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FC Bayern München vor BVB-Kracher: FCB kann nur noch durch diese Schwäche gestoppt werden - Kommentar

  • Veröffentlicht: 21.02.2026
  • 22:58 Uhr
  • Martin Volkmar
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© Michael Weber

Der Kampf um die Meisterschaft kann nur nochmal spannend werden, wenn der FC Bayern so fahrlässig spielt wie in der Schlussphase gegen Frankfurt. Ein Kommentar.

Von Martin Volkmar

Hätten die beiden Bundesligaspiele von Spitzenreiter FC Bayern München und Verfolger Borussia Dortmund am Samstag lediglich 75 Minuten gedauert, dann hätte es nicht die geringsten Zweifel an der Titelverteidigung des Rekordmeisters gegeben.

Während der BVB zu diesem Zeitpunkt bei RB Leipzig zurücklag, dominierte der FCB die fast schon bemitleidenswert harmlose Frankfurter Eintracht bis dahin nach Belieben und führe hochverdient mit 3:0.

Doch dann machte es die Mannschaft von Vincent Kompany nochmal spannend und musste nach einem unnötigen Foul von Doppel-Torschütze Harry Kane im eigenen Strafraum und dem daraus folgenden Elfmetertreffer von Burkardt sowie einem halben Eigentor nach Kimmich-Fehlpass durch Kalimendo bis zum Abpfiff um den Sieg zittern.

Es war nicht das erste Mal, dass die Bayern zu fahrlässig mit einem vermeintlich schon geschlagenen Gegner umgingen. So hatten die Bundesliga-Dominatoren schon gegen die Abstiegskandidaten Hamburg (2:2), Augsburg (1:2) und Mainz (2:2) unnötig Punkte verschenkt.

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FC Bayern: Ohne die Patzer wäre BVB schon abgeschlagen

Patzer, ohne die das Rennen um die Meisterschaft längst entschieden wäre. Stattdessen durfte sich der Tabellenzweite aus Westfalen noch leise Hoffnungen auf ein sensationelles Überholmanöver im Saison-Endspurt machen.

Der BVB hat unter Niko Kovac zwar spielerisch oft nicht überzeugen können, aber nur die Bundesligapartie bei den Bayern verloren und den Abstand aufgrund einer besseren Punkteausbeute als in der Meistersaison 2011/12 bis Samstag auf sechs Zähler gehalten.

Und sogar beim Topspiel beim Tabellenfünften RB Leipzig blieben die Schwarz-Gelben unbesiegt, obwohl sie zur Halbzeit angesichts eines verdienten 0:2-Rückstands bereits auf der Verliererstraße waren.

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BVB: Aufholjagd in Leipzig verdient Respekt - aber der Rückstand ist zu groß

Doch die Dortmunder Aufholjagd nach der Pause mit dem 2:2-Ausgleich in der fünften Minute der Nachspielzeit verdiente allen Respekt – gleichwohl vergrößerte sich der Rückstand auf Tabellenführer Bayern nunmehr auf acht Punkte.

Es müssten schon einige Fußball-Wunder geschehen, um das Titelrennen doch nochmal im letzten Saisondrittel spannend zu machen.

Angefangen mit einem Heimsieg des BVB am kommenden Samstag im "Klassiker" gegen den Süd-Rivalen, der beim Vergleich der Qualitäten beider Teams schon eine Überraschung wäre.

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Bayern: Nur zwei Hoffnungsschimmer bleiben

Und auch dann könnten sich die Bayern bei einem immer noch komfortablen Vorsprung und vor allem der eigenen Stärke nur selbst schlagen.

So bleiben bayrische Überheblichkeit und Unachtsamkeit wie am Samstag in der Endphase gegen Frankfurt für die neutralen Fans die einzigen Hoffnungsschimmer, dass nicht schon an Ostern zur 35. Meisterschaft gratuliert werden muss.

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