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Sport Allgemein Handball

"Das ist geil": Gislason mit goldenem Buzzer beschenkt

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© IMAGO/SID/Marco Wolf

Das neuerliche Buzzer-Malheur passierte Alfred Gislason in den Katakomben der Jyske Bank Boxen. Abseits des Scheinwerferlichts der Kameras schritt der Handball-Bundestrainer in Richtung der deutschen Umkleidekabine, als ihm das besondere persönliche Geschenk der beiden 2007-Weltmeister Dominik Klein und Johannes Bitter aus den Händen glitt und krachend zu Boden fiel. Wenig später folgte die Entwarnung: Der goldene Buzzer mit rotem Drücker kam unbeschadet am Zielort an.

"Jogi Bitter hat einen Buzzer für mich machen lassen. Das ist geil, das ist mitunter die beste Trophäe, die ich je bekommen habe", scherzte Gislason nach dem Halbfinal-Erfolg gegen Kroatien (31:28) und lachte laut auf. Der Bundestrainer und sein Buzzer - das ist spätestens seit Freitagabend eine DER Geschichten des EM-Turniers. Der Deutsche Handballbund (DHB) postete ein Bild von Gislasons neuem Auszeit-Drücker aus der Kabine, auf dem die Nationalspieler sich grinsend um das Gerät versammeln. "Golden Buzzer = ab ins Finale", schrieb der DHB.

Der Buzzer war in den vergangenen Tagen zu einem Sinnbild des deutschen Turnierweges geworden. Auf den Buzzer-Blackout folgte der Buzzer-Boost: Hatte sich Gislason bei der Vorrundenniederlage gegen Serbien (27:30) noch um Sekundenbruchteile verdrückt, erwischte er im Hauptrundenfinale gegen Frankreich (38:34) bei einer Auszeit einen goldrichtigen Moment. Nun bekam er vor laufenden TV-Kameras fast folgerichtig einen goldenen Auszeit-Drücker von ARD-Experte Klein überreicht.

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