Fußball
Frauen-Bundesliga: Alexandra Popp verlässt Wolfsburg und wechselt zum BVB
- Aktualisiert: 14.03.2026
- 16:01 Uhr
- SID/ran.de
Vereinsikone Alexandra Popp wird den VfL Wolfsburg am Saisonende verlassen. Die Stürmerin schließt sich nun ihrem Herzensklub an.
Alexandra Popp wird den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren, sieben Meistertiteln und zwei Triumphen in der Champions League verlassen. Das verkündete die langjährige Nationalspielerin am Samstag in einem Instagram-Video.
Kurz später erschien ein weiteres Video mit Popp-Beteiligung. Online ging es beim Instagram-Account des BVB. Für die Stürmerin geht es in die Heimat.
Die 34-Jährige wird zur Damenmannschaft von Borussia Dortmund wechseln. Die Schwarz-Gelben spielen aktuell in der drittklassigen Regionalliga West und wollen mit Macht in die Bundesliga.
Emotionale Worte zum Abschied und zur Ankunft
"Nach 14 Jahren VfL, großer Überlegung und großen Gefühlen ist die Entscheidung gefallen: Ich werde meinen Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern", teilte Popp (34) mit und musste dabei kräftig durchatmen.
Ihre Karriere in der Nationalmannschaft hatte die Olympiasiegerin von Rio de Janeiro und dreimalige Fußballerin des Jahres bereits 2024 beendet.
"Ich durfte in 14 Jahren 20 Titel mit meinen Mädels feiern", sagte Popp, "das waren unglaublich viele wahnsinnige Momente, die mein Leben sehr, sehr geprägt haben." Sie war mit dem VfL auch elfmal DFB-Pokal-Siegerin geworden. Nun, sagte Popp, "hoffe ich, dass wir die letzten Monate positiv bestreiten, wir haben noch vieles vor".
Popps Herz schlägt "schwarzgelb"
Die Dortmunder haben ihre Ambitionen zuletzt mit der Verpflichtung des Wolfsburger Erfolgsmanagers Ralf Kellermann unterstrichen. Popp ist in Witten geboren und geht denselben Weg wie ihr jahrelanger Wegbegleiter in Wolfsburg.
Auf der Seite der Dortmunder ließ sich Popp wie folgt zitieren: "Mein Herz schlägt für diesen Verein. Ich komme langsam Richtung Ende meiner Karriere und muss dabei auch auf meinen Körper hören. Ich wollte nicht den Zeitpunkt und die Chance verpassen, im BVB-Trikot aufzulaufen."
Und weiter: "Das Interesse des BVB hat mich vom ersten Moment an stolz gemacht, ich hatte direkt ein großes Grinsen im Gesicht. Für mich ist es sehr spannend, den bislang so erfolgreichen Weg künftig mitentwickeln zu dürfen."