- Anzeige -
- Anzeige -
ALLE NFL-Highlights auf Joyn

NFL: "Tank-Bowl" zwischen den New York Giants und den Las Vegas Raiders - darum ist das Spiel so wichtig

  • Aktualisiert: 29.12.2025
  • 00:52 Uhr
  • Julian Erbs

Die Las Vegas Raiders und die New York Giants spielen am Sonntag wohl den Top Pick im Draft unter sich aus. Ob Stars geschont werden sollten oder nicht, ist eine heißdiskutierte Frage.

von Julian Erbs

Dass Teams gegen Ende einer schwachen NFL-Saison bewusst auf den Einsatz ihrer Topstars verzichten und Niederlagen in Kauf nehmen, um sich eine bessere Ausgangslage im Draft zu verschaffen, ist nichts Neues.

In diesem Jahr zeichnet sich jedoch ein "Tank Bowl" der besonderen Art ab.

In Woche 17 treffen die New York Giants am Sonntag auf die Las Vegas Raiders. Beide Teams stehen nach 15 absolvierten Spielen bei 13 Niederlagen.

Erstmals in der Geschichte der NFL begegnen sich damit zwei Mannschaften, die jeweils mit einer Serie von neun Niederlagen in Folge in ein direktes Duell gehen.

- Anzeige -
- Anzeige -

Giants in Pole Position um Nummer-1-Pick

Der Verlierer dieser Partie würde sich den Nummer-1-Pick sichern, sofern er auch in Woche 18 verliert.

- Anzeige -
- Anzeige -
August 22, 2025: Kansas City Chiefs quarterback Patrick Mahomes (15) throws a pass during an NFL, American Football Herren, USA preseason football game against the Chicago Bears at GEHA Field at Ar...

Alle NFL-Highlights und ausgewählte -Relives auf Joyn

Die NFL-Highlights auf Joyn.

Sollte der Verlierer jedoch am letzten Spieltag gewinnen, könnte sich das Blatt noch einmal wenden. Die Raiders treffen dann auf die Kansas City Chiefs, die Giants auf die Dallas Cowboys.

In diesem Fall hätten auch die Cleveland Browns, Arizona Cardinals, New York Jets oder Tennessee Titans noch Chancen auf den ersten Pick im Draft.

Sollten am Ende mehrere Teams die gleiche schlechteste Bilanz der Liga aufweisen, entscheidet die sogenannte Strength of Schedule. Den Ausschlag gibt dann das Team, das gegen die vermeintlich schwächsten Gegner gespielt hat. In dieser Kategorie befinden sich die Browns derzeit in der Pole Position.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Raiders-Superstar Maxx Crosby unzufrieden

Auch wenn es langfristig für eine Franchise oft sinnvoller sein kann, bewusst Spiele zu verlieren, um sich den viel zitierten Nummer-1-Pick zu sichern, ist dieses Vorgehen für die Spieler alles andere als einfach. Für sie sollte der Sieg in jedem einzelnen Spiel an erster Stelle stehen.

Genau dieser Interessenkonflikt hat im Lager der Raiders zuletzt zu Unstimmigkeiten geführt, die sogar Auswirkungen auf die Zukunft eines Superstars haben könnten.

Maxx Crosby ist dabei das zentrale Gesicht dieser Diskussion. Der Defensive End ist eine physische Ausnahmeerscheinung: 1,95 Meter groß, 115 Kilogramm reine Muskelmasse. In der laufenden Saison kommt Crosby bislang auf 45 Solo Tackles, zehn Sacks, zwei Forced Fumbles und eine Interception.

Absichtlich verlieren kommt für Maxx Crosby nicht infrage. Der von Ehrgeiz getriebene Star-Verteidiger der Raiders stellte klar: "Ehrlich gesagt ist mir der Nummer-1-Pick völlig egal."

"Dafür spiele ich nicht. Mein Job ist es, der beste Defensive End der Welt zu sein", betonte Crosby und machte deutlich, dass für ihn allein Leistung und der Erfolg seines Teams zählen.

Angebliche Eskalation in Las Vegas

Doch die Raiders entschieden sich anders. Maxx Crosby wurde sowohl für das Spiel gegen die Giants als auch für das Duell in Woche 18 gegen die Chiefs aus dem Kader gestrichen, wie Head Coach Pete Carroll bestätigte.

NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor der Divisional Round: AFC-East-QBs dominieren weiter

1 / 9
<em><strong>NFL: Quarterback-Ranking vor der Divisional Round</strong><br>Die Regular Season der <a data-li-document-ref="83068" href="https://www.ran.de/sports/-83068">NFL</a> ist zu Ende, die Divisional Round steht an. Nur noch acht Starting Quarterbacks sind dabei. <strong>ran</strong> zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der heißen Phase der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistung der Wild Card Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.</em><br><a href="https://www.joyn.de/compilation/nfl?utm_medium=referral&amp;utm_source=www.ran.de&amp;utm_campaign=joynlinkout&amp;utm_content=textlink_general_joyn">Alle NFL-Highlights hier auf Joyn</a>
© Imagn Images

NFL: Quarterback-Ranking vor der Divisional Round
Die Regular Season der NFL ist zu Ende, die Divisional Round steht an. Nur noch acht Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der heißen Phase der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistung der Wild Card Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.

Alle NFL-Highlights hier auf Joyn

<strong>Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)</strong><br>Es hätte ein Tag zum Vergessen werden können für C.J. Stroud. Gegen die Pittsburgh Steelers unterliefen ihm neben einer dummen Interception auch noch satte fünf Fumbles. Zum Glück rettete ihn seine Defense, denn an Stroud und der Offense lag das 30:6 gegen die Steelers nicht.
© ZUMA Press Wire

Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)
Es hätte ein Tag zum Vergessen werden können für C.J. Stroud. Gegen die Pittsburgh Steelers unterliefen ihm neben einer dummen Interception auch noch satte fünf Fumbles. Zum Glück rettete ihn seine Defense, denn an Stroud und der Offense lag das 30:6 gegen die Steelers nicht.

<strong>Platz 7: Bo Nix (Denver Broncos)</strong><br>Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig - gerade mit Blick auf die Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.
© Getty Images

Platz 7: Bo Nix (Denver Broncos)
Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig - gerade mit Blick auf die Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.

<strong>Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks)</strong><br>Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz sechs.
© 2025 Getty Images

Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz sechs.

<strong>Platz 5: Caleb Williams (Chicago Bears)<br></strong>Wie gut könnte Caleb Williams sein, wenn er tatsächlich bereits schon in den ersten drei Vierteln eines Spiels guten Football spielen würde? Den Trend der Regular Season setzte er gegen die Green Bay Packers fort, Williams stellte ein geschichtsträchtiges Comeback auf die Beine. Aber haben er und die Bears es schon mal damit probiert, gar nicht erst in Rückstand zu geraten und historische Comebacks zu brauchen?
© UPI Photo

Platz 5: Caleb Williams (Chicago Bears)
Wie gut könnte Caleb Williams sein, wenn er tatsächlich bereits schon in den ersten drei Vierteln eines Spiels guten Football spielen würde? Den Trend der Regular Season setzte er gegen die Green Bay Packers fort, Williams stellte ein geschichtsträchtiges Comeback auf die Beine. Aber haben er und die Bears es schon mal damit probiert, gar nicht erst in Rückstand zu geraten und historische Comebacks zu brauchen?

<strong>Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)</strong><br>Gegen eine starke Defense der Philadelphia Eagles stand Brock Purdy seinen Mann. Sicher, zwei Interceptions sehen nicht gut aus und Hater würden sagen, dass Jauan Jennings den schönsten Wurf des Abends gemacht hat, allerdings bewies Purdy Nehmerqualitäten, als sein Team ihn am meisten brauchte. Vor die anderen QBs hinter ihm bringt ihn seine Erfahrung von einem Super Bowl und einem NFC Championship Game.
© Imagn Images

Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)
Gegen eine starke Defense der Philadelphia Eagles stand Brock Purdy seinen Mann. Sicher, zwei Interceptions sehen nicht gut aus und Hater würden sagen, dass Jauan Jennings den schönsten Wurf des Abends gemacht hat, allerdings bewies Purdy Nehmerqualitäten, als sein Team ihn am meisten brauchte. Vor die anderen QBs hinter ihm bringt ihn seine Erfahrung von einem Super Bowl und einem NFC Championship Game.

<strong>Platz 3: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)</strong><br>Ganz im Gegenteil bei Matthew Stafford: Mit drei Touchdowns und über 300 Yards sehen seine Statistiken top aus. Allerdings hatte er im Wild Card Game eine Phase, in der gar nichts gelang und er nur zwei von 13 Pässen anbrachte. Zudem ließ ein Safety der Carolina Panthers eine womöglich spielentscheidende Interception fallen. Besonders auffällig: Unter Druck lieferte er ein Passer Rating von 1,6 ab. Eins. Komma. Sechs. Er fällt.
© Newscom World

Platz 3: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Ganz im Gegenteil bei Matthew Stafford: Mit drei Touchdowns und über 300 Yards sehen seine Statistiken top aus. Allerdings hatte er im Wild Card Game eine Phase, in der gar nichts gelang und er nur zwei von 13 Pässen anbrachte. Zudem ließ ein Safety der Carolina Panthers eine womöglich spielentscheidende Interception fallen. Besonders auffällig: Unter Druck lieferte er ein Passer Rating von 1,6 ab. Eins. Komma. Sechs. Er fällt.

<strong>Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)<br></strong>Das Playoff-Debüt von Drake Maye lief ebenfalls schwierig, der Spielmacher der New England Patriots zeigte die wohl schwächste Halbzeit seiner Karriere. Allerdings: In der zweiten Hälfte riss er sich am Riemen und legte im Schlussviertel das perfekte Passer Rating von 158,3 auf. Auf ihn ist stets Verlass.
© Imagn Images

Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)
Das Playoff-Debüt von Drake Maye lief ebenfalls schwierig, der Spielmacher der New England Patriots zeigte die wohl schwächste Halbzeit seiner Karriere. Allerdings: In der zweiten Hälfte riss er sich am Riemen und legte im Schlussviertel das perfekte Passer Rating von 158,3 auf. Auf ihn ist stets Verlass.

<strong>Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Nicht nur die beste Quarterback-Leistung in der Wild Card Round kam von ihm, Josh Allen ist auch der beste verbliebene Quarterback im Turnier. Drei Touchdowns, über 300 Yards, 80 Prozent Passgenauigkeit gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars. Was will man mehr? Die einzige Frage ist, ob Allen sein Team noch drei weitere Male schultern und seiner Franchise den langersehnten ersten Super-Bowl-Titel bringen kann.
© Imagn Images

Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)
Nicht nur die beste Quarterback-Leistung in der Wild Card Round kam von ihm, Josh Allen ist auch der beste verbliebene Quarterback im Turnier. Drei Touchdowns, über 300 Yards, 80 Prozent Passgenauigkeit gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars. Was will man mehr? Die einzige Frage ist, ob Allen sein Team noch drei weitere Male schultern und seiner Franchise den langersehnten ersten Super-Bowl-Titel bringen kann.

Grundsätzlich ist die Entscheidung nachvollziehbar. Crosby kämpft seit Oktober mit einer Knieverletzung, weshalb eine Pause mit Blick auf die Zukunft sinnvoll erscheint.

Der 28-Jährige fühlt sich jedoch einsatzbereit und wollte unbedingt spielen. Genau das führte offenbar zum Konflikt mit der Führung der Raiders. Laut Sportreporter Jay Glazer protestierte Crosby vehement gegen die Entscheidung und verließ anschließend das Trainingsgelände der Raiders.

Neben Crosby wird der zweite Superstar der Raiders nicht zum Einsatz kommen: Der 23-jährige Tight End Brock Bowers zog sich im Saisonauftakt der Raiders gegen die New England Patriots eine PCL-Verletzung und eine Knochenprellung im linken Knie zu.

Trotz seiner Verletzung spielte er in den folgenden drei Partien, ehe er anschließend drei Spiele pausierte, um sich zu erholen. Seitdem schlug er sich mit der Verletzung, weswegen die Raiders ihn auch aus dem Kader der kommenden zwei letzten Saisonspiele strichen.

- Anzeige -
- Anzeige -

New York Giants riskieren Jaxson Darts Gesundheit

Jaxson Dart spielt grundsätzlich eine überzeugende Rookie-Saison und hat mehrfach angedeutet, dass er die Zukunft auf der Quarterback-Position der Giants sein könnte.

Gleichzeitig muss jedoch festgestellt werden, dass sein Spielstil nur bedingt für die NFL geeignet ist. Dart sucht nach Scrambles zu häufig den Kontakt mit Verteidigern und setzt sich damit unnötigen Risiken aus.

In Woche 10 wurde bei ihm erstmals in dieser Saison offiziell eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Laut Adam Schefter wurde Dart in seiner Rookie-Saison insgesamt bereits viermal auf eine mögliche Gehirnerschütterung untersucht.

Im Spiel gegen die Las Vegas Raiders wird mit Andrew Thomas der wohl wichtigste Offensive Lineman der Giants aufgrund einer Oberschenkelverletzung fehlen.

Metcalf-Posse geht weiter - Lions-Fan gibt Pressekonferenz

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es nach einer insgesamt enttäuschenden Saison der Franchise, trotz einzelner positiver Ausreißer des Quarterbacks, nicht sinnvoller wäre, den Rookie zu schonen und ähnlich wie bei Maxx Crosby kein weiteres Risiko einzugehen.

- Anzeige -
- Anzeige -

Tanken: Ja oder nein?

Ob sich ein Team bewusst für das Tanken entscheiden sollte, bleibt eine offene und viel diskutierte Frage. Aus Spielersicht ist klar nachvollziehbar, dass der Wille zu gewinnen immer vorhanden ist, unabhängig davon, wie enttäuschend eine Saison verläuft. Jeder Akteur steht für den sportlichen Erfolg auf dem Feld.

Aus Sicht der Franchise ist jedoch ebenso verständlich, dass das Risiko einer Verletzung eines Superstars minimiert werden soll, insbesondere in sportlich bedeutungslosen Spielen. Eine Niederlage kann in diesem Kontext sogar strategische Vorteile haben, da sie die Chancen auf einen hohen Draftpick erhöht und damit die Perspektive für die kommende Saison verbessert.

Zufrieden ist mit dieser Situation allerdings keine der beiden Seiten. Kein Spieler akzeptiert es gern, trotz gefühlter Einsatzfähigkeit auf der Bank zu bleiben, um die Erfolgsaussichten des eigenen Teams zu schmälern. Gleichzeitig wünscht sich keine Franchise, dass sich ein Leistungsträger kurz vor dem Ende einer ohnehin verlorenen Saison schwer verletzt.

Die NBA hat für dieses Dilemma einen Lösungsansatz geliefert. Die NBA-Draft-Lotterie wurde 1985 eingeführt, um gezieltes "Tanking" zu erschweren. Zuvor erhielt das Team mit der schlechtesten Bilanz automatisch den ersten Draftpick. Seitdem wird die Reihenfolge der Picks unter den schwächsten Teams ganz oder teilweise per Losverfahren bestimmt.

Auch interessant: NFL: Worum es am 17. Spieltag (noch) geht

Mehr News und Videos
AFC Wild Card Playoffs: Houston Texans v Pittsburgh Steelers
News

Vor Patriots-Duell: Historische Texans Defense im Check

  • 18.01.2026
  • 16:09 Uhr