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Motorsport

Dakar: Titelverteidiger Gottschalk und Al-Rajhi steigen aus

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© AFP/SID/GIUSEPPE CACACE

Der Traum von der Titelverteidigung bei der Rallye Dakar hat sich für den deutschen Beifahrer Timo Gottschalk und seinen Piloten Yazeed Al-Rajhi endgültig zerschlagen. Das deutsch-saudische Duo musste auf der vierten Etappe des Wüstenklassikers in Saudi-Arabien weitere Zeitverluste durch drei Reifenschäden hinnehmen und entschied daraufhin, die Rallye nach der Neutralisation nicht wieder aufzunehmen.

Bestärkt wurden Gottschalk/Al-Rajhi in ihrer Entscheidung durch gesundheitliche Restrisiken, die seit einer Verletzungspause in der vergangenen Saison bestehen. "Die Rallye Dakar ist nicht so verlaufen, wie wir uns erhofft hatten und auch das Unternehmen Titelverteidigung ist in weite Ferne gerückt", sagte Gottschalk: "Vor diesem Hintergrund macht es mehr Sinn, die vollständige Genesung der Rückenverletzungen vom Vorjahr keinem Risiko auszusetzen und mit kommenden Rallyes wieder voll und ganz anzugreifen."

Bei der Baja Jordanien 2025 hatten sich Al-Rajhi und Gottschalk bei einem Unfall jeweils Wirbelbrüche zugezogen, deren Heilung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten verlief. Bei der Dakar war dennoch die erfolgreiche Titelverteidigung das Ziel gewesen. Dieses war nach herben Zeitverlusten im Rennverlauf in weite Ferne gerückt.

Die Gesamtführung übernahm der Südafrikaner Henk Lategan. Der Toyota-Pilot gewann am Mittwoch, dem ersten Tag der Marathon-Etappe über 451 Wertungskilometer, mit mehr als sieben Minuten Vorsprung auf den früheren Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar/Dacia). In der Gesamtwertung liegt Lategan nun 3:55 Minuten vor Al-Attiyah und 13 Minuten vor dem Ford des Schweden Mattias Ekström.

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