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Bis Brisbane 2032? Wolff will noch lange weitermachen
Für Andreas Wolff ist Abschied kein Thema, der Torhüter will noch viele Jahre das Tor der Nationalmannschaft hüten. "Ich plane absolut nicht, in den nächsten Jahren aufzuhören", sagte Wolff bei einer Pressekonferenz am Mittwoch im deutschen Teamquartier in Silkeborg. Selbst die Olympischen Spiele 2032 in Brisbane kommen für den Keeper infrage, Wolff wäre dann 41 Jahre alt.
"Unser Athletiktrainer Dr. Simon Overkamp versucht, mir Trainingspläne zu erstellen, dass er sagt: Brisbane 32", berichtete Wolff: "Ich habe schon mit einem Torhüter zusammengespielt, der in seinen 40ern Olympia gespielt hat. Ich halte mich für einigermaßen fit." Wolffs Stern in der Nationalmannschaft begann beim deutschen EM-Triumph 2016 zu leuchten, seitdem gehört er zu den absoluten Leistungsträgern des DHB-Teams. Auch bei der aktuellen EM in Dänemark überzeugt der 34-Jährige mit Top-Leistungen.
"Wolff? Brisbane? Das klingt gut und hört sich richtig an", sagte Linksaußen Rune Dahmke schmunzelnd. Sein Mitspieler beim THW Kiel sage "regelmäßig, dass er am liebsten bis 40 plus spielen würde. Bei dem Kopf und Ehrgeiz traue ich ihm das auch zu, und mit der Arbeitsethik, die er an den Tag legt, ist das für mich auf jeden Fall vorstellbar", so Dahmke.
Und auch Teammanager Benjamin Chatton ließ keinen Zweifel an Wolffs Absichten. "Ich habe Mitte Dezember in den Mannschaftschat reingeschrieben, dass wir 2032 eine Heim-EM der Männer und Frauen in einem Jahr haben. Und es hat genau einer geantwortet, der sitzt neben mir und hat gesagt: Ich freue mich drauf", erzählte Chatton.
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