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Bundesliga: VfL Wolfsburg setzt Aufwärtstrend unter Bauer auch in Gladbach fort
- Aktualisiert: 13.12.2025
- 17:26 Uhr
- SID
Der VfL Wolfsburg hat den Aufwärtstrend in der Bundesliga unter Interimstrainer Daniel Bauer auch bei Borussia Mönchengladbach fortgesetzt. Vor allem in der ersten Hälfte dominieren die Niedersachsen.
Daniel Bauer ballte die Fäuste, eilte freudestrahlend von einem Spieler zum nächsten und herzte jeden innig. Der Interimstrainer des VfL Wolfsburg hat mit dem zweiten Sieg in Folge weitere gute Argumente für eine Weiterbeschäftigung an der Seitenlinie gesammelt.
"Es spricht extrem für den Trainer, wie er den Turnaround geschafft hat", sagte der neue Sportdirektor Pirmin Schwegler nach dem 3:1 (3:1) bei Borussia Mönchengladbach, mit dem sich die Niedersachsen etwas Luft im Tabellenkeller verschafften, "wenn wir so spielen, solche Siege holen, spricht viel für ihn."
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Und mit Blick auf das letzte Bundesligaspiel vor der Winterpause fügte er an: "Wir haben Freiburg noch vor der Brust. Wenn wir da auch noch etwas holen, dann legen wir uns ein paar Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Und dann schauen wir weiter."
Patrick Wimmer mit einem Doppelpack (4./34.) und Mohamed Amoura (30.) trafen für die Wolfsburger. Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt sprach bei Sky von einer "schönen Momentaufnahme" und befand, dass der VfL unter Bauer "gegen den Ball sehr diszipliniert" stehe, "und wir haben überragende Fußballer in unseren Reihen, dann macht es auch Spaß".
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Für Gladbach, das durch ein Eigentor von Konstantinos Koulierakis (22.) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gekommen war, war es die erste Pleite nach fünf ungeschlagenen Ligaspielen in Serie. "Wolfsburg war einfach besser, fußballerisch, vom Tempo her, sie haben uns vor große Probleme gestellt", gab Haris Tabakovic zu: "Wir haben nicht die Duelle bestritten und zu billige Tore gekriegt."
Wolfsburg von Beginn an gnadenlos
Vor den Augen des neuen VfL-Sportdirektors Pirmin Schwegler schlugen die Gäste gleich gnadenlos zu. Nach einem Chipball von Lovro Majer nahm Wimmer den Ball mit der Brust mit, bevor er mit einem wuchtigen Schuss Gladbach-Keeper Moritz Nicholas keine Chance ließ. Für die Borussia war es der erste Gegentreffer in der Liga seit dem Derby gegen den 1. FC Köln Anfang November.
Das Heimteam tat sich in der Folge schwer, leistete sich immer wieder leichte Fehler - Philipp Sanders falscher Einwurf passte gut in den verunsicherten Auftritt (15.). Trotzdem gelang es den Gladbachern nun, mehr offensive Akzente zu setzen - und so erzwangen sie das Kopfball-Eigentor von Koulierakis.
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Die zuletzt so stabile Abwehr von Eugen Polanskis Mannschaft wackelte aber weiterhin bedenklich, nach schnellen Ballgewinnen der Wolfsburger brannte es immer wieder lichterloh im eigenen Strafraum. Erst nutzte Amoura die Unordnung aus und stellte den alten Vorsprung wieder her, dann traf wieder Wimmer nach einer No-Look-Vorarbeit von Christian Eriksen.
Polanski reagierte und brachte in der zweiten Hälfte unter anderem das Toptalent Wael Mohya. Der 16-Jährige, bislang mit zwei Kurzeinsätzen im DFB-Pokal, löste damit Marko Marin als jüngsten Bundesliga-Spieler in der Geschichte der Borussia ab.
Gefährlich blieben die Gäste: Erst traf Majer nur den Pfosten (61.), dann wurde ein Treffer des Mittelfeldspielers nach VAR-Check wegen Abseits zurückgenommen (64.). Auch auf der anderen Seite zählte das Tor von Tabakovic wegen einer knappen Abseitsstellung nicht (72.). Zudem traf Yannik Engelhardt den Pfosten (79.).