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Robin Gosens über die Schattenseiten des Fußballs: "Gefragt, ob es nicht besser wäre aufzuhören"
- Aktualisiert: 17.02.2026
- 14:25 Uhr
- SID
Robin Gosens macht deutlich, dass das Dasein als Fußballer nicht immer nur ein Traumjob ist. Gerade in seiner Jugend hatte der Linksfuß häufiger mit dem Leistungsdruck zu kämpfen.
Der 24-malige Nationalspieler Robin Gosens wäre fast gar kein Fußball-Profi geworden. So habe der mittlerweile 31-Jährige bereits als Kind Momente erlebt, "in denen Fußball nicht nur Spaß bedeutete", sagte Gosens in einem von seinem Klub AC Florenz veröffentlichten Interview.
In diesem berichtete er von Phasen, in denen er sich gefragt habe, "ob es nicht besser wäre aufzuhören." Der Linksverteidiger habe ständig das Gefühl gehabt, "etwas beweisen zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen".
Gosens wird zum Karriere-Spätstarter
Gosens spielte einst noch bis in die A-Jugend bei einem Amateurverein, ehe er vom niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim entdeckt wurde. Angesichts seines zunächst unsicheren Karrierewegs im Fußball habe er gewusst, dass er sich "eine Alternative aufbauen" muss.
Doch aus seinem Plan B, zur Polizei zu gehen, wurde nichts. Im vergleichsweise späten Alter von 24 Jahren gelang Gosens der Durchbruch bei Atalanta Bergamo.
Gosens mit schweren Stand in Florenz
Zuletzt durchlief der ehemalige Profi von Union Berlin allerdings eine schwierige Phase bei der Fiorentina. In den vergangenen beiden Spielen des Drittletzten der Serie A saß er nur auf der Bank. Die nächste Chance auf Einsatzzeit bietet das Play-off-Spiel in der Conference League bei der polnischen Mannschaft Jagiellonia Białystok am Donnerstag (21 Uhr/DAZN).
Abseits des Platzes fiel Gosens, der Psychologie studiert hat, bereits mehrfach mit offenen Worten auf. Er ist zudem Gastgeber eines Podcasts, in dem er mit Gästen über mentale Gesundheit spricht.