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Bundesliga - Nächster Patzer: Leverkusen verliert gegen Mainz an Boden

  • Aktualisiert: 28.02.2026
  • 17:41 Uhr
  • SID

Bayer Leverkusen verpasst den Heimdreier gegen den 1. FSV Mainz 05. In der Schlussphase verhindert die Werkself zumindest eine Pleite.

Müde, mutlos, mittelmäßig: Bayer Leverkusen hat sich im Rennen um die begehrten Champions-League-Ränge einen weiteren Ausrutscher erlaubt. Eine Woche nach der Pleite in Berlin reichte es für die Werkself gegen den abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05 nur zu einem 1:1 (0:0) - ein weiterer herber Rückschlag für den ambitionierten Vizemeister.

Bayer enttäuschte und ließ alles vermissen, was ein Topteam benötigt. Immerhin verhinderte Leverkusen dank Jarell Quansah (88.) die nächste Niederlage, nachdem Sheraldo Becker (67.) die Gäste in Führung gebracht hatte. Am Sonntag könnten die Konkurrenten RB Leipzig und VfB Stuttgart ihren Vorsprung vorerst ausbauen. Im engen Tabellenkeller sorgten die Mainzer von Trainer Urs Fischer durch den Punktgewinn für einen Achtungserfolg.

Viel Zeit zur Erholung war Bayer nach dem Achtelfinal-Einzug in der Champions League nicht geblieben. Es gebe jedoch "keine Entschuldigung", betonte Trainer Kasper Hjulmand zum Start in eine "sehr wichtige Woche" im Kampf um die Königsklasse. Es folgen die wegweisenden Partien am Mittwoch beim Hamburger SV und am nächsten Samstag beim SC Freiburg.

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Bayer-Schock: Arthur mutmaßlich schwer verletzt

Zum Start in den Bundesliga-Dreierpack fehlten Leverkusen aber Tempo, Überzeugung und Ideen. Nach den dürftigen Auftritten bei Union Berlin (0:1) und gegen Olympiakos Piräus (0:0) blieb Bayer erneut vieles schuldig. In dieser Form dürfte die Werkself im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Arsenal nicht den Hauch einer Chance haben.

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Weil auch die kompakt und tief verteidigenden Mainzer, die kurzfristig auf Nationalspieler Nadiem Amiri (Ferse) verzichten mussten, nichts riskierten, plätscherte die Partie ereignislos vor sich hin. Einzig ein Handelfmeter blieb Bayer verwehrt, weil Alejandro Grimaldo in der Entstehung im Abseits gestanden hatte (42.). Dazu vergrößerte Arthur vor der Pause mit einer mutmaßlich schweren Knieverletzung die Personalsorgen.

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Quansah rettet Leverkusen spät doch noch ein Remis

Hjulmand, der die Mainzer in der Saison 2014/15 recht erfolglos betreut hatte, sah im zweiten Durchgang nur wenige Verbesserungen. Er brachte zwar Ibrahim Maza und Martin Terrier, das Offensivduo belebte das Spiel jedoch kaum. Es dauerte über eine Stunde, bis Patrik Schick aus kurzer Distanz zum ersten gefährlichen Bayer-Abschluss kam (63.).

Die Mainzer lauerten dagegen geduldig - und schlugen eiskalt zu. Becker vollendete die erste Offensivaktion des FSV nach der Pause mit einer Direktabnahme zur Führung. Bayer hatte unmittelbar zuvor einen Strafstoß gefordert, weil Schick im Strafraum gehalten worden war. Quansah rettete spät immerhin einen Punkt.

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