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Videoschiris sollen mehr Befugnisse bekommen

NFL erwägt mögliche Änderung der Regeln: Verlieren die Schiedsrichter ihre Autorität?

  • Aktualisiert: 24.02.2026
  • 10:46 Uhr
  • ran.de
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© IMAGO/Icon Sportswire

Die NFL erwägt in jeder Offseason mögliche Anpassungen im Spielbetrieb - auch im Schiedsrichterwesen. Womöglich könnte es demnächst mehr Macht für Replay Officials geben.

Das NFL Competition Committee diskutiert derzeit eine weitreichende Änderung im Schiedsrichterwesen: Replay-Offizielle (Video-Schiedsrichter) sollen in Zukunft für bestimmte Vergehen selbst Flaggen werfen dürfen.

Das berichtet "ESPN" unter Berufung auf laufende Gespräche beim League-Meeting in Indianapolis.

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Bislang dürfen nur die On-Field-Schiedsrichter auf dem Spielfeld Flaggen werfen. Replay-Offizielle können Plays zwar nach Belieben reviewen und On-Field-Entscheidungen bestätigen oder umstoßen – sie dürfen aber keine neuen Strafen initiieren.

Selbst klare Fouls, die erst im Replay sichtbar werden, bleiben straffrei, wenn kein On-Field-Official die Flagge geworfen hat.

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NFL: Änderungen sollen klare Vergehen bestrafen

Die Liga plant, diesen Grundsatz zumindest teilweise aufzuheben. Zunächst soll es um sogenannte "Non-Football Acts" gehen - also Handlungen, die nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun haben (z. B. Schläge, Tritte, unnötige Härte außerhalb des Spielzugs).

NFL Executive Vice President of Football Operations Troy Vincent sagte dazu wörtlich: "Man will nicht einfach die Büchse der Pandora öffnen, aber bei Dingen wie Non-Football Acts kann man das sehr, sehr eng eingrenzen. Das könnte der erste Schritt sein, um Flags aufs Feld zu bringen."

Vincent nannte auch ein konkretes Beispiel:

Im vierten Viertel des Super Bowls zwischen den Seattle Seahawks und New England Patriots griffen sich Seahawks Cornerback Josh Jobe und Patriots  Receiver Stefon Diggs gegenseitig an die Facemask.

Anschließend schlug Jobe Diggs mit der Faust auf den Helm – direkt an der Seitenlinie. Kein On-Field-Official sah es, also auch keine Flagge. Ein Replay-Offizieller hätte die Szene sofort ahnden und Jobe möglicherweise sogar vom Platz stellen können.

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NFL: Besitzer meistens skeptisch bei Schiri-Änderungen

Vincent betonte, dass die League sehr vorsichtig vorgehen wolle. Man wolle die Autorität der On-Field-Officials nicht untergraben.

NFL-Gerüchte: Nutzen die New York Jets bei Breece Hall ein seltenen Tag?

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<em><strong>Breece Hall (New York Jets)</strong><br>Spielt Breece Hall auch in der kommenden Saison für die New York Jets? Um ihre Chancen auf einen Verbleib des Running Backs zu verbessern, sollen die Jets laut "NBC" die Anwendung des Transition Tags in Betracht ziehen. Das ist ein eher selten verwendetes Instrument, um einen Free Agent zu halten. Die Jets hätten in dem Fall das Recht, mit dem Angebot eines Rivalen gleichzuziehen und Hall damit zu halten.</em>
© Imagn Images

Breece Hall (New York Jets)
Spielt Breece Hall auch in der kommenden Saison für die New York Jets? Um ihre Chancen auf einen Verbleib des Running Backs zu verbessern, sollen die Jets laut "NBC" die Anwendung des Transition Tags in Betracht ziehen. Das ist ein eher selten verwendetes Instrument, um einen Free Agent zu halten. Die Jets hätten in dem Fall das Recht, mit dem Angebot eines Rivalen gleichzuziehen und Hall damit zu halten.

<strong>Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)</strong><br>Die Eagles könnten in der Offseason mit Lane Johnson und Landon Dickerson zwei Starting-Offensive-Liner verlieren. Eagles-Reporter Jeff McLane erklärte im Podcast "Uncovering the Birds", dass der 35-jährige Johnson sich noch nicht sicher sei, ob er "zurückkommt oder nicht". Dabei läuft sein Vertrag noch bis 2028. Und was wird aus Dickerson?
© 2023 Getty Images

Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)
Die Eagles könnten in der Offseason mit Lane Johnson und Landon Dickerson zwei Starting-Offensive-Liner verlieren. Eagles-Reporter Jeff McLane erklärte im Podcast "Uncovering the Birds", dass der 35-jährige Johnson sich noch nicht sicher sei, ob er "zurückkommt oder nicht". Dabei läuft sein Vertrag noch bis 2028. Und was wird aus Dickerson?

<strong>Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)</strong><br>Mit seinen 27 Jahren sollte&nbsp;Dickerson eigentlich noch nicht an ein Karriereende denken. Sein Vertrag über vier Jahre und 84 Millionen US-Dollar läuft bis zur Saison 2028. Und dennoch sagte McLane: "Landon Dickerson könnte noch ein größeres Fragezeichen sein (als Johnson)." Mike Garafolo vom NFL Network berichtet, er habe ähnliches gehört.
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Lane Johnson, Landon Dickerson (Philadelphia Eagles)
Mit seinen 27 Jahren sollte Dickerson eigentlich noch nicht an ein Karriereende denken. Sein Vertrag über vier Jahre und 84 Millionen US-Dollar läuft bis zur Saison 2028. Und dennoch sagte McLane: "Landon Dickerson könnte noch ein größeres Fragezeichen sein (als Johnson)." Mike Garafolo vom NFL Network berichtet, er habe ähnliches gehört.

<strong>George Pickens (Dallas Cowboys)</strong><br>Erst vor der Saison war George Pickens per Trade bei den Dallas Cowboys gelandet. Sein bei den Pittsburgh Steelers unterschriebener Rookie-Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, haben noch keine Gespräche über eine Verlängerung stattgefunden. Demnach ist die wahrscheinlichste Option, ihn über den Franchise Tag für ungefähr 28 Millionen US-Dollar zu halten. Dann könnte versucht werden, sich auf einen langfristigen Deal zu einigen.
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George Pickens (Dallas Cowboys)
Erst vor der Saison war George Pickens per Trade bei den Dallas Cowboys gelandet. Sein bei den Pittsburgh Steelers unterschriebener Rookie-Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, haben noch keine Gespräche über eine Verlängerung stattgefunden. Demnach ist die wahrscheinlichste Option, ihn über den Franchise Tag für ungefähr 28 Millionen US-Dollar zu halten. Dann könnte versucht werden, sich auf einen langfristigen Deal zu einigen.

<strong>Jaylen Waddle (Miami Dolphins)</strong><br>Beinahe hätte es einen weiteren Blockbuster-Trade in der NFL gegeben: Wie NFL-Insider Cameron Wolfe berichtet, standen die Miami Dolphins und Denver Broncos kurz vor einem Trade von Wide Receiver Jaylen Waddle. Demnach waren die Gespräche fortgeschritten, scheiterten letztendlich aber am Preis. Die Dolphins verlangten wohl mehrere Top-Picks, darunter mindestens einen in der ersten Runde.
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Jaylen Waddle (Miami Dolphins)
Beinahe hätte es einen weiteren Blockbuster-Trade in der NFL gegeben: Wie NFL-Insider Cameron Wolfe berichtet, standen die Miami Dolphins und Denver Broncos kurz vor einem Trade von Wide Receiver Jaylen Waddle. Demnach waren die Gespräche fortgeschritten, scheiterten letztendlich aber am Preis. Die Dolphins verlangten wohl mehrere Top-Picks, darunter mindestens einen in der ersten Runde.

Bisher haben NFL-Besitzer solche Vorschläge stets abgelehnt, weil sie befürchteten, dass Off-Field-Entscheidungen die On-Field-Judgment ersetzen könnten. Ob und wann die Regel tatsächlich kommt, ist noch offen - die Gespräche laufen aktuell.

Das Competition Committee wird das Thema in den kommenden Tagen weiter beraten. Eine endgültige Entscheidung könnte bereits in den nächsten Wochen fallen, bevor die Offseason-Regeländerungen offiziell vorgestellt werden.

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