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Wintersport Eishockey

DEL: Berlin verliert Showdown um das Viertelfinal-Ticket

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© IMAGO/SID/IMAGO

Im Showdown um Platz sechs haben die Eisbären Berlin ihre wohl letzte Chance auf das direkte Ticket für das Playoff-Viertelfinale nicht genutzt. Der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verlor das Duell mit dem Tabellennachbarn Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:3 (1:2, 0:1, 0:0). Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde haben die Pinguins den Verfolger aus Berlin damit auf vier Punkte distanziert.

Auf nicht weniger als die "Vorentscheidung im Kampf um Platz sechs" hatte Eisbären-Keeper Jonas Stettmer seine Berliner vor dem Topspiel eingeschworen. Doch bereits in der zweiten Spielminute schockte Nino Kinder den Meister. Bremerhavens Neuzugang C.J. Smith (13.) legte bei seinem zweiten Auftritt für die Pinguins nach. Leo Pföderl (15.) erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer, ehe Miha Verlic (34.) letztlich für die Entscheidung sorgte. Auch das vierte Aufeinandertreffen in dieser Saison ging somit an die Pinguins, wodurch Berlin wohl nicht um die Qualifikationsspiele unter den Klubs auf den Plätzen sieben bis zehn herumkommt.

Der Spitzenreiter Kölner Haie bestätigte im sportlich bedeutungslosen Topspiel beim EHC Red Bull München seine gute Form seit dem DEL-Restart. Im Duell mit den Münchnern, die wie die Haie ihre zwei Spiele nach der Olympiapause gewonnen hatten, setzte sich Köln mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) durch. Gregor MacLeod (35.) erzielte den entscheidenden Treffer.

Im weiteren Duell zweier Teams, die ihren Platz unter den Top sechs bereits sicher haben, setzten sich die Straubing Tigers 3:2 (2:0, 0:1, 1:1) bei den Adler Mannheim durch. Ein Doppelschlag von Danjo Leonhardt (13.) und Elis Hede (17.) legte den Grundstein für den sechsten Sieg in Serie der Gäste, die sich auf Rang drei vorschoben. Justin Scott (46.) erzielte Straubings dritten Treffer. Die zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Justin Schütz (35.) und Zachary Solow (55.) reichten den Mannheimern nicht.

Nach zehn Niederlagen in Folge durften zudem die Dresdner Eislöwen mal wieder einen Sieg bejubeln. Die sportlich bereits als Absteiger feststehenden Dresdner feierten beim 5:2 (1:0, 1:0, 3:2) bei den Schwenninger Wild Wings ihren erst sechsten Saisonsieg.

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