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Serie gerissen: Bayern verlieren in Piräus
Die Aufholjagd der Basketballer von Bayern München in der EuroLeague ist schon wieder beendet. Nach zwei Siegen unterlag der deutsche Meister beim Titelanwärter Olympiakos Piräus mit 80:95 (47:49). In Griechenland folgte auf einen rasanten ersten Durchgang mit insgesamt knapp 100 Punkten beider Teams die dominante Antwort der Hausherren nach der Pause, als den Bayern die Luft ausging.
Das Team des neuen serbischen Trainers Svetislav Pesic erlitt damit einen Rückschlag im ohnehin schwierigen Kampf um die Play-offs. Mit einer Bilanz von sieben Siegen und 14 Niederlagen rutschten die Münchner auf Rang 17 ab.
Im Duell der nationalen Meister hatten die Bayern mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen. "Das Spiel bei Olympiakos kommt zu keinem guten Zeitpunkt", hatte Pesic die Ausfälle von Kapitän Vladimir Lucic, Nikola Jovic und DBB-Nationalspieler Justus Hollatz beklagt. Dennoch erwischten die Gäste einen guten Start und führten sogar im ersten Viertel, ehe die Gastgeber in einer von der Offensive geprägten ersten Halbzeit die Schlagzahl erhöhten und sich bis zur Pause einen Zwei-Punkte-Vorsprung erspielten.
Nach der Pause unterstrichen die Griechen ihre Dominanz. Aleksandar Vezenkov kam als bester Werfer der Partie auf 25 Punkte. Aufseiten der Bayern war einmal mehr Welt- und Europameister Andreas Obst bester Schütze (21).
In der Basketball-Bundesliga empfängt der Tabellenführer aus München keine 48 Stunden später die Telekom Baskets Bonn am Sonntag (18.30 Uhr/MagentaSport).