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Fünf Turnover gegen Vikings

NFL: Jared Goff ist für die Detroit Lions einfach kein Top-Quarterback! Ein Kommentar

  • Aktualisiert: 29.12.2025
  • 16:54 Uhr
  • Kai Esser
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Jared Goff hat mit fünf Turnovern dafür gesorgt, dass die Detroit Lions aus dem Playoff-Rennen sind. Damit hat er auch gezeigt: Er ist kein Elite-Quarterback und wird wohl auch nie mehr einer sein.

Von Kai Esser

Als die NFL in dieser Woche die Nominierten für den diesjährigen Pro Bowl bekanntgab, fehlte ein durchaus prominenter Name: Jared Goff von den Detroit Lions.

Und statistisch ist sein Fehlen durchaus fragwürdig: Zweitmeiste Touchdowns, drittmeiste Yards pro Spiel, fünftbeste Passgenauigkeit. Dennoch wurden stattdessen Matthew Stafford, Sam Darnold und Dak Prescott nominiert.

Gehört Goff also nicht zu den besten drei Quarterbacks der NFC? Statistisch ja - insgesamt aber nein. Denn der 31-Jährige funktioniert beinahe nur, wenn alles läuft. Das zeigte sich auch und gerade beim jüngsten, gerade zu peinlichen 10:23 gegen die Minnesota Vikings.

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Detroit Lions: Goff fehlt es an elitären Soft Skills

Bezeichnend eine Situation im ersten Drive: Vikings-Safety Harrison Smith stellte sich an die Line of Scrimmage und zeigte einen Blitz an Goffs Blind Side an.

Anstatt jedoch die Protection der Offensive Line anzupassen, einen Running Back rüberzuschieben, um den Blitz aufzunehmen oder wenigstens den ersten Read schnell anzuwerfen, schien Goff völlig überrascht von dem Sack, den Smith problemlos einsammelte.

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Es sind Spielzüge, die in keinem Statistikblatt, in keinem Box Score auftauchen. "Man muss als Quarterback wissen, dass der Ball rauskommen muss, und zwar schnell", analysierte der zukünftige Hall of Famer Drew Brees, der TV-Experte bei dem Spiel war.

Patrick Mahomes, Justin Herbert, Josh Allen, sogar viel jüngere Spieler wie Drake Maye oder Bo Nix zeigen diese Qualitäten bereits besser als der Lions-Spielmacher. Statistiken sind nett, aber es sind diese Aussetzer in entscheidenden Momenten, die der Grund sind, wieso die Lions bei 8-8 stehen. Das wissen auch die Koordinatoren der Gegner, die die entsprechenden Plays in den entsprechenden Momenten callen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Goff in einem Spiel wie gegen die Vikings auch noch fünf Turnover leistet.

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Detroit Lions: Widerstände werfen Goff aus der Bahn

Die Offensive Line der Lions war vor dem Spiel personell angeschlagen, auch Amon-Ra St. Brown war nicht ganz fit. Es sind Widerstände, die Goff zu selten in seiner Karriere in der Lage war, auszublenden. "To overcome" würden die US-Amerikaner sagen.

Auch hier das Beispiel Herbert: Quasi die ganze Saison schon fehlen ihm seine besten Offensive Linemen. Seine Running Backs sind maximal durchschnittlich. Laut dem Portal "Pro Football Focus" steht Herbert hinter der schlechtesten Offensive Line der Liga.

Dass seine linke Hand gebrochen ist, kommt noch hinzu. Trotzdem spielen die Chargers eine erstklassige Saison. Ob Goff das auch schaffen würde?

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Oder auch Maye: Der Patriots-Spielmacher ist im zweiten Jahr, lag bei den Baltimore Ravens zuletzt mit elf Punkten hinten, vor ihm stand eine Offensive Line bestehend aus Backups, insgesamt gab es zehn (!) Verletzte alleine aus diesem Spiel und teils skandalöse Schiedsrichter-Entscheidungen gegen ihn.

Maye gewann das Spiel gegen eine starke Passing Defense trotzdem.

Es sind diese Spiele, diese Momente, die einen guten von einem sehr guten Quarterback unterscheiden. Das Super-Bowl-Fenster der Lions ist wahrscheinlich zu, vorausgesetzt, sie finden nicht noch einmal die beinahe perfekten Umstände für Goff, wie es 2023 und 2024 der Fall war.

Denn ohne diese ist er nicht der Spielmacher, der ein Team in den Super Bowl führen kann.

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