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Handball

Handball-EM 2026: DHB-Team zeigt nach Serbien-Fiasko eine meisterliche Reaktion - ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 19.01.2026
  • 23:24 Uhr
  • Chris Lugert
Jubel Juri Knorr (Deutschland, 15) DEN, Deutschland vs. Spanien, Handball, EHF Europameisterschaft 2026, Gruppe A, Spieltag 3, 19.01.2026 DEN, Deutschland vs. Spanien, Handball, EHF Europameisterschaft 2026, Gruppe A, Spieltag 3, 19.01.2026 Herning *** Cheers Juri Knorr Germany, 15 DEN, Germany vs Spain, Handball, EHF European Championship 2026, Group A, Matchday 3, 19 01 2026 DEN, Germany vs Spain, Handball, EHF European Championship 2026, Group A, Matchday 3, 19 01 2026 Herning Copyright: xEibner-Pressefoto MarcelxvonxFehrnx EP_MFN
Jubel Juri Knorr (Deutschland, 15) DEN, Deutschland vs. Spanien, Handball, EHF Europameisterschaft 2026, Gruppe A, Spieltag 3, 19.01.2026 DEN, Deutschland vs. Spanien, Handball, EHF Europameisterschaft 2026, Gruppe A, Spieltag 3, 19.01.2026 Herning *** Cheers Juri Knorr Germany, 15 DEN, Germany vs Spain, Handball, EHF European Championship 2026, Group A, Matchday 3, 19 01 2026 DEN, Germany vs Spain, Handball, EHF European Championship 2026, Group A, Matchday 3, 19 01 2026 Herning Copyright: xEibner-Pressefoto MarcelxvonxFehrnx EP_MFN© Eibner

Die deutschen Handballer standen mit dem Rücken zur Wand, bewiesen im Do-or-die-Spiel gegen Spanien aber Mentalität. Gegen die Kracher in der Hauptrunde wird die allein aber nicht reichen.

Von Chris Lugert

Es drohte eine historische Schmach. Nach der überraschenden wie schockierenden Niederlage im zweiten Gruppenspiel bei der Handball-EM gegen Serbien stand das deutsche Team mit dem Rücken zur Wand.

Doch als es darauf ankam, zeigte das DHB-Team seine ganze Qualität. Im Gruppen-Finale gegen Spanien in Herning war es nicht nur das 34:32, das am Ende für Erleichterung sorgte. Es war die Art und Weise.

"Ich bin erleichtert und sehr, sehr stolz auf die Jungs, dass sie dieses Spiel gewinnen konnten. Vor allem wie: Sie waren Angriff wie Abwehr überragend", sagte Bundestrainer Alfred Gislason im "ZDF".

Von der ersten Sekunde an war der unbedingte Wille zu spüren. Diese Geilheit nicht nur auf den Sieg, sondern auch darauf, es allen zu zeigen. Den Kritikern, aber auch sich selbst. Serbien sollte nur ein Ausrutscher bleiben.

Es ist die Reaktion eines Champions. Nicht zu erstarren vor lauter Angst, sondern die Brust herauszustellen. Nicht an das Schlechte zu denken, sondern sich auf das Positive zu fokussieren, das vor einem liegt.

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Handball-EM: DHB-Team widersteht dem Druck

Der Druck war zweifellos gewaltig. Eine Niederlage gegen Spanien wäre gleichbedeutend mit dem Vorrunden-Aus gewesen - das gab es bei einer Handball-EM der Männer für Deutschland noch nie.

Es spricht für die Mentalität der Mannschaft, sich nicht von dieser Drohkulisse beeindrucken zu lassen. Tatsächlich bestand zu keiner Phase des Spiels der Eindruck, dass Deutschland wirklich ausscheiden könnte.

Zu souverän, zu kontrolliert trat das Gislason-Team auf. Renars Uscins ragte mit acht Toren heraus, doch auch Juri Knorr zeigte mit einert starken Leistung, dass seine Forderungen nach mehr Spielzeit berechtigt waren.

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Zur Wahrheit gehört jedoch: Ein großer Dank aus deutscher Sicht gebührt den Österreichern, die zuvor die Serben schlugen und der deutschen Mannschaft damit das Leben vereinfachten.

Nur so war klar, dass selbst ein Unentschieden gegen Spanien zum Weiterkommen reichen würde. Dieses Gefühl nahm etwas Druck von den Schultern, wenngleich der Sieg wortwörtlich doppelt wichtig ist.

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DHB-Team: In der Hauptrunde reicht Mentalität nicht

Denn jetzt geht Deutschland mit der optimalen Ausbeute von zwei Punkten in die Hauptrunde und man kann plötzlich sogar wieder vom Halbfinale träumen - nach dem Serbien-Spiel verboten sich solche Überlegungen.

Doch so sehr der Sieg gegen Spanien Ausdruck der tollen Moral und Mentalität des Teams auch gewesen sein mag: Rein sportlich wird es gegen die kommenden Gegner noch bessere Leistungen brauchen.

In einer absoluten Todesgruppe geht es gegen Dauer-Weltmeister und Gastgeber Dänemark sowie Frankreich, Norwegen und entweder Portugal oder Nordmazedonien. Nur zwei Teams erreichen das Halbfinale.

Gegen diese Gegner wird reine Mentalität nicht reichen. Doch zumindest dürfte auch dort angekommen sein: Wenn das deutsche Team muss, dann liefert es - ganz gleich, wie kompliziert die Situation ist.

Und diese Botschaft war zumindest an diesem Abend von Herning die wichtigste.

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