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NFL: Philip Rivers als Head Coach? "Ich glaube, dass ich auf diesem Niveau trainieren kann"
- Aktualisiert: 05.01.2026
- 22:06 Uhr
- ran.de
Philip Rivers bleibt nach dem Ende seiner Spielerkarriere in der NFL im Gespräch - und äußert sich nun erstmals über einen möglichen neuen Job.
Sorgt Philip Rivers zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit für eine Überraschung in der NFL?
Nachdem der mittlerweile 44-Jährige im Dezember mit seinem Kurz-Comeback für drei Spiele als Quarterback der Indianapolis Colts für Aufsehen sorgte, steht er nun erneut im Fokus.
Seine Spielerkarriere hat er vor wenigen Tagen für endgültig beendet erklärt. Aber als Head Coach könnte er womöglich schon zur nächsten Saison in die NFL zurückkehren.
Er selbst nährte nun entsprechende Spekulationen. "Ich glaube, so bescheiden ich das auch sagen kann, dass ich auf diesem Niveau trainieren kann. Ich weiß genug über das Spiel und über die Jungs aus der Sicht einer Führungsfigur", sagte Rivers in einer Medienrunde mit lokalen Reportern.
Rivers verfolgt derzeit nicht das Ziel, Head Coach in der NFL zu werden
Allerdings schränkte er ein, dass es derzeit zu diesem Thema nichts Konkretes zu vermelden gebe und er das Ziel, Cheftrainer in der NFL zu sein, auch gerade nicht verfolge.
Liga-Insider Ian Rapoport hatte zuvor berichtet, dass sich mehrere Teams vorstellen könnten, Rivers als Head Coach zu verpflichten. Aus mehreren Quellen habe er erfahren, dass Rivers als Kandidat für mindestens ein Job-Interview gehandelt wird.
NFL: Mehrere Teams suchen neuen Head Coach
An möglichen Trainerposten mangelt es derzeit jedenfalls nicht. Wie üblich werden kurz nach dem Ende der Regular Season zahlreiche Coaches gefeuert, deren Posten neu zu vergeben sind.
Am "Black Monday" dieser Spielzeit haben schon die Cleveland Browns, die Las Vegas Raiders, die Arizona Cardinals und die Atlanta Falcons ihre Trainer entlassen. Auch die New York Giants und die Tennessee Titans haben noch keinen Head Coach für die kommende Saison gefunden.
Ob Rivers einen dieser frei gewordenen Posten übernehmen wird, ist derzeit schwer einzuschätzen. Er konzentriere sich nach dem Ende seiner Spielerkarriere zwar erst einmal auf seinen Job als Trainer des High-School-Teams seines Sohnes Gunner.
Ganz ausschließen wollte er einen Posten in der NFL mit Verweis auf sein überraschendes Kurz-Comeback bei den Colts aber auch nicht.
"Wenn ich in den vergangenen vier Wochen etwas gelernt habe, dann das, jeden Tag so zu nehmen, wie er kommt", sagte er: "Denn an einem Sonntagnachmittag hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich am nächsten Tag in Indianapolis sein würde. Und doch war ich 24 Stunden später hier."