- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport Olympia

Nach dem "Corona-Gold": Hennig Dotzler freut sich auf Fans

Article Image Media
© IMAGO/EIBNER-PRESSEFOTO/SID/Florian Wiegand

Vor vier Jahren wurde Katharina Hennig Dotzler vor leeren Rängen bei den "Corona-Spielen" von Peking Sensations-Olympiasiegerin, nun blickt Deutschlands beste Skilangläuferin voller Vorfreude auf die Wettbewerbe in Val di Fiemme vor vielen Tausend Zuschauern. "Das bedeutet mir wahnsinnig viel", sagte die Oberwiesenthalerin vor dem Auftakt mit dem Skiathlon am Samstag (13.00 Uhr/ARD und Eurosport).

"Wenn ich mir überlege, bei dem Moment vor vier Jahren wären auch noch meine Liebsten dabei gewesen, wäre das natürlich das Pünktchen auf dem i gewesen - aber ich möchte mich nicht beklagen", sagte die 29-Jährige: "Es war trotzdem ein wahnsinnig cooler Moment, und ich bin froh, jetzt hier mit diesen Erfolgen und Eindrücken herfahren zu dürfen und jetzt einfach mal Spiele genießen zu dürfen, die in Italien stattfinden, in einem Land, wo Wintersport auch hingehört."

Beim Skiathlon über jeweils 10 km im klassischen und freien Stil gehört Hennig Dotzler wie auch ihre Teamkolleginnen Pia Fink, Helen Hoffmann und Katherine Sauerbrey zu den ambitionierten Außenseiterinnen. Auf dem Klassikpart zu Beginn will Hennig Dotzler aber möglichst weit vorne mitlaufen. "Wenn das Tempo vorne aber zu bescheuert wird, werde ich das nicht mitgehen", sagte sie: "Ich brauche ja für den zweiten Teil noch etwas Kraft."

Bundestrainer Peter Schlickenrieder rechnet auf der "sehr anspruchsvollen Strecke" von Lago di Tesero mit einer starken Vorstellung seiner Topläuferin. "Es gibt steile Anstiege, schnelle Abfahrten, enge Kurven. Es ist also wirklich die komplette Langläuferin gefragt", sagte der 55-Jährige: "Eine Katha kann aber wirklich Ski fahren, die ist auf jedem Terrain zu Hause."

Im Wettkampf mit den starken Schwedinnen mit Weltmeisterin Ebba Andersson sowie US-Topläuferin Jessie Diggins und Norwegens Ass Heidi Weng hält Schlickenrieder eine deutsche Medaille für "ausgeschlossen". Eine Läuferin in den Top 10, zwei in den Top 15 - "dann wären wir absolut zufrieden."

- Anzeige -
- Anzeige -