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NFL geht in die zweite saisonhälfte

NFL - Die NFC im Check: Seattle Seahawks im Aufwind, Green Bay Packers stürzen Detroit Lions

  • Veröffentlicht: 08.11.2025
  • 10:16 Uhr
  • Raman Rooprail

Die erste Saisonhälfte der NFL ist absolviert. Wie in jedem Jahr gibt es dabei in einigen Divisions Überraschungsteams. Doch können diese Mannschaften ihre Leistung in der zweiten Saisonhälfte bestätigen? ran macht den Check und wagt für jede NFC-Division eine Prognose.

Von Raman Rooprail

In der NFC sind vor allem zwei Divisions zur NFL-Halbzeit extrem ausgeglichen, in denen nahezu alle Teams noch um die Krone spielen.

In der NFC North gibt es sogar kein Team mit einer negativen Bilanz, die NFC West hat gleich drei Teams mit sechs Siegen.

ran macht den Division-Check und wagt einen Blick in die Zukunft der NFC.

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NFC East

  • 1. Philadelphia Eagles (6-2)
  • 2. Dallas Cowboys (3-5-1)
  • 3. Washington Commanders (3-6)
  • 4. New York Giants (2-7)

Die Philadelphia Eagles marschieren als Super-Bowl-Sieger in der NFC East der Konkurrenz davon. Dabei überzeugen die Eagles nicht mal mit dominanten Auftritten - sie erlauben sich schlichtweg wenig Fehler.

Wirklich Gefahr von hinten droht nicht. Sowohl die Dallas Cowboys, die Washington Commanders als auch die New York Giants haben mehr mit sich selbst zu kämpfen, als noch ernsthaft die Eagles angreifen zu können.

Dallas hat sich zur Trade Deadline zwar mit Quinnen Williams verstärkt, es bleibt aber fraglich, ob Williams die schwache Defense wirklich stabilisieren kann. Die Commanders haben Star-Quarterback Jayden Daniels auf unbestimmte Zeit verletzungsbedingt verloren und den New York Giants fehlt spätestens mit den Verletzungen von Malik Nabers und Cam Skattebo die individuelle Qualität.

Der Spielplan der Eagles wird u.a. mit Duellen gegen die Green Bay Packers, die Detroit Lions und den Buffalo Bills zwar hart, im Rennen um den Division-Titel ist das aber wohl zweitrangig.

Division-Sieger: Philadelphia Eagles

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NFC North

  • 1. Green Bay Packers (5-2-1)
  • 2. Detroit Lions (5-3)
  • 3. Chicago Bears (5-3)
  • 4. Minnesota Vikings (4-4)

Das Rennen in der NFC North könnte enger nicht sein. In keiner anderen Division hat der Tabellenletzte nur einen Sieg weniger als der Spitzenreiter.

Dementsprechend schwer fällt es hier, eine Prognose zu treffen. Die Minnesota Vikings haben als eigentlicher Außenseiter gerade erst die Lions im Ford Field bezwungen. Dabei zeigte sich J.J. McCarthy nach einem wackligen Saisonstart und Verletzungspause deutlich stabilisiert. Auch die Packers verloren überraschend zu Hause gegen die Carolina Panthers und wirkten dabei extrem harmlos.

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NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor Wild Card Round: Altmeister an der Spitze

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<em><strong>NFL: Quarterback-Ranking vor der Wild Card Round</strong><br>Die</em>&nbsp;Regular Season der&nbsp;<a data-li-document-ref="83068" href="https://www.ran.de/sports/-83068"><em>NFL</em></a>&nbsp;ist zu Ende, nur noch 14 Starting Quarterbacks sind dabei.&nbsp;<em><strong>ran</strong></em> zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason.<br><a href="https://www.joyn.de/compilation/nfl?utm_medium=referral&amp;utm_source=www.ran.de&amp;utm_campaign=joynlinkout&amp;utm_content=textlink_general_joyn">Alle NFL-Highlights hier auf Joyn</a>
© 2023 Getty Images

NFL: Quarterback-Ranking vor der Wild Card Round
Die
 Regular Season der NFL ist zu Ende, nur noch 14 Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason.
Alle NFL-Highlights hier auf Joyn

<strong>Platz 14: Bryce Young (Carolina Panthers)</strong><br>Nachdem Bryce Young zwischenzeitlich ein Leistungshoch hatte, war er in den vergangenen beiden Spielen wieder mehr als unterdurchschnittlich. Die Carolina Panthers haben sich in die Playoffs gemogelt und haben nun die Los Angeles Rams zu Gast. Was Hoffnung macht: Die Panthers haben die Rams in dieser Saison bereits an Ort und Stelle besiegt - dank eines Game Winning Drives von Young ...
© ZUMA Press Wire

Platz 14: Bryce Young (Carolina Panthers)
Nachdem Bryce Young zwischenzeitlich ein Leistungshoch hatte, war er in den vergangenen beiden Spielen wieder mehr als unterdurchschnittlich. Die Carolina Panthers haben sich in die Playoffs gemogelt und haben nun die Los Angeles Rams zu Gast. Was Hoffnung macht: Die Panthers haben die Rams in dieser Saison bereits an Ort und Stelle besiegt - dank eines Game Winning Drives von Young ...

<strong>Platz 13: Caleb Williams (Chicago Bears)<br></strong>Warum Williams nur an Platz 13 ist? Wie sich zur Überraschung von absolut niemandem herausstellte, braucht der Spielmacher der Chicago Bears sein Laufspiel und seine Offensive Line, um Plays machen zu können. Hat er das nicht, dann bringt er eben nur die Hälfte seiner Pässe für ein paar Flash Plays an. Zudem ist es sein Playoff-Debüt - die Postseason ist nochmal etwas ganz Anderes.
© UPI Photo

Platz 13: Caleb Williams (Chicago Bears)
Warum Williams nur an Platz 13 ist? Wie sich zur Überraschung von absolut niemandem herausstellte, braucht der Spielmacher der Chicago Bears sein Laufspiel und seine Offensive Line, um Plays machen zu können. Hat er das nicht, dann bringt er eben nur die Hälfte seiner Pässe für ein paar Flash Plays an. Zudem ist es sein Playoff-Debüt - die Postseason ist nochmal etwas ganz Anderes.

<strong>Platz 12: C.J. Stroud (Houston Texans)</strong><br>Wir wissen nicht, was wir mit der Offense der Houston Texans und speziell C.J. Stroud machen sollen. Ab und zu lässt er aufblitzen, was ihn in der Saison 2023 so unfassbar stark gemacht hat, kurz darauf ist es wieder weg. Die Texans sind ein defensiv-fokussiertes Team, aber aufgrund seiner durchaus vorhandenen Playoff-Erfahrung steht er vor Williams.
© ZUMA Press Wire

Platz 12: C.J. Stroud (Houston Texans)
Wir wissen nicht, was wir mit der Offense der Houston Texans und speziell C.J. Stroud machen sollen. Ab und zu lässt er aufblitzen, was ihn in der Saison 2023 so unfassbar stark gemacht hat, kurz darauf ist es wieder weg. Die Texans sind ein defensiv-fokussiertes Team, aber aufgrund seiner durchaus vorhandenen Playoff-Erfahrung steht er vor Williams.

<strong>Platz 11: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)<br></strong>Der mit Abstand erfahrenste Playoff-Quarterback in diesem Jahr. Warum ist er trotzdem nur auf Platz elf? Erfahrung bringt auch oft Alter mit sich und wenn die Steelers auch dank starker Leistungen von Rodgers zuletzt überhaupt erst in den Playoffs sind: Dort ist "A-Rod" nicht als der ultimative Clutch Player bekannt. Das Matchup gegen die dominante Defense der Texans wird hart für ihn.
© Imagn Images

Platz 11: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)
Der mit Abstand erfahrenste Playoff-Quarterback in diesem Jahr. Warum ist er trotzdem nur auf Platz elf? Erfahrung bringt auch oft Alter mit sich und wenn die Steelers auch dank starker Leistungen von Rodgers zuletzt überhaupt erst in den Playoffs sind: Dort ist "A-Rod" nicht als der ultimative Clutch Player bekannt. Das Matchup gegen die dominante Defense der Texans wird hart für ihn.

<strong>Platz 10: Bo Nix (Denver Broncos)</strong><br>Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig in den Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen jetzt schon in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.
© Getty Images

Platz 10: Bo Nix (Denver Broncos)
Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig in den Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen jetzt schon in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.

<strong>Platz 9: Sam Darnold (Seattle Seahawks)</strong><br>Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz neun.
© 2025 Getty Images

Platz 9: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz neun.

<strong>Platz 8: Jordan Love (Green Bay Packers)</strong><br>Es ist unheimlich schwer, Jordan Love aktuell einzuschätzen in diesem Ranking, da er sich gegen die Bears verletzte und nur knapp ein Viertel auf dem Feld stand. Die Leistungen davor waren gut, aber die Playoffs sind eine andere Hausnummer. Immerhin: Bei seinem ersten Playoff-Spiel bei den Dallas Cowboys überragte er, die große Bühne scheint ihm also nichts auszumachen.
© UPI Photo

Platz 8: Jordan Love (Green Bay Packers)
Es ist unheimlich schwer, Jordan Love aktuell einzuschätzen in diesem Ranking, da er sich gegen die Bears verletzte und nur knapp ein Viertel auf dem Feld stand. Die Leistungen davor waren gut, aber die Playoffs sind eine andere Hausnummer. Immerhin: Bei seinem ersten Playoff-Spiel bei den Dallas Cowboys überragte er, die große Bühne scheint ihm also nichts auszumachen.

<strong>Platz 7: Jalen Hurts (Philadelphia Eagles)</strong><br>Seit anderthalb Halbzeiten der NFL-Saison hat Jalen Hurts keinen pass mehr an den Mann gebracht. Klingt fake, ist aber wahr. Der einzige Grund, wieso Hurts in diesem Ranking so weit oben ist, ist die Playoff-Erfahrung von zwei Super Bowls und einem dazugehörigen MVP-Titel. Andernsfalls würde er sich mit Young um Platz 14 streiten, man muss es so hart sagen.
© ZUMA Press Wire

Platz 7: Jalen Hurts (Philadelphia Eagles)
Seit anderthalb Halbzeiten der NFL-Saison hat Jalen Hurts keinen pass mehr an den Mann gebracht. Klingt fake, ist aber wahr. Der einzige Grund, wieso Hurts in diesem Ranking so weit oben ist, ist die Playoff-Erfahrung von zwei Super Bowls und einem dazugehörigen MVP-Titel. Andernsfalls würde er sich mit Young um Platz 14 streiten, man muss es so hart sagen.

<strong>Platz 6: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)<br></strong>Justin Herbert ist der wahrscheinlich einzige Grund, wieso diese Offense der Chargers überhaupt in die Nähe der Playoffs gekommen ist, geschweige denn rein. Warum trotzdem nur Platz sechs? In seinen bisherigen beiden Playoff-Spielen hat er schlichtweg versagt. Kann er gegen die New England Patriots seinen ersten Sieg holen?
© Imagn Images

Platz 6: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)
Justin Herbert ist der wahrscheinlich einzige Grund, wieso diese Offense der Chargers überhaupt in die Nähe der Playoffs gekommen ist, geschweige denn rein. Warum trotzdem nur Platz sechs? In seinen bisherigen beiden Playoff-Spielen hat er schlichtweg versagt. Kann er gegen die New England Patriots seinen ersten Sieg holen?

<strong>Platz 5: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)</strong><br>Eins dieser beiden Spiele verlor er gegen Trevor Lawrence und die Jaguars. Nach 0:28-Rückstand kamen die Jaguars zurück und gewannen das Spiel noch. Gepaart mit den überragenden Leistungen der vergangenen Wochen - Lawrence war gemeinsam mit höchstens Drake Maye der beste QB der Liga - macht das Platz fünf.
© 2025 Getty Images

Platz 5: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)
Eins dieser beiden Spiele verlor er gegen Trevor Lawrence und die Jaguars. Nach 0:28-Rückstand kamen die Jaguars zurück und gewannen das Spiel noch. Gepaart mit den überragenden Leistungen der vergangenen Wochen - Lawrence war gemeinsam mit höchstens Drake Maye der beste QB der Liga - macht das Platz fünf.

<strong>Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)</strong><br>Nach zwei absoluten Highlight-Spielen mit jeweils fünf Touchdowns wurden Brock Purdy gegen die Seahawks wieder die Grenzen aufgezeigt. Gegen die beste Defense der Liga kann das schon mal passieren, die Frage ist nur, ob Purdy sich gegen die ebenfalls starke Defense der Eagles neu sortieren und die Fehler ausmerzen kann.
© Imagn Images

Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)
Nach zwei absoluten Highlight-Spielen mit jeweils fünf Touchdowns wurden Brock Purdy gegen die Seahawks wieder die Grenzen aufgezeigt. Gegen die beste Defense der Liga kann das schon mal passieren, die Frage ist nur, ob Purdy sich gegen die ebenfalls starke Defense der Eagles neu sortieren und die Fehler ausmerzen kann.

<strong>Platz 3: Drake Maye (New England Patriots)<br></strong>In fast jeder Statistik, abgesehen von Touchdowns, war Maye der beste Quarterback der Liga in der Regular Season. Allerdings: Die Playoffs sind auch für den MVP-Kandidaten Neuland. Er wäre nicht der erste junge Star, der in seiner ersten Postseason nicht in der Lage ist, seine Bestleistung abzurufen.
© Imagn Images

Platz 3: Drake Maye (New England Patriots)
In fast jeder Statistik, abgesehen von Touchdowns, war Maye der beste Quarterback der Liga in der Regular Season. Allerdings: Die Playoffs sind auch für den MVP-Kandidaten Neuland. Er wäre nicht der erste junge Star, der in seiner ersten Postseason nicht in der Lage ist, seine Bestleistung abzurufen.

<strong>Platz 2: Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Auch wenn Josh Allen bisher noch ohne Auswärtssieg in den Playoffs ist: Alleine seine Erfahrung und seine Qualität schiebt ihn vor Maye. Und wenn man ehrlich ist: Die wenigsten Niederlagen in den Playoffs - um nicht zu sagen fast keine - geht auf die Kappe von Allen. Allerdings ist ordentlich Druck auf dem Kessel: Ohne die Chiefs, Ravens und Bengals müssen die Bills nun liefern.
© Imagn Images

Platz 2: Josh Allen (Buffalo Bills)
Auch wenn Josh Allen bisher noch ohne Auswärtssieg in den Playoffs ist: Alleine seine Erfahrung und seine Qualität schiebt ihn vor Maye. Und wenn man ehrlich ist: Die wenigsten Niederlagen in den Playoffs - um nicht zu sagen fast keine - geht auf die Kappe von Allen. Allerdings ist ordentlich Druck auf dem Kessel: Ohne die Chiefs, Ravens und Bengals müssen die Bills nun liefern.

<strong>Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)</strong><br>Playoff-Erfahrung, ein Super-Bowl-Ring und eine fantastische Regular Season ergeben Platz eins im QB Ranking vor der Wild Card Round. Matthew Stafford hat in seiner langen Karriere bereits einiges, um nicht zu sagen fast alles, gesehen. Das Spiel gegen die Panthers kann er als eine Art Rehabilitation sehen, da er das Aufeinandertreffen in der Regular Season gänzlich verdorben hat.
© Newscom World

Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Playoff-Erfahrung, ein Super-Bowl-Ring und eine fantastische Regular Season ergeben Platz eins im QB Ranking vor der Wild Card Round. Matthew Stafford hat in seiner langen Karriere bereits einiges, um nicht zu sagen fast alles, gesehen. Das Spiel gegen die Panthers kann er als eine Art Rehabilitation sehen, da er das Aufeinandertreffen in der Regular Season gänzlich verdorben hat.

Alle Teams haben im weiteren Saisonverlauf einen relativen harten Spielplan vor sich, demnach hat hier niemand einen Vorteil. Interessant ist aber ein Blick auf die bisherige Division-Bilanz: Die Vikings haben zwei Siege gegen die Bears und Lions auf dem Konto, Green Bay hat das einzige Division-Duell gegen Detroit gewonnen. Die Lions hingegen stehen bei zwei Niederlagen und einem Sieg, Chicago hat sogar zwei Niederlagen.

Letztlich gibt diese Bilanz für uns den Ausschlag. Detroit und Green Bay kämpfen wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag um den Titel in der NFC North, während Chicago gerade defensiv noch zu wacklig ist und McCarthy wohl noch etwas Zeit in Minnesota braucht. Die Packers haben neben dem Tie-Breaker auch die leicht bessere Bilanz, weswegen wir uns für das Team von Matt LaFleur entscheiden.

Division-Sieger: Green Bay Packers

NFC South

  • 1. Tampa Bay Buccaneers (6-2)
  • 2. Carolina Panthers (5-4)
  • 3. Atlanta Falcons (3-5)
  • 4. New Orleans Saints (1-8)

Vor der Saison sind viele Experten von einem Zweikampf zwischen den Atlanta Falcons und den Tampa Bay Buccaneers ausgegangen. Doch die Falcons haben große Probleme mit der Konstanz. Gelang gegen die Bills beispielsweise noch ein überraschender Achtungserfolg, verloren Michael Penix und Co. dann aber deutlich gegen die Panthers oder Dolphins. Penix kann den Ball situativ gut verteilen - sieht in anderen Momenten aber wieder wie ein Rookie aus.

Auch wenn die Panthers eine positive Überraschung sind, fällt es schwer, ihnen den ganz großen Wurf in der NFC South zuzutrauen. Ähnlich wie Penix ist auch Bryce Young dafür zu unbeständig. Auch wenn Carolina bei Green Bay eine starken Defense und ein gefährliches Laufspiel zum Sieg reichte, ist nicht davon auszugehen, dass diese Formel nachhaltig zu Siegen führt.

So sollte es für die Bucs kein großes Problem werden, die Division für sich zu entscheiden. Baker Mayfield schwächelte zwar in den vergangenen beiden Spielen, doch lag das vor allem an den vielen Verletzungen der Bucs-Offense. Bucky Irving und Chris Godwin könnten nach der Bye Week zurückkehren, dann sollte Tampa sich auch offensiv wieder stabilisieren. So führt letztlich kein Weg an den Bucs vorbei.

Division-Sieger: Tampa Bay Buccaneers

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NFC West

  • 1. Seattle Seahawks (6-2)
  • 2. Los Angeles Rams (6-2)
  • 3. San Francisco 49ers (6-3)
  • 4. Arizona Cardinals (3-5)

Ähnlich wie in der NFC North geht es in der NFC West extrem eng zur Sache. Dabei sind die Leistungen der Los Angeles Rams und der San Francisco 49ers nicht überraschend, vielmehr hätten die wenigsten Experten mit den Seahawks an der Spitze der Division gerechnet.

Vor allem Sam Darnold wurde trotz seiner starken Vorsaison nicht zugetraut, die Seahawks-Offense so überzeugend zu dirigieren. Darnold spielt nahezu fehlerfreien Football und hat in Jaxson Smith-Njigba den wohl besten Receiver dieser Saison. Zudem ist die Defense ebenfalls immer für ein Big Play gut.

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Doch auch die Rams liefen zuletzt richtig heiß. L.A. hat drei Siege in Folge auf dem Konto, Matthew Stafford spielt wie ein MVP-Kandidat und hat mit Davante Adams und Puka Nacua das wohl beste Receiving Corps der Liga. Defensiv präsentieren sich die Rams stabil.

Auch wenn die San Francisco 49ers ebenfalls vorne mitspielen, könnte ihnen letztlich die Verletzung von Brock Purdy den Division-Titel kosten. Mac Jones ist zwar ein guter Backup, gegen stärkere Gegner bekommt er aber Probleme. Selbst wenn Purdy bald zurückkehren sollte, könnte er Berichten zufolge in dieser Spielzeit wegen seiner Zehverletzung Probleme mit der Mobilität haben - was ebenfalls nicht ideal wäre,

So wird es wohl ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Seahawks und den Rams werden, bei dem sich letztlich die gefährlichere - weil individuell besser besetzte - Offense durchsetzen wird.

Division-Sieger: Los Angeles Rams

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