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Hoffenheim: Christian Ilzer lässt Zukunft erneut offen – "Weiß man nie im Fußball"

  • Veröffentlicht: 08.02.2026
  • 21:47 Uhr
  • Christian Stüwe

Der Hoffenheimer Trainer äußert sich nach der Niederlage beim FC Bayern München zu dem Machtkampf bei der TSG. Er spricht von einem "Domino-Effekt", den eine Entmachtung von Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker auslösen könnte.

Trotz der 1:5-Niederlage im Spitzenspiel beim FC Bayern München war Christian Ilzer am Sonntagabend zufrieden.

"Unabhängig vom Ergebnis habe ich eine Mannschaft gesehen, die in allen Bereichen, die wir kontrollieren konnten, ein Topspiel gemacht hat", sagte der Trainer der TSG Hoffenheim bei "DAZN".

Zwar ärgerte sich Österreicher über die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Tobias Stieler, die zum 0:1 und einer frühen Roten Karte gegen Kevin Akpoguma geführt hatte, aber selbst das konnte Ilzer nicht wirklich aus der Ruhe bringen. "Es gibt keinen Grund, mit hängenden Köpfen das Stadion zu verlassen", sagte der 48-Jährige.

Während es sportlich rund läuft und die Mannschaft weiter von der Qualifikation für die Champions League träumen darf, kommt der Verein aufgrund eines Machtkampfes auf der Führungsebene nicht zur Ruhe.

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Christian Ilzer weicht Fragen nach der Zukunft aus

Am Montag wird es eine Gesellschafterversammlung geben, bei der Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker seines Amtes enthoben werden könnte. Da Ilzer und Schicker bereits bei Sturm Graz erfolgreich zusammenarbeiteten und sich gegenseitig schätzen, könnte in diesem Fall auch der Trainer Konsequenzen ziehen.

Auf die Frage, ob er am Dienstag noch Trainer in Hoffenheim sei, antwortete Ilzer bei "DAZN" ausweichend. "Das weiß man nie im Fußball. Das geht immer schnell", sagte er: "Es gibt morgen eine Gesellschafterversammlung. Der Andi Schicker hat es als Kasperletheater bezeichnet. Ich glaube, damit ist alles gesagt."

Man könne nie etwas ausschließen, wenn solche richtungweisenden Entscheidungen getroffen würden, erklärte Ilzer weiter. "Wenn Schlüsselpositionen verändert werden, muss jedem bewusst sein, dass es einen Domino-Effekt auslösen kann, wenn man flapsig mit verdienten Mitarbeitern umgeht", sagte der Österreicher.

Schicker selbst äußerte sich vor dem Spiel zur Situation. "Mein Stand ist, dass morgen eine Sitzung ist, und da müssen wir schauen, ob es dann einen anderen Weg gibt. Ich kann nur sagen, dass ich gerne bleiben möchte. Definitiv in dieser Rolle. Ich glaube, das wird auch jeder verstehen, weil es sportlich funktioniert und läuft. Ich habe in dieser Woche viel Zuspruch bekommen, von Sponsoren, von Mitarbeitern, von Fans. Jetzt werden wir sehen, wie das morgen aussieht", sagte der Hoffenheimer Sportchef.

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Fans starteten eine Petition für Schicker

"Fakt ist: Dietmar Hopp, Gesellschafter mit 49 Prozent Stimmrechten, steht zu 100 Prozent hinter mir, das hat er mir mehrmals gesagt. Und von den 51 Prozent auf e.V.-Seite hat mir Frank Engelhardt diese Woche das Vertrauen ausgesprochen. Dann werden wir schauen, wie das ausgeht", erklärte Schicker.

Fans starteten mittlerweile auch eine Petition für Schicker. Nach Informationen der "Bild" könnte Interims-Präsident Christoph Henssler, der die treibende Kraft bei der geplanten Entmachtung sein soll, wegen des heftigen Gegenwinds einen Rückzieher machen.

Nach der Gesellschafterversammlung am Montag wird Klarheit darüber herrschen, ob das Projekt Schicker/Ilzer im Kraichgau eine Zukunft hat oder der Domino-Effekt tatsächlich einsetzt.

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