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Darts: Michael van Gerwen ledert erneut gegen deutsche Spieler - auch Luke Humphries mit klarer Ansage

  • Aktualisiert: 04.04.2025
  • 18:18 Uhr
  • Philipp Schmalz

Michael van Gerwen hat erneut Spitzen in Richtung der deutschen Darts-Spieler verteilt. Luke Humphries findet ebenfalls deutliche Worte.

Am 9. Spieltag der Darts Premier League in Berlin stand Michael van Gerwen aufgrund einer Schulterverletzung nicht auf der Bühne. Trotzdem ist der Niederländer in aller Munde.

Gegenüber der "dpa" hat der Niederländer nämlich erneut gegen die deutschen Stars der Szene geschossen. "Die Deutschen sind besser darin, Darts zu schauen, als Darts zu spielen", stellte "MVG" fest.

"Für ein so großes Land performt Deutschland definitiv unter seinen Möglichkeiten. Wie ist es möglich, dass die Niederlande (ca. 18 Mio. Einwohner; Anm. d.Red.) so viel bessere Spieler hat?", so "Mighty Mike" weiter.

Auch wenn die Aussagen des viermaligen Weltmeisters hart erscheinen, so haben sie einen wahren Kern. Noch nie schaffte es ein deutscher Spieler ins Hauptfeld der Premier League. Zwar absolvierte Max Hopp 2019 eine Partie beim Einladungsturnier, damals durfte an jedem Spieltag allerdings ein sogenannter "Contender" sein Glück versuchen, nachdem Gary Anderson wegen anhaltender Rückenschmerzen nicht an der Premier League teilnehmen konnte.

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Das Wichtigste in Kürze

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In der Weltrangliste liegt der derzeit beste Deutsche Martin Schindler auf Rang 22. Es folgen Ricardo Pietreczko (30.), der 2023er WM-Halbfinalist Gabriel Clemens (38.) und Florian Hempel (53.).

"Sie brauchen mal einen Sieger", stellte van Gerwen fest. Und auch der Weltranglistenerste Luke Humphries erklärte: "Du kannst keinen deutschen Spieler in die Premier League packen, solange sie keine großen Turniere gewinnen."

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Michael van Gerwen lobt Niko Springer

Es ist nicht das erste Mal, dass van Gerwen die deutschen Spieler kritisiert. Schon im Februar erklärte er, dass es Deutschland an "richtig guten Spielern" mangele.

Positiv äußerte sich der 35-Jährige damals über Niko Springer, bezeichnete den Mainzer unter anderem als "besten Deutschen". Kurz zuvor hatte der Superstar in Hildesheim gegen den PDC-Rookie sensationell den Kürzeren gezogen. Bis in die Premier League ist es aber auch für den 24-Jährigen noch ein weiter Weg.

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