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Bundesliga: Eintracht Frankfurt atmet nach mühsamem Sieg gegen Augsburg auf

  • Aktualisiert: 13.12.2025
  • 17:40 Uhr
  • SID

Eintracht Frankfurt landet in der Bundesliga einen kleinen Befreiungsschlag - hat aber gleich bei zwei Augsburger Toren den VAR auf seiner Seite.

Dino Toppmöller streckte im Moment des Abpfiffs erleichtert beide Arme in die Luft, auf dem Rasen fielen sich seine Profis um den Hals. Mit einem mühsamen Arbeitssieg gegen den FC Augsburg hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga vorerst wieder in die Spur gefunden. 1:0 (0:0) hieß es am Ende, Frankfurt überzeugte zwar kaum - im Rennen um die europäischen Plätze zählten aber vor allem drei Punkte.

"Es war extrem wichtig", sagte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche bei "Sky": "Fußballerisch hatten wir unsere Schwierigkeiten, aber manchmal musst du einfach nur gewinnen, und das haben wir gemacht. Das sah nicht immer schön aus, aber es muss auch nicht immer schön aussehen."

Vier Tage nach dem knappen 1:2 in der Champions League beim FC Barcelona schoss Ritsu Doan (68.) den siebten Saisonsieg für die Hessen heraus. Der vermeintliche Augsburger Ausgleich durch Noahkai Banks wurde wegen einer knappen Abseitsstellung zurückgenommen (87.). Während sich die Eintracht somit ein wenig für das 0:6 am vorigen Wochenende bei RB Leipzig rehabilitierte, bleibt Augsburg im Bereich der Abstiegszone.

"Ich erwarte, dass wir an die Leistung beim FC Barcelona anknüpfen", hatte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller vor der Begegnung gesagt. Der 45-Jährige verzichtete im Vergleich zur Königsklasse auf den leicht angeschlagenen Hugo Larsson; Manuel Baum schickte die gleiche Elf auf den Platz, die ihm gegen Leverkusen vor einer Woche (2:0) eine gelungene Rückkehr auf die Trainerbank beschert hatte.

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Augsburg gleich zwei Tore aberkannt

Frankfurt versuchte sich von Spielbeginn an im frühen Pressing, musste dann aber den vermeintlich frühen Schock hinnehmen: Der Kopfballtreffer von Chrislain Matsima allerdings wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. Auf der Gegenseite hatte Ansgar Knauff (10.) die erste vielversprechende Möglichkeit. Anstatt der Chancen häuften sich fortan aber in einer zunehmend zerfahrenen Partie zunächst nur die Verletzungsunterbrechungen.

Die Eintracht tat sich schwer, spielerisch Lücken gegen gut organisierte Augsburger zu finden. Die Gäste überließen Frankfurt den Ball und lauerten auf Umschaltmomente, echte Chancen vermochte jedoch auch der FCA nicht zu kreieren.

Toppmöller schickte für die zweite Halbzeit mit Nathaniel Brown und Can Uzun zwei neue Kräfte aufs Spielfeld, die SGE präsentierte sich nun entschlossener. Rasmus Kristensen hatte per Kopfball nach einem Freistoß die erste Gelegenheit im zweiten Abschnitt (50.). Wieder aber schafften es die Adlerträger nicht, über eine längere Phase Druck aufzubauen.

Dann tankte sich Doan mit einem starken Dribbling über die rechte Seite durch, Matsima fälschte den Schuss des Japaners noch entscheidend ab. Die Eintracht war nun beflügelt und drängte auf das nächste Tor - in der Schlussphase wurde aber auch Augsburg gefährlich.

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