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Super Bowl: Mehr NFL-Spiele in Deutschland? Alexander Steinforth erklärt langfristige Pläne der Liga
- Veröffentlicht: 06.02.2026
- 22:03 Uhr
- Christoph Dommisch, Dominik Kaiser
Kurz vor dem Super Bowl in San Francisco gibt Deutschlands NFL-Chef Dr. Alexander Steinforth bekannt, in welche Richtung sich die Internationalisierungspläne der Liga entwickeln. Dabei gibt es ein klares Ziel.
Vom Super Bowl aus San Francisco berichten Christoph Dommisch und Dominik Kaiser
Es war kein Umweg, den NFL-Deutschland-Chef Dr. Alexander Steinforth bei einer Presserunde für deutsche Journalistinnen und Journalisten zu den Internationalisierungs-Plänen der NFL nahm: "Wir haben uns als Liga das Ziel gesetzt, die globalste Sportliga der Welt zu sein."
Damit unterstrich Steinforth, der seit 2021 die Geschäfte der NFL in Deutschland verantwortet, welchen Weg die NFL in Zukunft weiter konsequent verfolgen möchte: "Global heißt für uns, dass wir die erste Liga sein wollen, die in dieser Konsequenz versucht, eine globale Spielserie aufzulegen."
NFL international: 2026 neun International Games
2026 wird es so viele international Games geben, wie noch in der Historie der National Football League. Insgesamt neun Partien werden außerhalb der USA ausgetragen: Drei Spiele in London und jeweils eine Partie in Mexico City, Melbourne, München, Madrid Rio de Janeiro und in Paris.
Welche Bedeutung dabei der deutsche Markt hat, unterstrich Steinforth deutlich: "Wenn wir an einen Punkt kommen, wo es in einem Land schnell mehrere Spiele geben sollte, wäre Deutschland sicher einer der ersten Märkte, wo eine Machbarkeit geprüft werden wird."
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"Es gibt Destinationen außerhalb Europas, die Interesse haben und die sich gerade angeschaut werden", sagte der 41-Jährige auf die Frage nach Spielen im Orient oder im asiatischen Raum.
Bei der Auswahl von Ländern und Städten verfolgt die NFL einen klaren Plan: "Es gibt eine sehr klare Strategie, wie wir vorgehen. Der Startpunkt ist immer die Frage nach dem Stadion.
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Im Anschluss gucken wir uns die Begebenheiten vor Ort an und prüfen, ob es nicht sogar noch eine bessere Alternative gibt. Ein Beispiel dafür ist Brasilien. Wir hatten in Sao Paulo tolle Spiele und haben jetzt aber ein Set-Up gefunden, dass uns noch mehr ermöglicht."
Welche Teams 2026 in München spielen werden, ließ sich Steinforth nicht entlocken: "Es gibt eine klare Tendenz, wann wir dort spielen und auch, welches Heim-Team es wird. Aber die Entscheidung ist noch nicht final."