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Fußball

Ginter trifft: Harmloses Gladbach verliert in Freiburg

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© IMAGO/SID/Jan Huebner

Borussia Mönchengladbach wartet in der Fußball-Bundesliga weiter auf den ersten Sieg der Rückrunde. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski verlor beim SC Freiburg mit 1:2 (0:1) und ließ wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Als Tabellen-14. befindet sich die Fohlenelf nach nun sieben Spielen ohne Sieg in großer Abstiegsgefahr.

Immerhin die Konkurrenz enteilte den Gladbachern nicht, keines der Teams vor der Borussia gewann am Wochenende. Der ehemalige Gladbacher Matthias Ginter (38.) mit seinem ersten Saisontor und Igor Matanović (74.) besorgten den Freiburger Sieg. Das Kopfballtor von Haris Tabaković (85.) reichte nicht mehr für eine Aufholjagd. Die Breisgauer verkürzten den Abstand auf die Europapokalplätze auf sechs Punkte und überholten den Tabellensiebten Eintracht Frankfurt.

Nach der 0:3-Pleite in Frankfurt hatte Polanski mit dem Verhalten seiner Mannschaft in Angriff und Abwehr gehadert, eine generelle Qualitätsdebatte lehnte der Coach aber ab. "Ich habe nicht die generelle Qualitätsfrage aufgemacht", sagte er vor dem zweiten Auswärtsspiel nacheinander bei DAZN: "Ich habe gesagt, dass wir in beiden Strafräumen qualitativ schlechter waren am Wochenende. Das wollen wir heute ändern und besser sein."

In Freiburg forderte Polanski "Ruhe" im Angriff und "in der eigenen Box Konsequenz". Zumindest Letzteres setzte seine Mannschaft zunächst um, Abschlüsse wie der unplatzierte Flachschuss von Yuito Suzuki (28.) oder Jan-Niklas Beste (33.) aus spitzem Winkel sorgten für wenig Zittern. Beim artistischen Treffer durch Ginter, der den Ball nach einem langen Einwurf im Rückwärtsfallen versenkte, stand Joe Scally dann aber nicht eng genug am Ex-Kollegen dran. Ginter, fünf Jahre im Trikot der Borussia unterwegs, verkniff sich anschließend großen Jubel und hob stattdessen entschuldigend die Hände.

Die Gladbacher erzeugten ganz wenig Gefahr, es mangelte an mutigen Angriffen. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff schoss Tabakovic aus wenigen Metern drüber. Es blieb lange die einzig gefährliche Chance der Gäste, Freiburg kontrollierte das Geschehen auch nach der Pause. Gladbachs Keeper Moritz Nicolas verhinderte das 0:2, gegen den völlig freien Beste brachte er aus einem Meter noch seinen Fuß an den Ball (63.).

Polanski wechselte dreifach, Gladbach lief viel an, schaffte aber wenig. Einziger Hoffnungsschimmer blieb, dass Europa-League-Teilnehmer Freiburg die Vorentscheidung zunächst ausließ. Bis Nicolas eine Hereingabe von Maximilian Eggestein nur zur Seite abklatschen lassen konnte und Matanovic genau richtig stand.

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