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Joshua Kimmich: Bayern-Leader liefert Klartext zur Meisterschaft - führt er den FCB zum Triple?

  • Veröffentlicht: 01.03.2026
  • 19:53 Uhr
  • Marcus Giebel

Joshua Kimmich präsentiert sich im Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München als echter Leader und erklärt die Meisterschaft für entschieden. Seine Leistung vor dem Klartext im Interview ist auch eine Ansage für den Saisonendspurt.

Von Marcus Giebel und Martin Volkmar

Die Meisterschaft in der Bundesliga ist entschieden. Zehn Spieltage vor Saisonende. Mehr als zweieinhalb Monate vor dem letzten Abpfiff.

Diese Meinung teilen nicht nur viele Experten und Beobachter. Sondern auch einer der Hauptprotagonisten. "Das werden wir nicht mehr abgeben", versicherte Joshua Kimmich angesichts des Elf-Punkte-Polsters seines FC Bayern München auf Borussia Dortmund bei "Sky".

Diese Überzeugung bekräftigte er auch in der Mixed Zone. Auf die Aussage, dass bei diesem Vorsprung eigentlich "nicht mehr viel schiefgehen" könne, antwortete er kurz und knapp: "Ja."

Dass er diese Worte mit einem solchen Selbstverständnis aussprechen konnte, lag zu einem großen Teil auch an seiner eigenen Leistung beim 3:2 des Rekordmeisters im Topspiel zwischen dem Tabellenführer und dem -zweiten. Das Tor zum 1:1 durch Harry Kane leitete der Kapitän mit einem Chipball auf Serge Gnabry sehenswert ein, den Siegtreffer kurz vor Schluss erzielte er dann selbst per anspruchsvollem Volley mit links. Zwei Sahne-Aktionen, die Fußballerherzen höher schlagen ließen.

Von ran gab es dafür die Note 1. Und von Niko Kovac ein Sonderlob. "Wenn man sich das erste Tor anschaut, wie der Jo den Serge findet, wie er den dritten dann reinmacht. Das ist dann Weltklasse. Das ist dann letzten Endes der Unterschied, der heute auch zu sehen war", verdeutlichte der BVB-Trainer, wer für ihn der Matchwinner war.

Damit aber nicht genug der Lorbeeren. "Mit ein bisschen Glück spielst du das Ding unentschieden, so ist die kleine Top-Qualität von Jo Kimmich der Unterschied", beschloss der Kroate seine Eloge auf den 31-Jährigen, den er einst selbst an der Säbener Straße trainiert hatte.

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Joshua Kimmich entscheidet Topspiel: "Schon was ganz Besonderes"

Kimmich selbst sah es deutlich pragmatischer: "Ich schieße ja generell nicht so viele Tore, deswegen nehme ich jedes Tor sehr gern mit. Und in Dortmund so spät das 3:2 zu machen, das ist schon was ganz Besonderes."

Geht es nach ihm, war sein zweiter Saisontreffer also auch das Tor zur Meisterschaft. Wer will ihm da ernsthaft widersprechen? Zumal die Bayern in dieser Bundesliga-Saison erst neun Punkte liegen gelassen haben.

Angesichts des beinahe unwirklichen Torverhältnisses von 88:23 könnten sie sich noch vier Niederlagen in den ausstehenden zehn Runden erlauben, wenn der BVB seinerseits nicht perfekt durch die letzten Saison-Wochen kommt. Schon am 28. Spieltag und damit direkt nach der letzten Länderspielpause könnte die Meisterschaft auch offiziell entschieden sein.

Dann würde an Ostern also die Schale im Bayern-Nest liegen. Für Kimmich wäre es Nummer zehn. Damit würde er gemeinsam mit Sven Ulreich zu Robert Lewandowski und David Alaba aufschließen. Mehr haben nur Thomas Müller (13) und Teamkollege Manuel Neuer (zwölf) gesammelt.

So dominant wie in dieser Saison agierten die Münchner dabei längst nicht immer. Gerade in den vergangenen Jahren schien die Tür für die Konkurrenz wieder einen spaltbreit offen zu stehen. Diesmal schob Kimmich sie persönlich zu – wenn auch sehr gefühlvoll.

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Kimmich nach Bayern-Sieg in Dortmund: "Nicht unser bestes Spiel"

Bislang war seine persönliche Spielzeit noch keine zum Einrahmen. Aber im Signal Iduna Park bewies der Aggressive Leader, dass auf ihn in den entscheidenden Momenten Verlass ist.

Dabei gab er hinterher in der Mixed Zone zu: "Trotzdem wissen wir, dass es nicht unser bestes Spiel war. Das hatten wir uns ein bisschen anders vorgestellt." Aber ein später Sieg nach Pausenrückstand schmeckt am Ende nicht nur besser als ein früh herausgeschossener Erfolg, sondern kann für die kommenden wichtigsten Wochen der Saison auch deutlich wertvoller sein.

"Für den Zusammenhalt sind solche Spiele schon wichtig, dass man da zurückkommt gegen ein Top-Team aus der Bundesliga, in Dortmund. Das schweißt schon zusammen", betonte Kimmich, der am Samstagabend wie viele Kollegen auch seine Anlaufzeit benötigte.

Doch wie sich nicht nur in dem temporeichen Spitzenspiel zeigte: Es kommt weniger darauf an, wie der Start in die Partie gelingt, sondern wie sie abgeschlossen wird. Was sich so auch für eine ganze Saison sagen lässt. Denn die Titel werden eben am Ende verteilt.

Von daher nimmt der Rekordmeister neben den drei Punkten auch eine ganz wichtige Erkenntnis aus Dortmund mit: Anführer und Taktgeber Kimmich ist pünktlich zum Endspurt im Frühjahr bestens in Schuss. Was die Chancen auf das dritte Triple der Vereinsgeschichte steigen lässt.

Denn noch wichtiger als sein Klartext zur Meisterschaft war jene Ansage per Chip und Volley auf dem Rasen in Richtung Konkurrenz. Der Titel in der Bundesliga soll diesmal nur der Anfang sein. Egal, wann er dann offiziell eingetütet ist.

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