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Fußball

Schmidts Befürchtung: "Zug fährt ohne uns ab"

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© AFP/SID/RONNY HARTMANN

Trainer Frank Schmidt von Schlusslicht 1. FC Heidenheim hat die Sorge, dass der Bundesliga-Express in der nächsten Saison ohne sein Team startet. "Wir müssen auf den Bahnhof, auf's Gleis oder in den Zug einsteigen. Wir müssen nur schauen, dass wir rechtzeitig da sind, dass der Zug nicht ohne uns abfährt. Das muss man jetzt einfach in jedem Spiel auch sehen", sagte Schmidt vor dem Kellerduell gegen den Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bestimmt.

Der erfahrene Coach weiß um die wegweisende Bedeutung der Heimpartie gegen den Aufsteiger. "Wir wissen auch, dass der Druck steigt. Jetzt müssen wir. Die Spiele werden weniger. Da brauchen wir nicht drumherum reden, wir brauchen drei Punkte. Das ist ein absolut wichtiges Spiel für uns", betonte der 52-Jährige. Man rede die Lage "auch nicht schön. Wir müssen liefern."

Entsprechend forderte er von seinen Profis "eine hohe Intensität. Wir müssen leidenschaftlich verteidigen, auch beim Gegner Leiden schaffen und es dann letztendlich mit Ball ähnlich machen wie in Dortmund", so Schmidt. Beim BVB hatte der FCH 2:3 verloren, bei der 13. Saisonniederlage aber etliche klare Möglichkeiten vergeben.

Es bringe in der momentan brenzligen Situation jedoch nichts, ergänzte der Coach, "den Blick zurückzunehmen. Wir brauchen stabile Spieler, die sich da keinen Kopf machen, sondern in diesem Umfeld bereit sind, vollumfänglich alles zu geben und positiv zu denken. Wir brauchen diese positive Energie."

Als Tabellenletzter mit nur drei Siegen und 13 Punkten hat der Klub von der Ostalb schon fünf Zähler Rückstand zum Relegationsplatz - auf den HSV sind es sechs.

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