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2. bundesliga

Kaiserslautern-Boss erlebt Spuck-Attacken, Beleidigungen und Hassparolen

  • Aktualisiert: 07.01.2026
  • 23:09 Uhr

Thomas Hengen, der Vereinsboss des 1. FC Kaiserslautern, berichtet von unfassbaren Vorfällen beim letzten Heimspiel im Jahre 2025

Die Enttäuschung vieler Fans des 1. FC Kaiserslautern war groß, als das letzte Spiel im Kalenderjahr 2025 gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:3 verloren wurde.

Kaiserslautern-Geschäftsführer Thomas Hengen hat in einem Interview mit der "Rheinpfalz" verraten, dass es dabei zu Grenzüberschreitungen kam.

"Auf der Nordtribüne sind schon Dinge vorgefallen, die ich in der Vergangenheit nicht so extrem empfunden habe. Gerade im Heimspiel gegen Magdeburg wurden wir beleidigt, mit Hassparolen angefeindet, und es wurde auch in Richtung unserer Bank gespuckt", sagte Hengen.

"Da möchte ich an unsere Fans auf der Nord appellieren: Wir verstehen, wenn sie auch mal unzufrieden sind, sie dürfen kritisch sein, denn das sind wir auch, doch wichtig ist es, sachlich zu bleiben. Da wurden, wie gesagt, speziell gegen Magdeburg, Grenzen überschritten."

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FCK- Boss erinnert an "Fritz-Walter-Werte"

Weiter sagte der Vereinsboss: "Wir reden immer von Fritz-Walter-Werten, von Kameradschaft, von Demut, in guten wie in schlechten Zeiten. Dann muss ich auch in schlechten Zeiten, trotz aller Kritik, fair und inhaltlich sachlich bleiben." Hengen betonte: "Wenn in Richtung der Bank gespuckt wird, dann geht das in dem Moment gegen uns alle. Das können wir nicht akzeptieren."

Auch im Netz käme es wiederholt zu Anfeindungen: "Es gibt leider viele Hassnachrichten und Postings in Social Media, was nicht spurlos an einem vorbeigeht." Da der Klub in der Öffentlichkeit steht, könne er das richtig einordnen. Doch eine Grenze sei überschritten, wenn es um Familie oder Kinder gehe. Spätestens bei angedrohten Straftaten sei Schluss.

"Dann müssen wir dagegen vorgehen", so Hengen. "Und das werden wir weiter tun. Wir werden künftig noch stärker darauf achten und vermehrt die Personen ansprechen, die sich auf diese Weise im Stadion äußern, und dabei nicht davor zurückschrecken, im Ernstfall von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen."

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