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2. Liga: Tor und Rot für Dzeko - Schalke-Rückschlag im Aufstiegsrennen, Dresden mit Kantersieg

  • Veröffentlicht: 15.03.2026
  • 15:44 Uhr
  • SID

Schalke 04 kassiert im Aufstiegsrennen einen äußerst bitteren Rückschlag, Dynamo Dresden sorgt derweil für einen Klubrekord.

Edin Dzeko trifft, fliegt - und muss machtlos zusehen: Nach einem Platzverweis gegen seinen Starstürmer hat Schalke 04 wichtige Punkte im Aufstiegskampf leichtfertig verschenkt. Die Königsblauen mussten sich trotz einer 2:0-Führung im Zweitliga-Topspiel gegen Hannover 96 mit einem 2:2 (2:0) begnügen und ließen die Patzer der Verfolger damit ungenutzt.

Zunächst war es wieder einmal Dzeko, der S04 durch sein sechstes Tor im achten Spiel auf Kurs brachte (29.). Kenan Karaman erhöhte für die deutlich überlegenen Schalker (38.). Dzeko sah dann aber die Rote Karte, nachdem er Husseyn Chakroun unbeabsichtigt mit dem Fuß auf Bauchhöhe getroffen hatte, und brachte damit unfreiwillig Spannung ins Spiel.

Torhüter Loris Karius parierte zwar zunächst einen Foulelfmeter gegen Enzo Leopold (81.). Maik Nawrocki (82.) und Benedikt Pichler (90.+8) verhinderten aber einen Riesenschritt der Schalker Richtung Bundesliga.

Der Vorsprung des Tabellenführers auf Relegationsplatz drei beträgt drei Punkte, drei Jahre nach dem Absturz starten die Knappen dennoch aus einer vielversprechenden Position in den Aufstiegsendspurt. Hannover bleibt als Tabellenfünfter in Lauerstellung.

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Dzeko trifft für Schalke und fliegt vom Platz

Gute Nachrichten hatte es für die königsblauen Fans in der ausverkauften Arena vor dem Anpfiff gegeben. Dzeko, der zu Wochenbeginn mit Rückenproblemen pausiert hatte, stand wieder zur Verfügung.

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2. Bundesliga: Das sind die Netzreaktionen nach VAR-Sabotage in Münster

Der Bosnier rückte in einer munteren Anfangsphase umgehend in den Fokus. Immer wieder suchten die Schalker ihren Topstar, der die ersten Abschlüsse aber ungenutzt ließ (10./14.). Karius, der auch mit einer Rückenverletzung ausgefallen war, rettete dafür gegen Elias Saad (22.).

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Nach HSV-Abstieg: Das wurde aus den Gründungsmitgliedern der Bundesliga

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                <strong>Hamburger SV (2017)</strong><br>
                Der Hamburger SV ist nach 55 Jahren Bundesliga als letztes verbliebenes Gründungsmitglied der Eliteklasse abgestiegen. ran zeigt, wie es den anderen 15 Klubs der ersten Stunde nach ihrem ersten Abstieg erging.
© 2018 Getty Images

Hamburger SV (2017)
Der Hamburger SV ist nach 55 Jahren Bundesliga als letztes verbliebenes Gründungsmitglied der Eliteklasse abgestiegen. ran zeigt, wie es den anderen 15 Klubs der ersten Stunde nach ihrem ersten Abstieg erging.


                <strong>1. FC Köln (1998)</strong><br>
                Nur der HSV hielt sich länger als der erste Bundesliga-Meister. 1978 zweiter Double-Gewinner der Bundesliga, 1983 noch mal Pokalsieger. Seit 1998 im Fahrstuhl unterwegs, jetzt zum sechsten Mal abgestiegen.
© 1998 imago

1. FC Köln (1998)
Nur der HSV hielt sich länger als der erste Bundesliga-Meister. 1978 zweiter Double-Gewinner der Bundesliga, 1983 noch mal Pokalsieger. Seit 1998 im Fahrstuhl unterwegs, jetzt zum sechsten Mal abgestiegen.


                <strong>1. FC Kaiserslautern (1996)</strong><br>
                Die Tränen von Andi Brehme in den Armen von Rudi Völler beim Abstieg 1996 sind unvergessen. Trainer Friedel Rausch wird damals noch vor Saisonende entlassen. Dem Walter-Klub gelingt kurz darauf unter Rehhagel die triumphale Rückkehr: Meister als Aufsteiger 1998 - unerreicht. Schleichender Niedergang seit dem dritten Abstieg 2012, demnächst nur noch drittklassig.
© 1996 imago

1. FC Kaiserslautern (1996)
Die Tränen von Andi Brehme in den Armen von Rudi Völler beim Abstieg 1996 sind unvergessen. Trainer Friedel Rausch wird damals noch vor Saisonende entlassen. Dem Walter-Klub gelingt kurz darauf unter Rehhagel die triumphale Rückkehr: Meister als Aufsteiger 1998 - unerreicht. Schleichender Niedergang seit dem dritten Abstieg 2012, demnächst nur noch drittklassig.


                <strong>Eintracht Frankfurt (1996)</strong><br>
                So launisch wie ihr Spitzname "Diva vom Main". UEFA-Cup-Sieger 1980, vier Mal Pokalsieger, 1999 von "Übersteiger" Jan-Age Fjörtoft gerettet. Da haben die Jahre als Pendler zwischen den Ligen aber schon begonnen, seit 2012 immerhin weitgehend solide in der Bundesliga.
© 1996 imago

Eintracht Frankfurt (1996)
So launisch wie ihr Spitzname "Diva vom Main". UEFA-Cup-Sieger 1980, vier Mal Pokalsieger, 1999 von "Übersteiger" Jan-Age Fjörtoft gerettet. Da haben die Jahre als Pendler zwischen den Ligen aber schon begonnen, seit 2012 immerhin weitgehend solide in der Bundesliga.


                <strong>Eintracht Braunschweig (1985)</strong><br>
                Meister 1967 und der Klub, dem die Bundesliga die Trikotwerbung sowie die Rückkehr von Weltmeister Paul Breitner aus Spanien zu verdanken hat. 2013 nach 28 Jahren noch mal für eine Saison im Oberhaus. Aktuell in der 2. Liga.
© 1985 imago

Eintracht Braunschweig (1985)
Meister 1967 und der Klub, dem die Bundesliga die Trikotwerbung sowie die Rückkehr von Weltmeister Paul Breitner aus Spanien zu verdanken hat. 2013 nach 28 Jahren noch mal für eine Saison im Oberhaus. Aktuell in der 2. Liga.


                <strong>MSV Duisburg (1982)</strong><br>
                Der erste Tabellenführer der Bundesliga-Geschichte bringt es als Meidericher SV 1964 sogar zur Vize-Meisterschaft. Hat noch immer mehr Bundesliga-Jahre als Wolfsburg oder Freiburg, MSV-Legende Bernard Dietz führt Deutschland 1980 zum EM-Titel. Seit 2008 nicht mehr in der Bundesliga. Aktuell in der 2. Liga.
© 1982 imago

MSV Duisburg (1982)
Der erste Tabellenführer der Bundesliga-Geschichte bringt es als Meidericher SV 1964 sogar zur Vize-Meisterschaft. Hat noch immer mehr Bundesliga-Jahre als Wolfsburg oder Freiburg, MSV-Legende Bernard Dietz führt Deutschland 1980 zum EM-Titel. Seit 2008 nicht mehr in der Bundesliga. Aktuell in der 2. Liga.


                <strong>Schalke 04 (1981)</strong><br>
                1965 Letzter aber trotzdem von der Erweiterung der Bundesliga gerettet. 1981 dann der Absturz - nach 55 Jahren Erstklassigkeit. Bis zum Triumph der "Eurofighter" im UEFA-Pokal 1997 geht's rauf und wieder runter, danach folgen drei Pokalsiege. Trauriger Höhepunkt ist die Meisterschaft der Herzen 2001, sogar Macho Rudi Assauer weint. 
© 1981 imago

Schalke 04 (1981)
1965 Letzter aber trotzdem von der Erweiterung der Bundesliga gerettet. 1981 dann der Absturz - nach 55 Jahren Erstklassigkeit. Bis zum Triumph der "Eurofighter" im UEFA-Pokal 1997 geht's rauf und wieder runter, danach folgen drei Pokalsiege. Trauriger Höhepunkt ist die Meisterschaft der Herzen 2001, sogar Macho Rudi Assauer weint. 


                <strong>Werder Bremen (1980)</strong><br>
                1980 verliert die Bundesliga Sepp Maier, Jürgen Grabowski und Kevin Keegan sowie Trainerlegende Hennes Weisweiler - und Werder. Dem Ausrutscher folgen die prompte Rückkehr und die glorreiche Ära Otto Rehhagel. Nach Jahren in der Königsklasse seit 2011 Mittelmaß in der Bundesliga.
© 1980 imago

Werder Bremen (1980)
1980 verliert die Bundesliga Sepp Maier, Jürgen Grabowski und Kevin Keegan sowie Trainerlegende Hennes Weisweiler - und Werder. Dem Ausrutscher folgen die prompte Rückkehr und die glorreiche Ära Otto Rehhagel. Nach Jahren in der Königsklasse seit 2011 Mittelmaß in der Bundesliga.


                <strong>VfB Stuttgart (1975)</strong><br>
                Ab 1975 zwei Jahre, 2016/17 noch ein Jahr in der 2. Liga. Daneben stehen drei deutsche Meisterschaften, der "schöne" Hansi Müller als erster Posterboy der Bundesliga und Zauberfußball des magischen Dreiecks Balakow-Bobic-Elber.
© 1975 imago

VfB Stuttgart (1975)
Ab 1975 zwei Jahre, 2016/17 noch ein Jahr in der 2. Liga. Daneben stehen drei deutsche Meisterschaften, der "schöne" Hansi Müller als erster Posterboy der Bundesliga und Zauberfußball des magischen Dreiecks Balakow-Bobic-Elber.


                <strong>Borussia Dortmund (1972)</strong><br>
                Dem Abstieg 1972 folgen vier bleierne Jahre in der Zweitklassigkeit, der erneute Absturz wird 1986 auf dramatische Art gegen Fortuna Köln verhindert. Mitte der 90er-Jahre Aufstieg zum Topklub unter Ottmar Hitzfeld bis zum Champions-League-Sieg 1997. 2005 Beinahe-Ruin, inzwischen eigentlich die Nummer zwei hinter den Bayern - wenn auch nicht in dieser Saison.
© 1972 imago

Borussia Dortmund (1972)
Dem Abstieg 1972 folgen vier bleierne Jahre in der Zweitklassigkeit, der erneute Absturz wird 1986 auf dramatische Art gegen Fortuna Köln verhindert. Mitte der 90er-Jahre Aufstieg zum Topklub unter Ottmar Hitzfeld bis zum Champions-League-Sieg 1997. 2005 Beinahe-Ruin, inzwischen eigentlich die Nummer zwei hinter den Bayern - wenn auch nicht in dieser Saison.


                <strong>1860 München (1970)</strong><br>
                Für die einen Kult-, für die anderen Chaosklub. Europapokal-Finalist 1965, Meister 1966 - von 1982 bis 1993 zehn Jahre Bayernliga. Nach einer Dekade im Oberhaus mit Kultcoach Werner Lorant seit 2004 wieder auf Talfahrt bis in Liga 4. Spielt nun gegen Saarbrücken um einen Drittliga-Platz.
© 1970 imago

1860 München (1970)
Für die einen Kult-, für die anderen Chaosklub. Europapokal-Finalist 1965, Meister 1966 - von 1982 bis 1993 zehn Jahre Bayernliga. Nach einer Dekade im Oberhaus mit Kultcoach Werner Lorant seit 2004 wieder auf Talfahrt bis in Liga 4. Spielt nun gegen Saarbrücken um einen Drittliga-Platz.


                <strong>1. FC Nürnberg (1969)</strong><br>
                Als amtierender Deutscher Meister 1969 abgestiegen - "der Glubb is a Depp". Acht Ab- und sieben Aufstiege sind Rekord, die achte Rückkehr des ehemaligen Rekordmeisters (bis 1987) ist perfekt. 
© 1969 imago

1. FC Nürnberg (1969)
Als amtierender Deutscher Meister 1969 abgestiegen - "der Glubb is a Depp". Acht Ab- und sieben Aufstiege sind Rekord, die achte Rückkehr des ehemaligen Rekordmeisters (bis 1987) ist perfekt. 


                <strong>Karlsruher SC (1968)</strong><br>
                1965 als Vorletzter nur von der Aufstockung auf 18 Klubs gerettet, geht es für die Badener 1968 als Letzter runter. Nach 18 Jahren als Fahrstuhlmannschaft folgen goldene Jahre unter Winnie Schäfer. 2007-09 bisher letztes Bundesliga-Intermezzo, nun Relegation zur 2. Liga. 
© 1968 imago

Karlsruher SC (1968)
1965 als Vorletzter nur von der Aufstockung auf 18 Klubs gerettet, geht es für die Badener 1968 als Letzter runter. Nach 18 Jahren als Fahrstuhlmannschaft folgen goldene Jahre unter Winnie Schäfer. 2007-09 bisher letztes Bundesliga-Intermezzo, nun Relegation zur 2. Liga. 


                <strong>Hertha BSC (1965)</strong><br>
                Verdeckte Gehalts- und Handgelder - die "alte Dame" wird zwei Jahre nach Bundesliga-Gründung in die Regionalliga zwangsversetzt. Erstmalige Rückkehr 1968, 1971 Beteiligung am Bundesliga-Skandal, 1986 Absturz in die Oberliga Berlin. Seit dem sechsten Aufstieg 2013 erstklassig. 
© 1965 imago

Hertha BSC (1965)
Verdeckte Gehalts- und Handgelder - die "alte Dame" wird zwei Jahre nach Bundesliga-Gründung in die Regionalliga zwangsversetzt. Erstmalige Rückkehr 1968, 1971 Beteiligung am Bundesliga-Skandal, 1986 Absturz in die Oberliga Berlin. Seit dem sechsten Aufstieg 2013 erstklassig. 


                <strong>Preußen Münster (1964)</strong><br>
                Münster, als einziger Bundesligist neben RB Leipzig nie Tabellenletzter, stürzt nach dem Abstieg 1964 ab bis in die vierte Liga. Seit 2012 in der 3. Liga, stets im gesicherten Mittelfeld. 
© 1964 imago

Preußen Münster (1964)
Münster, als einziger Bundesligist neben RB Leipzig nie Tabellenletzter, stürzt nach dem Abstieg 1964 ab bis in die vierte Liga. Seit 2012 in der 3. Liga, stets im gesicherten Mittelfeld. 


                <strong>1. FC Saarbrücken (1964)</strong><br>
                Der Stolz des Saarlandes steigt in der Premierensaison als Letzter ab. Danach gelingt dreimal die Rückkehr, zuletzt 1992. Saarbrücken, das derzeit wegen des Umbaus des Ludwigsparks in Völklingen spielt, führt die Regionalliga Südwest souverän an. Sternstunde: Das 6:1 gegen die Bayern um Maier, Müller, Beckenbauer 1977. 
© 1964 imago

1. FC Saarbrücken (1964)
Der Stolz des Saarlandes steigt in der Premierensaison als Letzter ab. Danach gelingt dreimal die Rückkehr, zuletzt 1992. Saarbrücken, das derzeit wegen des Umbaus des Ludwigsparks in Völklingen spielt, führt die Regionalliga Südwest souverän an. Sternstunde: Das 6:1 gegen die Bayern um Maier, Müller, Beckenbauer 1977. 


                <strong>Keine Gründungsmitglieder aber noch nie abgestiegen</strong><br>
                Übrigens: Noch nie aus der Bundesliga abgestiegen sind der FC Bayern (seit 1965), Bayer Leverkusen (seit 1979), 1899 Hoffenheim (seit 2008), der FC Augsburg (seit 2011) und RB Leipzig (seit 2016). Auch der VfL Wolfsburg (seit 1997) könnte dazu gehören, wenn er die Relegation gegen Holstein Kiel für sich entscheidet.
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Keine Gründungsmitglieder aber noch nie abgestiegen
Übrigens: Noch nie aus der Bundesliga abgestiegen sind der FC Bayern (seit 1965), Bayer Leverkusen (seit 1979), 1899 Hoffenheim (seit 2008), der FC Augsburg (seit 2011) und RB Leipzig (seit 2016). Auch der VfL Wolfsburg (seit 1997) könnte dazu gehören, wenn er die Relegation gegen Holstein Kiel für sich entscheidet.

Wenig später fand Karaman seinen Nebenmann mit einer flachen Hereingabe, Dzeko vollendete gnadenlos. Trainer Miron Muslic zeigte die Faust - und durfte kurz darauf erneut jubeln, als Karaman völlig frei per Kopf traf. Schalke dominierte das bis dato beste Auswärtsteam der Liga.

Sperre im Spiel gegen Darmstadt

Es wirkte, als hätten die Ausrutscher der Konkurrenz den Königsblauen weiteren Schwung verliehen. Darmstadt 98 hatte in Magdeburg (1:1) ebenso einen Erfolg verpasst wie der SC Paderborn bei Arminia Bielefeld (2:2). Die SV Elversberg patzte dazu bei der SpVgg Greuther Fürth (0:2).

Der Platzverweis gegen Dzeko leitete die Wende in Gelsenkirchen ein. Mit verschränkten Armen verfolgte der einstige Bundesliga-Torschützenkönig, wie Nikola Katic etwas ungestüm Noel Aseko Nkili von den Beinen holte. Karius war zur Stelle, doch nach einem VAR-Check nach der folgenden Ecke zählte Nawrockis Treffer per Kopf.

Es kam für Schalke noch schlimmer. Karius unterschätzte eine Flanke und Pichler köpfte in letzter Sekunde ein. Dzeko wird Schalke zudem auf jeden Fall am Samstag beim Gipfeltreffen in Darmstadt fehlen.

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Dresden fegt mit Klubrekord über Münster hinweg

Dynamo Dresden hat sich derweil durch einen Rekordsieg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm gewann das Kellerduell gegen Preußen Münster auch in der Höhe völlig verdient mit 6:0 (3:0) und verbesserte sich durch den zweiten Heimsieg in Serie auf Platz zwölf in der Tabelle.

Für Dynamo trafen die beiden Doppelpacker Ben Bobzien (14./18.) und Niklas Hauptmann (31./57.) sowie Vincent Vermeij (59.) und Jason Ceka (75.). Noch nie zuvor hatten die Dresdner so hoch in der 2. Liga gewonnen, der bisherige Klubrekord war ein 5:0 gegen den VfB Stuttgart vor knapp zehn Jahren.

Dresden liegt nun drei Punkte vor Münster, das Team von Trainer Alexander Ende wirkte völlig überfordert und rutschte durch die empfindliche Pleite bei Dynamo auf den Relegationsrang ab.

Dresden trumpfte bissig auf und ließ den Gästen von Beginn an keine Chance. Münster wankte bereits nach dem Doppelschlag von Bobzien, Hauptmann machte dann mit seinem ersten Treffer schon alles klar. Der Rest war Schaulaufen - doch Dresden ließ sehr zum Leidwesen der Münsteraner einfach nicht nach.

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FCK gewinnt Südwest-Derby

Der 1. FC Kaiserslautern hat indes seine minimalen Aufstiegs-Chancen durch einen Sieg im Südwest-Derby gewahrt. Die Roten Teufel gewannen 3:0 (2:0) gegen den Karlsruher SC. Semih Sahin (3.), Mergim Berisha (14.) und Mahir Emreli (90.+4) trafen für den FCK, der acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz aufweist.

"Ein Derby wird von der Mannschaft mit dem größeren Herzen gewonnen. Und ich bin davon überzeugt, dass meine Mannschaft ein großes Herz zeigen wird", hatte FCK-Coach Torsten Lieberknecht kurz vor dem Anpfiff bei "Sky" gesagt. Auch KSC-Trainer Christian Eichner war heiß: "Ein gutes Ergebnis im Fußball ist es dann, wenn die Anzeigetafel am Ende ein Tor mehr für die Blauen zeigt."

Vor knapp 50.000 Zuschauern auf dem Betzenberg hatte es schon die Anfangsphase in sich. Zunächst sorgten die Gäste in der ersten Minute gleich zweimal für Gefahr, dann brannte es sekundenlang im Karlsruher Strafraum - Sahin traf letztendlich. Winter-Neuzugang Berisha legte nach einem Fehler von KSC-Torwart Christian Bernat nach. Kurz vor der Pause vergab Paul Joly die große Chance auf das dritte FCK-Tor (42.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drängten die Pfälzer weiter auf den dritten Treffer, ließen zunächst aber zahlreiche Chancen inklusive Aluminiumtreffer ungenutzt. Dann traf noch Emreli.

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