und NFC.

von Oliver Jensen

Die New England Patriots und die Seattle Seahawks haben den Super Bowl erreicht, mussten allerdings bis zum Spielende darum zittern.

Die Patriots setzten sich im AFC Championship Game mit 10:7 gegen die Denver Broncos durch, die Seahawks gewannen im NFC Championship Game mit 31:27 gegen die Los Angeles Rams.

ran zeigt die Gewinner und Verlierer der beiden Conference-Showdowns.

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Gewinner: Mike Vrabel (New England Patriots)

Die Patriots sind das erste Team der NFL-Geschichte, das in den Super Bowl einzogen ist, nachdem sie im Vorjahr noch mindestens 13 Niederlagen kassiert hatten. Der Aufschwung hängt eng mit Head Coach Mike Vrabel zusammen, der die Franchise zur laufenden Saison übernahm und direkt in den Super Bowl führte.

Vrabel hatte bereits als Spieler seinen Anteil an der damaligen Dynastie, der frühere Linebacker gewann mit den Patriots dreimal den Super Bowl. Nun könnte er als Trainer womöglich eine erneute Dynastie beginnen.

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Das Wichtigste in Kürze

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Gewinner: Sam Darnold (Seattle Seahawks)

Die Karriere von Sam Darnold gleicht einer Achterbahnfahrt. Beim NFL Draft 2018 galt er als großes Talent und wurde an Position drei gepickt, erwies sich bei den New York Jets jedoch als Flop. Bei den Carolina Panthers lief es nicht besser, im zweiten Jahr wurde er zum Backup degradiert - ein Jahr später bekleidete er selbige Rolle bei den San Francisco 49ers.

Auch bei den Minnesota Vikings war er im Vorjahr eigentlich als Ersatzmann angedacht, wurde lediglich aufgrund der Verletzung des damaligen Rookies J.J. McCarthy zum Starter - und empfahl sich für ein Engagement bei den Seahawks, die er nun in den Super Bowl führte. Mit 346 Passing Yards, drei Touchdown-Pässen und keinem Turnover lieferte der 28-Jährige ein erstklassiges NFC Championship Game ab.

Gewinner: Jaxon Smith-Njigba (Seattle Seahawks)

Er war die stärkste Waffe von Darnold. Zwölf Mal wurde Wide Receiver Jaxon Smith-Njigba angeworfen, zehn Mal fing er den Ball und sorgte somit für einen Raumgewinn von 153 Yards und erzielte einen Touchdown.

Der 23-Jährige wurde beim NFL Draft 2023 an Position 20 von den Seahawks gepickt und geht 2026 in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags. Der große Zahltag rückt durch Leistungen wie im NFC Championship Game näher: "Spotrac" prognostiziert laut einem Bericht von "Yahoo Sports", dass der Passempfänger einen großen Deal abschließen wird, der über drei Jahre 113 Millionen Dollar einbringen wird - also etwa 37,7 Millionen Dollar pro Jahr.

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Gewinner: Die Defense der Patriots

Die Defense der Patriots ist nicht so prominent besetzt wie einige andere Top-Verteidigungen in der NFL - aber sie ist extrem stabil. New England sorgte an der Line of Scrimmage unter anderem mit Defensive End Milton Williams und Defensive Tackle Christian Barmore für ordentlich Druck auf Broncos-Quarterback Jarrett Stidham.

Dadurch wurde verhindert, dass Stidham sich richtig in das Spiel einfinden konnte. Die Schlüsselszene hatte dann Linebacker Christian Elliss, der per Sack einen Fumble des Quarterbacks erzwang. Zudem wurde das Laufspiel weitestgehend unterbunden, sodass Denver lediglich 79 Rushing Yards zustande bekam.

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VIDEO: HIGHLIGHTS: Krimi im Schneetreiben! Enge Kiste zwischen Broncos und Patriots

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Gewinner: Nick Emmanwori (Seattle Seahawks)

Der Zweitrunden-Pick des NFL Draft 2025 war der Unterschiedsspieler in der Defense der Seahawks. Der Safety war sowohl in der Lauf- wie auch in der Passverteidigung hochgradig effektiv. Gegen die Rams verbuchte er fünf Total Tackles (darunter vier Solo Tackles) und drei abgewehrte Pässe.

Überhaupt zeigt seine Entwicklungskurve in den vergangenen Wochen steil nach oben. Würden die Leistungen in den Playoffs mit einbezogen werden, wäre Emmanwori, der einen Tag vor dem Super Bowl 22 Jahre alt wird, ein Top-Kandidat für die Auszeichnung "Defensive Rookie of the Year".

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Verlierer: Fans der Denver Broncos

Als die Fans der Denver Broncos am Sonntagmittag das Empower Field at Mile High betraten, war es zwar kalt - doch der Himmel war blau und die Zuschauer noch voller Zuversicht. Warum sollte nicht das Wunder gelingen, mit einem Backup-Quarterback in den Super Bowl einzuziehen? Die Philadelphia Eagles hatten es mit Nick Foles 2018 doch auch geschafft.

Drei Stunden später waren sie aufgrund des aufkommenden Schneesturms zugeschneit, bibberten vor Kälte - und die Hoffnung war zerstört. So macht Football keinen Spaß!

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Verlierer: Jarrett Stidham (Denver Broncos)

So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben: Aufgrund der Verletzung von Bo Nix durfte "der ewige Backup" Jarrett Stidham starten. Gleich im zweiten Drive sorgte der Quarterback für Aufsehen: Erst warf er einen Pass über 52 Yards, dann legte er mit einem Touchdown-Pass nach.

Hätte er die Broncos in den Super Bowl geführt, hätten dem 29-Jährigen in der NFL noch einmal alle Türen offen gestanden. Doch mit einem unnötigen Fumble - eigentlich war es ein Rückwärts-Pass bei einem Sack - ermöglichte er den Patriots mit einer guten Feldposition ihren einzigen Touchdown des Spiels. Die Konsequenz: Stidham wird wohl der ewige Backup bleiben.

VIDEO: NFL: Patriots-Sieg unverdient? Fans reagieren auf Schnee-Chaos in Denver

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Verlierer: Xavier Smith (Los Angeles Rams)

Es gibt Dinge, die dürfen einfach nicht passieren - schon gar nicht in einem NFC Championship Game. Return-Spezialist Xavier Smith verlor im dritten Viertel das Gleichgewicht, als er einen Punt fangen wollte. Der Ball rutschte ihm durch die Finger und wurde von den Seahawks erobert - an der gegnerischen 17-Yard-Linie. Seattle nutzte dieses "Geschenk" direkt im nächsten Play zum Touchdown.

Kurios: Bereits im zweiten Drittel flutschte Smith ein Punt durch die Finger, allerdings konnte er den Ball in diesem Fall noch absichern.

Verlierer: Die Secondary der Los Angeles Rams

Die Rams sind auf nahezu allen Positionen stark besetzt - nur in der Secondary war ein echtes Defizit festzustellen. Die Defensive Backs der Rams hatten keine Antwort auf Darnold sowie Smith-Njigba und ließen 321 Passing Yards zu.

Besonders bitter: Als die Chance bestand, die Offensive der Seahawks vom Feld zu befördern, offenbarte die Secondary Probleme und ließ eine Erfolgsquote von sieben aus 13 bei dritten Versuchen zu.

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Verlierer: Pass Protection der Patriots

Auch wenn die Patriots das NFC Championship Game gewonnen haben, lief nicht alles rund. Das Zusammenspiel zwischen der Offensive Line und Quarterback Drake Maye entpuppte sich erneut als Schwäche. Fünf Mal wurde er gesackt, weil die O-Line nicht für genügend Schutz sorgte bzw. weil Maye zu lange den Ball in der Hand behielt.

Über die kompletten Playoffs ließen die Patriots bereits 15 Sacks zu - der mit Abstand höchste Wert der Postseason. In der Regular Season wurde Maye 47 Mal gesackt - der vierthöchste Wert aller NFL-Quarterbacks. Sollte die Pass Protection auch im Super Bowl nicht funktionieren, könnte New Englands Traum von der Vince Lombardi Trophy daran scheitern.

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