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Fußball

WM-Kandidat Bisseck: Flexibilität als Trumpf

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© AFP/SID/MARCO BERTORELLO

WM-Kandidat Yann Bisseck sieht seine Flexibilität als Trumpf im Ringen um einen Platz im Turnierkader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Eine gewisse Variabilität schadet nicht", sagte der Profi von Inter Mailand dem kicker und betonte: "Davon profitiert und daran wächst man als Spieler. Ich habe in den vergangenen eineinhalb Jahren viel dazugelernt - menschlich und taktisch."

Bissecks Hauptposition ist die des Innenverteidigers. Er kann flexibel in einer Dreier- oder Viererkette agieren und kommt bei seinem Klub auch auf den beiden defensiven Außenbahnen zum Einsatz.

Für Deutschland ist er seit seinem Debüt im Viertelfinal-Rückspiel der Nations League vor einem Jahr gegen Italien (3:3) auch wegen einer Verletzung nicht mehr aufgelaufen. Der Kontakt zu Nagelsmann, berichtete er, sei allerdings "nicht abgebrochen", die WM sein "Traum".

Am Donnerstag wird Nagelsmann seinen Kader für die ersten beiden Länderspiele im WM-Jahr gegen die Schweiz (27.3.) und Ghana (30.3.) bekanntgeben - mit Bisseck? "Ich arbeite jeden Tag dafür, der beste Fußballer zu werden, der ich sein kann", sagte Bisseck, der es als "Privileg" empfindet, für die DFB-Auswahl zu spielen.

Neben seiner Variabilität sieht der 25-Jährige einen weiteren Bonuspunkt. Mit seiner Statur, sagte der 1,96 m große Bisseck, könne er "bei Standardsituationen eine gewisse Gefahr ausstrahlen. Mein Hauptjob ist, keine Tore zuzulassen", sagte er, "aber gelegentlich vorne einen zu machen, schadet ja nicht." Bei Inter gelang dies dem gebürtigen Kölner in 96 Spielen siebenmal.

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