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Borussia Dortmund vs. FC Bayern München: Polizei-Boss reagiert auf Fan-Vorwürfe - darum wurde der Support eingestellt

  • Aktualisiert: 03.03.2026
  • 11:23 Uhr
  • ran.de

Beim Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München gibt es Probleme zwischen den Gäste-Fans und der Polizei. Nun reagiert Polizei-Boss Achim Stankowitz.

Das Bundesliga-Topspiel am Samstagabend zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München wurde von einem Stimmungs-Boykott der Gäste-Fans überschattet.

Wie "Sky" als übertragender Sender zunächst berichtete, soll es zuvor Probleme zwischen den mitgereisten Anhängern des Rekordmeisters und der Polizei gegeben haben. Der Vorwurf der Fans: "schweren gewalttätigen Übergriffen" der Sicherheitskräfte.

"Nachdem es bei der Eintrittskartenkontrolle zu Drängeleien und einem einzelnen Handgemenge mit einem Ordner gekommen war, ging die Polizei unmittelbar und willkürlich gegen umstehende Fans vor", hieß es in einem Statement der aktiven Fan-Szene "Südkurve München".

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Polizei-Chef Stankowitz wehrt sich gegen Vorwürfe

Dortmunds Polizei weist jedoch jegliche Anschuldigungen zurück. "Die reflexhafte Schuldzuweisung an die Polizei wirkt nach Ansicht der Videodaten, die wir auch in das Strafverfahren einbringen können und werden, mehr als befremdlich", sagte der stellvertretende Polizei-Präsident Achim Stankowitz der "Bild".

Hintergrund des Ärgers zwischen den FCB-Anhänger und der Polizei: Nach Angaben der "AZ" hat eine 29-köpfige Gruppe an Bayern-Fans versucht, mit gefälschten oder nicht regulären Tickets in den Gästeblock des Signal Iduna Parks zu gelangen. Dies gab die Polizei Dortmund auf Anfrage der "AZ" an.

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VIDEO: Werden hier die Bayern-Fans attackiert?

Dennoch habe diese Gruppe nach einer Polizeikontrolle ins Stadion gehen dürfen. Bei diesen Kontrollen sei es aber zu einem körperlichen Angriff auf Mitarbeiter des Ordnungsdienstes gekommen, woraufhin die Polizei einschritt. Fünf Sicherheitskräfte der Polizei wurden dabei verletzt.

Stankowitz weist zudem auf Videoaufnahmen hin, die zeigen sollen, wie Fans versuchten, ein Stadion-Tor in Dortmund gewaltsam zu durchbrechen.

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FC Bayern: Fans stellen in Dortmund Support ein

"Eines dieser Videos zeigt eindeutig ein arbeitsteiliges, geplantes Vorgehen von Störern, die das Stadion ohne Einlasskontrolle betreten und diese gewaltsam überwinden wollen. Selbstverständlich ziehen strafbare Handlungen auch Maßnahmen der Polizei nach sich", erklärte Stankowitz.

Und weiter: "Ich möchte das an dieser Stelle so deutlich sagen: Über 80.000 Menschen schaffen es problemlos, ein Fußballspiel friedlich und gewaltfrei zu besuchen. Und der winzige Teil, der das – dank der Videodaten übrigens nachweislich – nicht schafft, übt im Anschluss laute Kritik am rechtsstaatlichen Verhalten der Polizei. Für mich zeugt das von mangelnder Selbstreflexion und ist Symptom eines fehlgeleiteten Selbstverständnisses."

Letztlich entschied sich eine große Gruppe Bayern-Fans anschließend auf Grund der Kontrollen, dem Klassiker in Dortmund fernzubleiben, gingen nicht in den Block, sondern blieben im Stadionumlauf.

VIDEO: Kovac ordnet Schlotterbecks wildes Spiel ein

Direkt hinter dem Gästeblock kam es zudem laut "AZ" mit Berufung auf Ultra-Kreise Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten brachten dem Bericht nach dabei Schlagstöcken und Pfefferspray zum Einsatz. Infolgedessen kam es wohl zu Verletzten unter den Ultras.

Zumindest ein Teil der Dortmunder Ultras soll sich daraufhin auch mit den Münchnern solidarisiert und den Support ebenfalls eingestellt haben. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es zudem "Alle Bullen sind Schweine"-Fangesänge. Zudem enthüllten die BVB-Anhänger in ihrem Block einen solidarischen Banner mit der Aufschrift: "Freiheit für Gästefans in Dortmund!"

Vor dem Spielbeginn beeindruckten die BVB-Anhänger auch noch mit einer Mega-Choreo mit dem Schriftzug "Heja BVB".

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