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Voller Fokus auf Knyba: Kabayel blendet WM-Kampf aus
Deutschlands Box-Hoffnung Agit Kabayel blickt gelassen auf einen möglichen WM-Kampf nach seinem anstehenden Schwergewichts-Duell mit dem Polen Damian Knyba. "Die Medien reden sehr viel über die Kämpfe, die danach kommen. Ich und mein Team bereiten uns erstmal auf Samstag vor. Wir lassen uns nicht großartig beeinflussen. Der Plan ist, Samstag zu gewinnen - und danach kommt der Rest", sagte Kabayel bei der Pressekonferenz am Donnerstag.
Am Samstag (19.00 Uhr/DAZN) trifft der in 26 Profikämpfen ungeschlagene Interimsweltmeister des Weltverbandes WBC vor 13.000 Zuschauern in Oberhausen auf den ebenfalls unbezwungenen Knyba. Kabayels Promoter George Warren ließ derweil durchblicken, was die nächsten Schritte sein könnten. Laut Aussage des Briten werde er ab Montag "hohen Druck auf den WBC machen, damit Agit die Chance auf den Titel in diesem Sommer bekommt."
Warren erwähnte derweil ein "Fußballstadion" als möglichen Austragungsort, wobei auch Deutschland als Schauplatz möglich sei: "Wir wollen das hier machen. Natürlich müssen die Zahlen stimmen." Als WBC-Interimschampion hat Kabayel ein Anrecht auf einen WM-Kampf gegen WBC, IBF und WBA-Weltmeister Alexander Usyk. Dafür muss der 33-Jährige jedoch den Überbrückungsfight gegen Knyba gewinnen.
Kabayel hatte zuletzt dreimal im saudi-arabischen Riad gekämpft und sich mit überzeugenden Siegen, darunter im Februar 2025 gegen den chinesischen Koloss Zhilei Zhang, für einen WM-Kampf in Stellung gebracht.