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NFL: J.J. McCarthy hat (noch) nicht das Zeug zum Starting Quarterback - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 23.11.2025
  • 16:52 Uhr
  • Kai Esser
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J.J. McCarthy hat erst fünf Spiele in seiner NFL-Karriere absolviert. Doch bereits nach diesen fünf Spielen zeigt sich: In der aktuellen Verfassung ist er weit weg von einem Starting Quarterback in dieser Liga.

von Kai Esser

Es war - mal wieder - kein einfacher Nachmittag für alle Fans der Minnesota Vikings in Woche elf.

Mit lediglich 265 Yards in der Offense und 17 Punkten verloren die Vikings ihr Heimspiel gegen den Division-Rivalen, die Chicago Bears, knapp, aber dennoch am Ende verdient.

Wieder einmal enttäuschte die Offense - wobei ein Spieler die Haupt-Enttäuschung war, so hart das klingt: Quarterback J.J. McCarthy.

Der 22-Jährige hat noch eine Menge zu lernen, ist er doch wegen seiner Verletzung aus 2024 quasi ein Rookie. Aber selbst dafür spielt McCarthy unterdurchschnittlich schwach. In der aktuellen Verfassung ist er kein Starting-QB in der NFL.

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Minnesota Vikings: McCarthy liefert Zahlen des Grauens

Freilich, der ehemalige Michigan Wolverine ist mit ein klein wenig Extra-Kredit gestartet. Eben weil er wegen einer schweren Meniskusverletzung seine Rookie-Saison verpasste. Ihn also mit anderen Spielmachern aus seiner Klasse, wie etwa Caleb Williams oder Drake Maye zu vergleichen, ergibt gar keinen Sinn.

Allerdings: Die Zahlen, die der zehnte Pick des 2024er Drafts auflegt, sind höchst bedenklich. Bisher brachte er nur 53 Prozent seiner Pässe an den Mann. Sein Passer Rating liegt bei 61.7, beides mit Abstand Tiefstwerte für Starter der Liga. Pro Pass erwirtschaftet er nur sechs Yards. Zum Vergleich: Die Ligaspitze bewegt sich bei mehr als neun.

Das Portal "Pro Football Focus" erhebt die Statistik "Turnover worthy Plays", also Spielzüge, an dessen Ende ein Ballverlust stehen sollte. Vergleichbar mit Expected Goals im Fußball. Auch diese Statistik führt McCarthy mit sechs Prozent ligaweit an.

Nicht nur Statistiken werden Jonathan James McCarthy, wie der Playmaker mit vollständigem Namen heißt, zum Verhängnis. Auch ist bei jedem Spiel ersichtlich, dass er seine Pässe wie Kanonenkugeln rausfeuert. Ihm fehlt völlig der Touch, den Rookies wie Dillon Gabriel oder Jaxson Dart zum Beispiel haben.

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J.J. McCarthy: Erste Warnsignale bereits im College

Für Manche mag das nicht überraschend sein. Bereits als der Youngster das College verließ, gab es teilweise große Zweifel an McCarthy. "Handoff Merchant" - zu deutsch Ball-Übergabe-Typ - war noch eins der netteren Dinge, die über ihn geschrieben wurden.

Und ganz aus der Luft gegriffen ist das nicht: Bei den Michigan Wolverines war er Teil einer dominanten Offense, die vor allem über das Laufspiel mit dem heutigen Los Angeles Ram Blake Corum kam.

McCarthy erwarf in seiner letzten Saison am College gerade einmal 2.991 Yards, 34 Quarterbacks im Land waren besser. In 13 Spielen brachte er nur sechs (!) Pässe mit über 25 Air Yards an. Seine große Stärke, die Genauigkeit mit über 73 Prozent, ist in der NFL kein Faktor mehr.

Während man bei anderen Rookies wie beispielsweise Cam Ward schwache Zahlen mit einem schlechten Team um ihn herum erklären kann, geht das bei McCarthy nur schwer. Justin Jefferson und Jordan Addison sind Top-Receiver, das Laufspiel ist solide und die Offensive Line mindestens NFL-Durchschnitt. Das muss im Normfalfall reichen, um zumindest halbwegs Zahlen wie ein kompetenter Spielmacher aufzulegen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Sam Darnold, der in der Vorsaison durch McCarthys Verletzung vom Backup zum Starter wurde, bemerkenswerte Zahlen mit 66,2 Prozent erfolgreichen Pässen für 4.319 Passing Yards und 35 Touchdowns bei nur 12 Interceptions auflegte und das Team in die Playoffs führte.

J.J. McCarthy: Comeback-Qualitäten alleine reichen nicht

Beinahe das einzige, womit McCarthy wirklich punkten kann, ist seine Comeback-Qualität im 4. Quarter. Gegen die Bears gelang ihm in Woche eins ein beeindruckender Game Winning Drive, zuletzte legte er 14 der 17 Punkte gegen Chicago ebenfalls im Schlussviertel auf.

Allerdings reicht all das nicht, wenn das zuvor gegrabene Loch so tief ist, dass man selbst nicht mehr herauskommtsa.

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Divisional Round: Spitze neu besetzt

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<em><strong>NFL Power Ranking vor der Divisional Round</strong></em><br><em>Nur noch acht Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in der Divisional Round um den Einzug ins Finale ihrer Conference. Aber wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>der Divisional Round.</em></em>
© Icon Sportswire

NFL Power Ranking vor der Divisional Round
Nur noch acht Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in der Divisional Round um den Einzug ins Finale ihrer Conference. Aber wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor der Divisional Round.

<strong>Platz 8: Chicago Bears (Vorwoche: 10)</strong><br>Fan der Chicago Bears zu sein, ist nichts für schwache Nerven. Das Team schafft es regelmäßig im vierten Quarter für Comebacks zu sorgen, so auch in der Wild Card Round gegen die Green Bay Packers. Das sorgt für coole Geschichten und anders als mit Voodoo-Zauber ist es langsam nicht mehr zu erklären, aber deutlich weniger zuverlässig als einfach vier Quarter lang guten Football zu spielen. Deshalb stehen sie nur auf Platz acht.
© ZUMA Press Wire

Platz 8: Chicago Bears (Vorwoche: 10)
Fan der Chicago Bears zu sein, ist nichts für schwache Nerven. Das Team schafft es regelmäßig im vierten Quarter für Comebacks zu sorgen, so auch in der Wild Card Round gegen die Green Bay Packers. Das sorgt für coole Geschichten und anders als mit Voodoo-Zauber ist es langsam nicht mehr zu erklären, aber deutlich weniger zuverlässig als einfach vier Quarter lang guten Football zu spielen. Deshalb stehen sie nur auf Platz acht.

<strong>Platz 7: San Francisco 49ers (Vorwoche: 6)</strong><br>Es ist nicht überliefert, ob der Teambus der San Francisco 49ers mittlerweile ein Krankenwagen ist, aber wundern würde es uns nicht mehr. Mit Tight End George Kittle fällt der nächste Baustein lange aus, womöglich verpasst er sogar die ganze Saison 2026. Die 49ers haben dank einer Coaching-Meisterleistung von Head Coach Kyle Shanahan und Defensive Coordinator Robert Saleh zwar gegen die Philadelphia Eagles gewonnen, in die Divisional Round gehen sie jedoch trotzdem als klarer Außenseiter vor dem Duell mit den Seattle Seahawks.
© ZUMA Press Wire

Platz 7: San Francisco 49ers (Vorwoche: 6)
Es ist nicht überliefert, ob der Teambus der San Francisco 49ers mittlerweile ein Krankenwagen ist, aber wundern würde es uns nicht mehr. Mit Tight End George Kittle fällt der nächste Baustein lange aus, womöglich verpasst er sogar die ganze Saison 2026. Die 49ers haben dank einer Coaching-Meisterleistung von Head Coach Kyle Shanahan und Defensive Coordinator Robert Saleh zwar gegen die Philadelphia Eagles gewonnen, in die Divisional Round gehen sie jedoch trotzdem als klarer Außenseiter vor dem Duell mit den Seattle Seahawks.

<strong>Platz 6: Houston Texans (Vorwoche: 9)<br></strong>Ist es eine Planierraupe? Ist es ein Monster Truck? Nein, es ist der Pass Rush der Houston Texans. Will Anderson, Danielle Hunter und Sheldon Rankins beenden Aaron Rodgers' womöglich letztes NFL-Spiel mehr als unschön. Allerdings: Die Offense bereitet Sorge, Quarterback C.J. Stroud hatte große Probleme damit, gegen die Pittburgh Steelers den Ball zu beschützen. Mit einer durchschnittlichen Offense wären die Texans AFC-Favorit.
© ZUMA Press Wire

Platz 6: Houston Texans (Vorwoche: 9)
Ist es eine Planierraupe? Ist es ein Monster Truck? Nein, es ist der Pass Rush der Houston Texans. Will Anderson, Danielle Hunter und Sheldon Rankins beenden Aaron Rodgers' womöglich letztes NFL-Spiel mehr als unschön. Allerdings: Die Offense bereitet Sorge, Quarterback C.J. Stroud hatte große Probleme damit, gegen die Pittburgh Steelers den Ball zu beschützen. Mit einer durchschnittlichen Offense wären die Texans AFC-Favorit.

<strong>Platz 5: Los Angeles Rams (Vorwoche: 7)<br></strong>Die NFL findet nicht im Konjunktiv statt. Aber hätte Safety Nick Scott den Ball festgehalten, den Quarterback Matthew Stafford in völliger Verzweiflung im 4. Quarter genau auf ihn warf, wären die Los Angeles Rams überraschend gegen die Carolina Panthers ausgeschieden. Hat er aber nun einmal nicht. Die Rams sind trotzdem angreifbar, das zeigten sie nicht zuletzt in dieser Partie.
© USA TODAY Network

Platz 5: Los Angeles Rams (Vorwoche: 7)
Die NFL findet nicht im Konjunktiv statt. Aber hätte Safety Nick Scott den Ball festgehalten, den Quarterback Matthew Stafford in völliger Verzweiflung im 4. Quarter genau auf ihn warf, wären die Los Angeles Rams überraschend gegen die Carolina Panthers ausgeschieden. Hat er aber nun einmal nicht. Die Rams sind trotzdem angreifbar, das zeigten sie nicht zuletzt in dieser Partie.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Denver Broncos gehen ausgeruht in ihr erstes Playoff-Spiel. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Defense zuletzt etwas nachgelassen hat. Quarterback Bo Nix spielt ohnehin nur durchschnittlich, wenn überhaupt. Die Buffalo Bills werden gleich der größtmögliche Härtetest für die Broncos.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 5)
Die Denver Broncos gehen ausgeruht in ihr erstes Playoff-Spiel. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Defense zuletzt etwas nachgelassen hat. Quarterback Bo Nix spielt ohnehin nur durchschnittlich, wenn überhaupt. Die Buffalo Bills werden gleich der größtmögliche Härtetest für die Broncos.

<strong>Platz 3: New England Patriots (Vorwoche: 1)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Los Angeles Chargers. Positiv: Die Defense ist dank der Rückkehrer Harold Landry, Robert Spillane und Milton Williams nochmal auf einem höheren Niveau. Negativ: Quarterback Drake Maye war die Nervosität bei seinem ersten Playoff-Spiel anzusehen. DIe legte er zwar ab und lieferte in der 2. Halbzeit ein starkes Spiel, vorsichtig sind wir trotzdem erstmal.
© Imagn Images

Platz 3: New England Patriots (Vorwoche: 1)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Los Angeles Chargers. Positiv: Die Defense ist dank der Rückkehrer Harold Landry, Robert Spillane und Milton Williams nochmal auf einem höheren Niveau. Negativ: Quarterback Drake Maye war die Nervosität bei seinem ersten Playoff-Spiel anzusehen. DIe legte er zwar ab und lieferte in der 2. Halbzeit ein starkes Spiel, vorsichtig sind wir trotzdem erstmal.

<strong>Platz 2: Buffalo Bills (Vorwoche: 4)<br></strong>No Name Receiver? Eine schwache Defense gegen den Lauf? Kein eigenes Laufspiel? Alles egal. Star-Quarterback Josh Allen hat gegen die Jacksonville Jaguars wieder den Superman-Modus aktiviert und seine Buffalo Bills zum Sieg geführt. Wenn Allen 80 Prozent seiner Bälle anbringt, 300 Yards erwirtschaftet und drei Touchdowns dabei erzielt, dann ist an Buffalo kaum ein Vorbeikommen.
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Platz 2: Buffalo Bills (Vorwoche: 4)
No Name Receiver? Eine schwache Defense gegen den Lauf? Kein eigenes Laufspiel? Alles egal. Star-Quarterback Josh Allen hat gegen die Jacksonville Jaguars wieder den Superman-Modus aktiviert und seine Buffalo Bills zum Sieg geführt. Wenn Allen 80 Prozent seiner Bälle anbringt, 300 Yards erwirtschaftet und drei Touchdowns dabei erzielt, dann ist an Buffalo kaum ein Vorbeikommen.

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2)<br></strong>Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht ganz klar schon seit Wochen auf Platz eins liegen ist - man muss es so hart sagen - Quarterback Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top besetzt, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football auf der nun einmal wichtigsten Position. Weil Maye ein wenig wacklig war, geht es trotzdem nun an den Platz an der Sonne.
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Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 2)
Wir sind ehrlich: Der einzige Grund, warum die Seahawks nicht ganz klar schon seit Wochen auf Platz eins liegen ist - man muss es so hart sagen - Quarterback Sam Darnold. Auf jeder anderen Position sind die Seahawks top besetzt, die Defense ist die wohl beste der Liga. Aber seit Woche elf spielt Darnold unterdurchschnittlichen Football auf der nun einmal wichtigsten Position. Weil Maye ein wenig wacklig war, geht es trotzdem nun an den Platz an der Sonne.

Das soll nicht heißen, dass McCarthys Karriere schon zu Ende ist und er nie ein NFL-Starter sein kann. Schließlich ist er erst 22 Jahre alt. Oder besser gesagt: 22 Jahre jung.

Es heißt nur, dass er den Beweis dafür noch schuldig ist.

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