Nächster Streit beim Afrika-Cup
Afrika-Cup: Zidane-Sohn in Tumulte nach dem Viertelfinale verwickelt
- Aktualisiert: 12.01.2026
- 00:56 Uhr
- ran.de
Beim Afrika-Cup kam es beim Viertelfinal zwischen Algerien und Nigeria zur nächsten Aufregerszene. Luca Zidane mischt nach dem Spiel ordentlich mit.
Das Viertelfinale beim Afrika-Cup zwischen Algerien und Nigeria fand ein unrühmliches Ende. Auf die sportliche Niederlage der Algerier folgte eine handgreifliche Auseinandersetzung .
- Afrika-Cup: Ägypten erreicht Halbfinale - Sieg über DFB-Gegner Elfenbeinküste
- Afrika-Cup: Spielplan Halbfinale, Übertragungen im TV und Livestream, Termine & Modus
Grund der Streitereien war eine heikle Strafraumsituation in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0. SGE-Spieler Fares Chaibi brachte einen Ball in den nigerianischen Strafraum, welcher von Semi Ajayi mit dem Arm geblockt wurde.
Der Schiedsrichter ließ weiterspielen und auch der VAR meldete sich nicht beim Unparteiischen. Das sorgte für Unmut bei den "Wüstenfüchsen."
Zwischen Spielern beider Teams kam es zu einer Rudelbildung mit Schubsereien. Algeriens Torhüter Luca Zidane, Sohn von Frankreich-Legende Zinedine Zidane, verlor dabei die Beherrschung gegenüber einem Gegenspieler. Auch die Schiedsrichter mussten vom Sicherheitsdienst in die Kabine begleitet werden.
Externer Inhalt
Algerien vs. Nigeria: Journalisten streiten in der Mixed-Zone
Augenzeugen berichten sogar davon, dass die aufgeheizte Stimmung zwischen Journalisten beider Länder in der Mixed-Zone fortgesetzt wurde. Ordner konnten in den Katakomben aber doch noch schnell genug eingreifen und Schlimmeres verhindern.
Der afrikanische Fußballverband äußerte sich bisher nicht zu den Geschehnissen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass disziplinarische Folgen für einzelne Spieler ausgesprochen werden können.