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Regel zur Diversität in der NFL

NFL will Rooney Rule überarbeiten: "Haben noch Arbeit vor uns"

  • Veröffentlicht: 03.02.2026
  • 07:16 Uhr
  • ran.de

Die Rooney Rule ist ein Instrument der NFL, um Diversität bei Coaches zu fördern. Oft wird sie jedoch nur wie eine nervige Auflage behandelt. NFL-Commissioner Roger Goodell kündigt nun Änderungen an.

Commissioner Roger Goodell hat angekündigt, dass die Liga ihren Ansatz zu Diversitätsrichtlinien, einschließlich der Rooney Rule, überprüfen wird.

Grund ist die aktuelle Offseason, in der von zehn vakanten Head-Coach-Positionen in der NFL (Alle NFL-Highlights hier auf Joyn) nur eine mit einem Minderheitenkandidaten besetzt wurde.

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Rooney Rule: Roger Goodell sieht Verbesserungsbedarf

"Wir sind in der gesamten Liga diverser geworden, einschließlich im Coaching-Bereich, aber wir haben noch mehr Arbeit vor uns“, sagte Goodell. "Es muss weitere Schritte geben. Wir überprüfen alles, was wir tun, einschließlich des Accelerator-Programms und aller Aspekte unserer Richtlinien, um den Herausforderungen von heute und morgen gerecht zu werden, nicht denen von gestern."

In der Offseason 2026 wurden zehn Head-Coach-Jobs neu besetzt, darunter nur einer von einem Minderheitenkandidaten: Robert Saleh, der libanesischer Abstammung ist und nun die Tennessee Titans leitet.

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NFL - Injury Update: Drake Maye für den Super Bowl einsatzfähig?

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<em><strong>Drake Maye (New England Patriots)</strong><br>Sollte es noch einen Zweifel an der Einsatzfähigkeit von Drake Maye im Super Bowl gegeben haben, so hat er diese nun endgültig beseitigt: "Ich fühle mich gut. Ich habe gestern geworfen und ich werde bei 100 Prozent sein", kündigte der MVP-Kandidat an. Maye hatte sich im Championship Game leicht an der Schulter verletzt und trainierte zuletzt nur eingeschränkt.</em>
© Getty Images via AFP

Drake Maye (New England Patriots)
Sollte es noch einen Zweifel an der Einsatzfähigkeit von Drake Maye im Super Bowl gegeben haben, so hat er diese nun endgültig beseitigt: "Ich fühle mich gut. Ich habe gestern geworfen und ich werde bei 100 Prozent sein", kündigte der MVP-Kandidat an. Maye hatte sich im Championship Game leicht an der Schulter verletzt und trainierte zuletzt nur eingeschränkt.

<strong>Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Josh Allen hat fast zwei Wochen nach der knappen 33:30-Niederlage seiner Buffalo Bills gegen die Denver Broncos verraten, dass er mit einem gebrochenen Knochen im Fuß auf dem Feld gestanden habe: "Es war keine optimale Situation und schmerzhaft während der letzten Wochen." Der Quarterback fügte hinzu, dass es eine alte Verletzung sei, die in Woche 16 gegen die Browns wieder aufgebrochen sei. Nun konnte er operiert werden und wird voraussichtlich zum Saisonstart bereit stehen.
© 2026 Getty Images

Josh Allen (Buffalo Bills)
Josh Allen hat fast zwei Wochen nach der knappen 33:30-Niederlage seiner Buffalo Bills gegen die Denver Broncos verraten, dass er mit einem gebrochenen Knochen im Fuß auf dem Feld gestanden habe: "Es war keine optimale Situation und schmerzhaft während der letzten Wochen." Der Quarterback fügte hinzu, dass es eine alte Verletzung sei, die in Woche 16 gegen die Browns wieder aufgebrochen sei. Nun konnte er operiert werden und wird voraussichtlich zum Saisonstart bereit stehen.

<strong>Robert Spillane (New England Patriots)</strong><br>Etwas mehr Sorgen machen sich die Coaches in New England um Robert Spillane. Der Middle Linebacker, der in der Defense auch die Plays ansagt, musste die Partie in Denver bereits mit einer Knöchelverletzung verlassen. Im ersten Injury Report wurde er mit "DNP" aufgeführt, also "Did not Practice".
© ZUMA Press Wire

Robert Spillane (New England Patriots)
Etwas mehr Sorgen machen sich die Coaches in New England um Robert Spillane. Der Middle Linebacker, der in der Defense auch die Plays ansagt, musste die Partie in Denver bereits mit einer Knöchelverletzung verlassen. Im ersten Injury Report wurde er mit "DNP" aufgeführt, also "Did not Practice".

<strong>Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)</strong><br>Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.
© Imagn Images

Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)
Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.

Kein schwarzer Head Coach wurde eingestellt - zum fünften Mal seit Einführung der Rooney Rule im Jahr 2003. Alle Teams erfüllten die Regel, die vorschreibt, mindestens zwei Minderheitenkandidaten für Head-Coach-, Coordinator- oder General-Manager-Posten zu interviewen, und gingen sogar darüber hinaus.

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NFL: Nur drei schwarze Head Coaches 2026

Aktuell gibt es in der NFL vor der Saison 2026 nur drei schwarze Head Coaches: DeMeco Ryans (Houston Texans), Todd Bowles (Tampa Bay Buccaneers) und Aaron Glenn (New York Jets).

Goodell betonte, die Rooney Rule sei insgesamt positiv: "Sie hat der NFL nur genutzt." Dennoch plane die Liga, alle Prozesse zu evaluieren, um sie zu professionalisieren. Das Accelerator-Programm, das letztes Jahr pausierte und diverse Coaches mit Eigentümern und Executives verbindet, soll 2026 in einer Form zurückkehren.

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Goodell weiter: "Langfristig wollen wir das fortsetzen und sicherstellen, dass das Talent erkannt wird und Chancen geschaffen werden." Er führte die geringe Diversität nicht auf die Pause des Programms zurück.

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