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Hamburger SV: St. Pauli schießt nach Derby-Wut gegen Luka Vuskovic zurück

  • Aktualisiert: 24.01.2026
  • 17:33 Uhr
  • SID/ran.de

Nach dem Hamburger Derby reagiert Luka Vuskovic ungehalten auf Reaktionen von der Tribüne. Am Tag darauf meldet sich der FC St. Pauli zu Wort.

Der FC St. Pauli hat Luka Vuskovic vom Hamburger SV nach dessen Wutausbruch im Anschluss an das Hamburger Stadtderby kritisiert.

"Wir erwarten von Spielern, Trainern und Repräsentanten der Vereine ein angemessenes und professionelles Auftreten: sich nicht leicht provozieren zu lassen, Fans nicht zu bepöbeln und keine Grenzüberschreitungen wie Spucken in Richtung Fans oder auf den Boden und an die Wand im Kabinentrakt", betonte der Kiezklub nach dem 0:0 laut "kicker" in einer Stellungnahme.

Emotionen, hieß es darin weiter, erklärten "vieles, rechtfertigen aber nicht alles."

Vor diesem Hintergrund irritiere sie, "dass teils über Tage ein Narrativ gezeichnet wird, dem zufolge nur eine Seite provozierend oder verursachend gewesen sei, während andere Vorfälle ausgeblendet werden", teilte St. Pauli am Samstag mit.

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Hamburger SV: Deshalb war Vuskovic sauer

Luka Vuskovic war vor Wut kaum noch zu bremsen gewesen. Die Provokationen der Heim-Fans am Millerntor gegen ihn und seinen älteren Bruder Mario Vuskovic, der noch bis November eine Dopingsperre absitzt, wollte der Innenverteidiger des Hamburger SV nicht auf sich sitzen lassen.

Medienberichten zufolge soll der 18-Jährige unter anderem in den Kabinengang gespuckt haben.

"Ich weiß nicht, was die Fans von St. Pauli denken. Es ist sehr respektlos, meine Familie und meinen Bruder anzugreifen", sagte Vuskovic, der auf das Verhalten der Heim-Anhänger nach Abpfiff mit einem Zeigefinger auf den Lippen reagiert hatte, bei Sky. "Ich habe nichts Gutes über die Fans zu sagen."

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St. Pauli mit Verständnis für ihre Fans?

Allgemein teilte der Kiezklub zu den "Emotionen" rund um das Duell am Freitagabend mit: Zu einem Derby gehörten "auch Frotzeleien und vereinzelt leider auch Beleidigungen auf beiden Seiten. Diese sind für sich genommen nicht zu begrüßen und beide Seiten sollten sich davon distanzieren."

Man stehe für "ein respektvolles Miteinander", hieß es. Dazu zählten aber "weder herabwürdigende Sprüche von unseren Tribünen noch sexistische Banner, wie im HSV-Block zu sehen."

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