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Borussia Dortmund: Dietmar Hamann attackiert Niklas Süle - "Eine einzige Enttäuschung"
- Veröffentlicht: 15.03.2026
- 19:15 Uhr
- ran.de
Borussia Dortmund treibt den Umbruch voran. Im Sommer sollen mit Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan drei Profis den Abflug machen. Didi Hamann hält das für richtig.
Der BVB wird die Verträge mit Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nicht verlängern, um Platz für frische Hoffnungsträger zu schaffen. "Sky"-Experte Didi Hamann hält das für den richtigen Schritt und kritisiert die "abgesägten" BVB-Stars.
Insbesondere mit Süle geht Hamann hart ins Gericht. "Süle war in seiner Zeit dort eine große Enttäuschung. Er kam ablösefrei, wurde scheinbar Topverdiener bei Dortmund, und da muss man ganz klar sagen: Das war eine einzige Enttäuschung", so sein gnadenloses Urteil.
Süle hat vor seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2022 eine sehr starke Saison beim FC Bayern hingelegt, weshalb die Erwartungshaltung groß war. Der 30-Jährige hatte aber immer wieder mit Fitness-Problemen und Verletzungen zu kämpfen, weshalb er selten gute Leistungen über mehrere Wochen oder Monate hinweg liefern konnte.
Hamann sieht Brandt-Aus positiv: "Für beide Seiten besser"
Für Julian Brandt gilt das hingegen nicht. Zwar setzten die Borussen auch in den Offensiv-Profi noch größere Hoffnungen, jedoch kann man definitiv nicht sagen, dass die Verpflichtung im Sommer 2019 ein schlechter Deal war. Nicht bei 125 Torbeteiligungen in 299 Pflichtspielen.
Hamann vermeidet bei Brandt zwar die ganz kritischen Worte, sieht den Entschluss aber für beide Seiten als sinnvoll an.
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"Da gab es auch immer wieder Diskussionen: Soll er bleiben, soll er nicht? Da hat man die richtige Entscheidung getroffen. Für beide Seiten ist das besser, weil er woanders vielleicht noch einmal zwei, drei richtig gute Jahre haben kann, obwohl er eine gute Saison spielt", führte Hamann aus.
Im Falle von Brandt betonte auch Lars Ricken, dass es sich um eine einvernehmliche Entscheidung gehandelt habe.
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Özcan blieb beim BVB blass
Salih Özcan, der dritte im Bunde, hat beim BVB ohnehin nie große Fußstapfen hinterlassen können. "Er hat kaum eine Rolle gespielt", so das kurze Fazit des Experten Hamann.
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Seit seiner Ankunft im Jahr 2022 konnte Özcan zwar 92 Pflichtspiele absolvieren, kam aber insbesondere in den letzten Spielzeiten kaum mal von Beginn an zum Einsatz. Der Ex-Kölner hat schlichtweg das nötige fußballerische Niveau vermissen lassen, das man bei einem Champions-League-Klub benötigt.