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Fußball

Gregoritsch kontert strittigen Elfmeter: FCA schlägt Pauli

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© IMAGO/nordphoto GmbH/SID/Hafner

Der FC Augsburg hat seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und sich weiter Luft im Tabellenkeller verschafft. Eine Woche nach dem Überraschungscoup beim FC Bayern gewann die Mannschaft von Trainer Manuel Baum auch ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten FC St. Pauli. Der FCA vergrößerte seinen Vorsprung auf den Tabellen-17. dank des 2:1 (1:1) auf acht Punkte.

Michael Gregoritsch (41., 58.) traf doppelt für den FCA, der nach einem umstrittenen und von Daniel Sinani (32.) verwandelten Foulelfmeter in Rückstand geraten war. Marius Wolf hatte den Ball im Strafraum deutlich mit einer Grätsche geklärt und anschließend den einlaufenden Manolis Saliakas mit seinem weiterhin ausgestreckten Bein am Knöchel getroffen. Referee Sascha Stegemann zeigte auf den Punkt, der VAR schaltete sich zum völligen Unverständnis der Augsburger nicht ein.

Dank Gregoritsch startet der FCA, der seit vier Spielen ungeschlagen ist, dennoch mit viel Selbstvertrauen in entscheidende Wochen. An den kommenden Spieltagen kann Augsburg in den Kellerduellen mit dem FSV Mainz 05 (7. Februar) und dem 1. FC Heidenheim (15. Februar) die nächsten großen Schritte in Richtung Klassenerhalt machen. Für St. Pauli steht derweil schon unter der Woche die nächste Partie an: Im DFB-Pokal-Viertelfinale ist die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin am Dienstag (20.45 Uhr) bei Bayer Leverkusen zu Gast.

Die Hamburger, die ohne Abwehrchef Hauke Wahl auskommen mussten, fanden schnell in die Partie. Nach einem kurzen Abtasten scheiterte Sinani (14.) jedoch völlig freistehend an FCA-Torwart Finn Dahmen. Das rächte sich beinahe im direkten Gegenzug: Auch Alexis Claude-Maurice (15.) kam frei zum Abschluss, traf aber zum Glück für die Gäste nur den Pfosten.

In einem offenen Spiel kamen in der Folge beide Mannschaften zu guten Abschlüssen - bis es nach rund einer halben Stunde zum großen Aufreger kam. Augsburg tobte infolge von Stegemanns Pfiff, Sinani aber blieb cool und verwandelte vom Punkt. Der FCA ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und antwortete noch vor der Pause: Eine Ecke von Claude-Maurice köpfte Gregoritsch aus fünf Metern ein.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte St. Pauli die erste gute Möglichkeit. Erneut war es Sinani (52.), der vergab. Und diesmal sollte es sich rächen: Erneut servierte Claude Maurice für Gregoritsch, der eiskalt ins lange Eck traf.

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